Das alte Rathaus in München von Adolf Hitler © pa/AP Photo/Michael Probst
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Hörspiel mit Gerd Wameling u.v.a. - Das Leben des H. – erzählt von seinem Kunsthändler

Zeitlebens sah sich Adolf Hitler als verkannter Künstler. An der Kunstakademie Wien war er abgelehnt worden. Was wäre gewesen, wenn er nicht Diktator, sondern Künstler geworden wäre? Die Geschicke der Welt wären anders verlaufen …

Es geht in dieser Geschichte um Kunst. Es geht um einen Künstler. Es geht um sein Leben. Die Kunst ist aus diesem Leben einfach nicht wegzudenken. Streichen Sie die Kunst, und Sie kommen vielleicht auf etwas ganz Anderes. Auf Dinge, über die keiner von uns wirklich nachdenken möchte.

Hitlers Kunsthändler

Was wäre gewesen, wenn…? Wenn nämlich Adolf Hitler, dessen künstlerische Ambitionen historisch verbürgt sind, 1913 vor der Münchner Feldherrnhalle mit einem Bauchladen feinster Kopien berühmter Gemälde von einem Kunsthändler entdeckt und zum größten Kunstfälscher des 20. Jahrhunderts gemacht worden wäre? Die Weltgeschichte wäre mit Sicherheit anders verlaufen.

Und wie hätte er sich persönlich entfalten können, wäre die schwelende Neigung zum Bösen in feine ästhetische Bahnen gelenkt worden? Er hätte gemalt, furios und grandios, und vielleicht sogar Kunstgeschichte geschrieben. Auf ganz eigene kunst-kriminelle Art.

Nehmen wir an, es wäre so gewesen wie in diesem Schelmenstück, erzählt von einem Kunsthändler.

Von Tom Peuckert
Mit Gerd Wameling, Jeff Burrell, Wolfram Kobus, Oleg Zinkovski
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Produktion: rbb 2018