Passagierjet vor dem Mond © Charlie Riedel/AP/dpa
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- Wohnort Mond

Es wird konkret an Möglichkeiten geforscht, den Mond bewohnbar zu machen. "Moon Village" gibt es da oder "Lunar Gateway". Die Projekte sollen nicht nur Ideen bleiben, sondern reale Entwürfe für Unterkünfte auf dem Mond werden.

Ob Moon Village oder Lunar Gateway – die Namen der Projekte sind mittlerweile bekannt. Auch deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem Mond als „Wohnort“ und der Besiedelung von Planeten. Christiane Heinicke hat auf dem Mars gelebt, fast zumindest. Die Physikerin verbrachte 12 Monate in einer Forschungsstation an den Hängen des Mauna Loa-Vulkans auf Hawaii. Verlassen durfte sie ihre kuppelförmige Unterkunft nur im Raumanzug. Aber alles war eine Simulation. Nun geht der Traum der gebürtigen Bitterfelderin weiter. In Bremen entwickelt sie ein Habitat für Mond und Mars: Fünf bis sechs Module, mit Küche, Schlafräumen, Labor. Innerhalb von zweieinhalb Jahren wird das Labormodul, das "Herzstück", geplant und gebaut. Ein einzigartiges Projekt. Denn das Modell wird nicht für psychologische Studien entworfen, sondern für tatsächliche Unterkünfte auf dem Mond

Von Laura-Nadine Schneider-Naue
Regie: Andreas Meinetsberger
Produktion: MDR 2020
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