Rainer Werner Fassbinder © picture alliance/United Archives/ kpa
picture alliance/United Archives/ kpa
Bild: picture alliance/United Archives/ kpa Download (mp3, 73 MB)

Zum 40. Todestag am 10. Juni - Im Dickicht der Stadt

Ein Großstadtmärchen mit Rainer Werner Fassbinder

Im Oktober 1985 beschäftigten sich Sondersitzungen im Frankfurter Stadtparlament und in der israelischen Knesset mit der geplanten Uraufführung des Stückes „Der Müll, die Stadt und der Tod“ von Rainer Werner Fassbinder. Der Vorwurf: Stück und Autor seien antisemitisch. Was steckte hinter dem Protest, der eine Aufführung des Stückes auf der Bühne in Deutschland bis heute verhindert hat? Neben den Zeugen aus der Frankfurter Zeit kommt der 2006 verstorbene Regisseur Daniel Schmid zu Wort, der „Der Müll, die Stadt und der Tod“ verfilmt hat. Und Ingrid Caven, eine wichtige Frauenfigur im Leben Fassbinders, die wie er in dem Film mitspielte.

Von Jean-Claude Kuner
Regie: Detlef W. Meissner
Produktion: WDR/DLF 2005

ARD Audiothek – Jederzeit das Beste hören