Tania Bruguera, kubanische Künstlerin und Aktivistin, liest vor einem Pressetermin zu ihrer Performance "Where Your Ideas Become Civic Actions (100 Hours Reading The Origins of Totalitarianism)" im Hamburger Bahnhof © dpa/Christoph Soeder
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100-stündige Hannah-Arendt-Lesung in Berlin abgebrochen - Performance-Künstlerin bricht Lesung nach propalästinensischem Protest ab

Ein Gespräch mit Till Fellrath, Direktor des Hamburger Bahnhofs

Till Fellrath, Co-Direktor des Hamburger Bahnhofs, spricht bei einem Pressetermin zur Performance "Where Your Ideas Become Civic Actions", Berlin 06.02.2024; © dpa/Christoph Soeder
Till Fellrath bei einem Pressetermin vor der 100-stündigen Lesung im Hamburger Bahnhof | Bild: dpa/Christoph Soeder

100 Stunden sollte die Performance der kubanischen Künstlerin und Aktivistin Tania Bruguera dauern: Im Hamburger Bahnhof lasen sie und andere aus dem Werk der jüdischen Publizistin Hannah Arendt. Am Wochenende hat eine Gruppe von propalästinensischen Aktivist:innen die Lesung zweimal gestört. Das Museum spricht von Hasstiraden. Die Lesung wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei ermittelt.

Über die Aktion sprechen wir mit dem Direktor des Hamburger Bahnhofs, Till Fellrath.

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