30 Jahre Rostock-Lichtenhagen – Polzisten mit Schutzausrüstung; © dpa/AP Photo/Thomas Haentzschel
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Gespräch mit dem Zeitzeugen und Reporter Jochen Schmidt - Zum 30. Jahrestag der Anschläge in Rostock Lichtenhagen

Jochen Schmidt berichtet

Sie gehörten zu den dunkelsten Tagen des gerade wiedervereinten Deutschlands: Die rassistischen Ausschreitungen vom 22. bis 25. August 1992 in Rostock-Lichtenhagen. Hunderte vor allem junger Männer attackierten mit Steinen und Molotow-Cocktails die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZAst), bei der sich vorwiegend Roma aufhielten und die vietnamesischen Bewohner des so genannten Sonnenblumen-Hauses, angefeuert von tausenden Anwohnern. Eingeschlossen im Hochhaus war auch ein Fernsehteam des ZDF.

Frank Schmid spricht zum 30. Jahrestag der Ausschreitungen mit dem Reporter Jochen Schmidt, der damals Teil des ZDF-Teams war.

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