Wetterwarte auf dem Brocken © Frank May/picture alliance
Bild: Frank May/picture alliance

- Wolken, Wind und Wetterwarte

Die Wetterbeobachtung in Deutschland wird langsam aber sicher automatisiert und computerisiert. Das Wetter selbst aber wird immer extremer - als wolle es sich mit aller Kraft gegen seine Zähmung wehren.

Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Wetterbeobachtung. Und besser zu leben, muss ich A die Tiere besser beobachten und ich muss B den Ackerbau bestimmen können.

Prof. Hirschfelder (Kulturwissenschaftler), Bonn

Ein Wandel vollzieht sich - Die Wetterbeobachtung in Deutschland wird langsam aber sicher automatisiert und computerisiert. Aber während die Techniken der Datenerfassung, der Klassifizierung, Einschätzung und Vorhersage des Wetters immer präziser und zuverlässiger werden, verhält sich das Wetter selbst immer extremer - als wolle es sich mit aller Kraft gegen seine Zähmung wehren. Das Feature erzählt von Gewalt und Poesie des Wetters, von der Geschichte und Systematik seiner Beobachtung und Messung, von der Faszination und dem Wandel eines Berufs. Tristan Vostry harrt mit dem dienstältesten Wetterwart auf dem Brocken aus bei tosendem Sturm in Schnee und Eis, schlägt nach bei Wetterkundler Goethe und sortiert die Datenflut moderner Meteorologie.

Von Tristan Vostry
Regie: Nikolai von Koslowski
Produktion: MDR 2016