Jüdisches Museum Berlin: Willkommenspunkt in der Dauerausstellung © Yves Sucksdorff
Yves Sucksdorff
Bild: Yves Sucksdorff Download (mp3, 23 MB)

Neue Dauerausstellung und Kindermuseum - Neue Leitung, frischer Blick?

Das Jüdische Museum Berlin

Von Sigrid Hoff

2001 eröffnete im spektakulären Libeskind-Bau in Berlin das größte Jüdische Museum in Europa. In fast zwei Jahrzehnten wurde es zu einer Erfolgsgeschichte. Nun stellt sich das Haus neu auf unter der Leitung der niederländischen Kulturmanagerin Hetty Berg. Eine neu konzipierte Dauerausstellung und das Kindermuseum "Anoha" für die jüngsten Besucher geben Einblicke in Religion und Kultur, in Tradition und Alltag. Dabei präsentiert das Jüdische Museum Berlin auch seinen Reichtum: Die Mehrzahl der 1.000 Objekte stammt aus der eigenen Sammlung. Sie erzählen vom Jüdisch-Sein in Deutschland, von den Anfängen über Nationalsozialismus und Shoah bis in die Neuanfänge nach 1945 und die Gegenwart.

Mehr zum Thema

Berlin: Ein durchgestrichener Davidstern ist an einer Gedenkstätte am Nordbahnhof © Daniel Reinhardt/dpa
Daniel Reinhardt/dpa

Wo verläuft die Grenze? - Was ist Antisemitismus?

Ist es antisemitisch, Israel einen Apartheidstaat zu nennen? Darf man Mitglieder der Israel-Boykott-Bewegung BDS – Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen – zur Diskussion einladen? Wo endet Kritik an israelischer Regierungspolitik und wo beginnt Antisemitismus?