Georg Wilhelm Friedrich Hegel © World History Archive
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- Im Zweifel für den Unsichtbaren

Ein Philosophengespräch zum Gottesbeweis im Hause Hegel

Der Berliner Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel sprach ausdrücklich von Beweisen für die Existenz Gottes. Militante Atheisten, wie der Bestsellerautor Richard Dawkins, bekommen dagegen cholerische Anfälle, wenn auch nur die leise Vermutung geäußert wird, Gott ließe sich im Denken erschließen. Esoteriker und Freunde der Mystik verzichten wiederum darauf, die Gottesfrage mit den Mitteln der Vernunft zu prüfen. Sie verlassen sich auf ihre Gefühle und subjektiven Eingebungen.

Etliche Philosophen suchen heute eine Versöhnung dieser Gegensätze: Sie wollen auf Gott argumentativ hinweisen. Nur so sei der Glaube menschlich vertretbar. Anlässlich Hegels 250. Geburtstag treffen sich Theologen und Philosophen in seinem Haus zu einem fiktiven Salongespräch.

Von Christian Modehn