Antonia und Jan Zabinski © picture alliance / AP Photo
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- Untermenschen und Alphatiere

September 1939. Kurz nachdem die Bomben der deutschen Luftwaffe Warschau zerstört haben, reist der Direktor des Berliner Zoos in die polnische Hauptstadt. Während er die wertvollsten Tiere evakuieren lässt, schmuggeln der Warschauer Zoodirektor Jan Zabinski und seine Frau Antonina Juden in den Zoo.


September 1939. Das Brüllen sterbender Tiere mischt sich mit dem Getöse heftiger Explosionen: Die deutschen Bomben auf die polnische Hauptstadt treffen auch den Zoo. Kurz darauf reist Professor Lutz Heck, Direktor des Berliner Zoologischen Gartens und aktiver Nazi, nach Warschau. Er hat den Auftrag, die besten der noch verbliebenen Tiere auf deutsche Zoos zu verteilen.

Während er die wertvollsten Exemplare evakuieren lässt, schmuggeln der Zoodirektor Jan Zabinski und seine Frau Antonina Juden in den Zoo. Die gelangen durch einen unterirdischen Gang von außen in die ehemaligen Löwenkäfige, wo nun die von den Nazis genehmigte Fuchs- und Nerzfarm untergebracht ist.

Die Menschen, die sich hier verstecken, wissen sich immer nur wenige Meter von ihren Verfolgern getrennt. Und mit dem Eintreffen der Roten Armee ist ihr Leben noch immer in Gefahr.

Von David Zane Mairowitz und Malgorzata Zerwe
Regie: David Zane Mairowitz
Produktion: DLF/WDR/SR/Radio Gdansk 2011

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