Thies Christophersen (© dpa/Wulf Pfeiffer) || Zwei Fuhren Stallmist und ein Plakat mit der Aufschrift "Dem der darum sich empört, daß hier Mist nicht hergehört, sagen wir, daß noch mehr Mist in der Documenta ist !" lud der Bauer Thies Christophersen aus Schleswig-Holstein am Wochenende (23. bis 24. Juli 1972) vor den Stufen des Fridericianums in Kassel ab (© dpa
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- Der ewige Faschist - Eine Spurensuche

Von Claas Christophersen und Norbert Zeeb

Claas Christophersen, 43, entdeckt auf Fotos eine fatale Ähnlichkeit zwischen seinem Großvater Karl-Heinz Christophersen und dem Holocaust-Leugner und Alt-Nazi Thies Christophersen. Die beiden könnten Brüder sein. Aber schon Claas‘ Vater bekam immer zu hören, es gebe da zwei „Christophersen-Linien“. Mit derjenigen, aus der Thies stammt, hätten „sie“ nichts zu tun. Wirklich? Öffentlich bekannt wurde Thies, als er 1972 vor den Toren der „documenta“ eine Fuhre Mist ablud. Später prägte er den Begriff der „Auschwitz-Lüge“. Ein selbst ernannter Reichsbürger in der Familie? Was, wenn er doch ein Verwandter ist?

Von Claas Christophersen und Norbert Zeeb

Sprecher*innen: Claas Christophersen, Christian Redl, Wanda Perdelwitz, Steffen Siegmund, Beate Rysopp Technische

Realisation: Frank Albiker, Sebastian Ohm
Regie: Alexander Schuhmacher
Produktion: NDR 2022

 

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