Ayahuasca-Zeichnung: Floripondio und Kolibri; © Iris Disse
Iris Disse
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Auf den Spuren von William Burroughs - Muss ich sterben, Señora?

Ayahuasca: Eine Reise durch parallele Welten

Hotel an der Lagune im Amazonas-Dschungel im Ostern Perus (Bild: rbb/Regine Ahrem)
Bild: rbb/Regine Ahrem

Im Januar 1953 begab sich William Burroughs auf eine siebenmonatige Expedition in den Amazonas-Dschungel, um die sagenumwobene Yage-Pflanze, auch Ayahuasca genannt, zu finden. Das Dokument dieser Reise sind seine berühmten Yage Letters, an denen auch Allen Ginsberg mitschrieb.

Gertrud, die Hauptfigur des Stücks, folgt sechzig Jahre später Burroughs Spuren in den Osten Perus zu den Shibispo Indigenen. Dort im Regenwald des Amazonas wird die halluzinogen wirkende Pflanze Ayahuasca von alters her als Heilmedizin eingesetzt. Dies geschieht im Rahmen einer von einem Schamanen geführten Zeremonie.

In einem kleinen Dorf fernab der Zivilisation trifft Gertrud auf eine Schamanin, mit der sie sich zusammen auf eine Initiationsreise unter dem Einfluss von Ayahuasca begibt. Eine Reise, die ihr Leben verändern wird.

Das Ritual in seiner klanglichen Realität (Originaltonaufnahmen) und seiner visionären Essenz (musikalisch-klangakustisch verarbeitet) bildet das Kernstück des Stückes. Auf weiteren Ebenen werden die Texte von Bourroughs zu hören sein sowie die Schamanin, die Reisende und weitere Protagonisten.

Von Irise Disse

Mit Regina Lemnitz, Bernhard Schütz, Tobias Langhoff, Tilo Werner und Iris Disse

Komposition: Otto Lechner, Heinz-Erich Gödecke
Regie: die Autorin
Produktion: rbb in Kooperation mit DLF Kultur 2018