documenta 15: Weiter in der Kritik © dpa/Uwe Zucchi
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Was ist los und wie ist das einzuordnen? - Neue Antisemitismus-Vorwürfe gegen documenta #15

Unsere Kunst-Expertin Silke Hennig bringt uns auf den aktuellen Stand

Eigentlich wollte der neue Leiter der documenta #15 Alexander Fahrenholtz, dass nach dem Antisemitismusskandal und der öffentlichen Diskussion endlich Ruhe einkehrt bei der wichtigsten deutschen Kunstschau. Aber jetzt berichtet eine Zeitung aus dem Springerverlag, dass erneut Werke mit antisemitischer Bildsprache aufgetaucht seien. Quelle dafür ist das Recherche- und Informtionszentrum Antisemitismus in Hessen und die Zeichnungen sind auch online zu sehen.

Unsere Kunst-Expertin Silke Hennig erklärt den Stand der Dinge und ordnet die neuesten Vorwürfe und die Debatte darum ein.

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18. Juni - 25. September 2022 - documenta fifteen

Die documenta gilt als der wichtigste Gradmesser der Kunst weltweit. Erstmals seit ihren Anfängen 1955 wird die "Weltkunstausstellung" in diesem Jahr von einer Gruppe verantwortet: der Künstler:innengruppe Ruangrupa aus Indonesien. Dass sie vieles anders machen würden, zeichnete sich schon lange ab. Aber es gab auch schon lange Antisemitismus-Vorwürfe. Berichte und Interviews zur diesjährigen Kunstschau. Unsere Webdoku beleuchtet Nazi-Verstrickungen, Politik und Skandale der documenta seit 1955.