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CSD Pride Parade in Köln, 09.07.23 | Bild: Jens Krick / Flashpic / dpa

Zunahme von Gewalt gegen LGBTQ+ - Die Pride Saison - Stolz, Gewalt und die Notwendigkeit zu feiern

Ein Gespräch mit André Lehmann aus dem Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes

Die Pride Saison ist in vollem Gange. Schon im Juni, im traditionellen Pride Month, haben Menschen weltweit die Vielfalt sexueller Identität gefeiert und mit Demonstrationszügen und Märschen einen offenen Umgang mit LGTBQ+ gefordert - auch dort, wo die Rechte queerer Menschen heftig unterdrückt werden. Jetzt fiebert auch Berlin mit diversen Festen und Veranstaltungen dem Höhepunkt des Pride Month Berlin, dem Christopher-Street-Day am 22. Juli, entgegen.

Doch leider gibt es bei Paraden nicht immer nur Grund zu feiern. Erst letztes Jahr ist auf dem CSD in Münster ein Transmann tot geprügelt worden, nachdem er sich schützend vor eine Frauengruppe gestellt hatte, die homophob beleidigt worden war.

Mit André Lehmann aus dem Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) sprechen wir über Stolz, Gewalt und die Notwendigkeit zu feiern.