Besprechungsprotokoll der Wannsee-Konferenz (Ausstellungsstück) © Steffen Kugler/dpa
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80 Jahre Wannsee-Konferenz - Eins blieb übrig

Die Wannsee-Konferenz und der Fund der Geheimakte "Endlösung"

Haus der Wannseekonferenz Berlin Zehlendorf © imago images/Jürgen Ritter
Bild: imago images/Jürgen Ritter

Auf Befehl des Auswärtigen Amtes hätten sie im März und April 1945 alle verbrannt werden sollen – die 30 Exemplare von der Mitschrift der Wannsee Konferenz. Niemand sollte von dem Beschluss der "Endlösung der Judenfrage", der am 20. Januar 1942 in der Villa am Berliner Wannsee gefasst wurde, je erfahren.

Doch durch Zufall überstand ein Exemplar die Vernichtungsaktion – und wurde ebenso zufällig zwei Jahre nach Kriegsende gefunden. Tomas Fitzel erzählt die Geschichte dieser Akte, die zu den bedeutendsten historischen Quellen über die Durchführung des europäischen Judenmords zählt.

Von Tomas Fitzel

Regie: Friederike Wigger
Produktion: rbb 2022
Ursendung

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Haus der Wannsee-Konferenz Berlin Zehlendorf © imago images/Jürgen Ritter
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Schwerpunkt - Die "Wannsee-Konferenz" – 80 Jahre später

Es ist 80 Jahre her, dass in einer Villa am Wannsee über die "Endlösung der Judenfrage" beraten wurde. Bei der heute so genannten Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942 ging es nicht um die Idee, alle europäischen Juden zu vernichten. Die wurde längst realisiert. Es ging um die Koordinierung der Vernichtung unter Beteiligung aller Ämter und Verwaltungen der NS-Reichsregierung. 80 Jahre danach gehen wir Fragen zur Erinnerung an die Shoah und den deutschen Vernichtungskrieg nach.

Auschwitz und ich © rbb
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Eine Geschichte des Überlebens - Auschwitz und Ich

Am 27. Januar 2020 ist der 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Weil immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus erster Hand berichten können, ändert sich die Gedenkkultur. Eine wichtige Stellung hat dabei neben der historischen Forschung die Kunst. Die Webseite "Auschwitz und Ich" nimmt die Bilder des Auschwitz-Überlebenden David Olère zum Ausgangspunkt, um zu fragen "Was kann jede*r Einzelne tun?" - damit die Opfer in Erinnerung bleiben und sich die Geschichte nicht wiederholt.

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