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- Die Jugend des Königs Henri Quatre

Zurück zum wahren Glauben, heißt es für den Hugenottenkönig Henri Quatre, nach der gelungenen Flucht aus dem Louvre. Aber Glaubensfreiheit und Frieden sind noch lange nicht hergestellt. In den Provinzen herrscht weiterhin Krieg. Folge 3 des Historiendramas um das turbulente Leben von Henri Quatre.

Es war beschlossen, ein neues Zeitalter hebe an. Getötet wird nicht mehr.

Agrippa d‘Aubigné

Sie stechen und sie schlagen, weil keiner keinem traut. Bereuen dann und klagen, denn Galgen stehen gebaut. Dass nur der Nachbar hänge, vergesst mich im Gedränge! Da eint der große Fürst des Landes mit Hilfe menschlichen Verstandes.

Philippe Duplessis-Mornay

Zurück zum Glauben, heißt es für den jungen Henri Quatre nach seiner Flucht aus dem Louvre. Auf freiem Fuß und zurück in der Guyenne kann er wieder Protestant werden und gewinnt sogleich die hugenottische Bevölkerung für sich. Als Gouverneur Heinrichs III. regiert er die südwestlichen Provinzen Frankreichs und wird von ihm zum Thronfolger bestimmt. Der Hof in Paris allerdings möchte sich jetzt erst recht des unbequemen Protestanten entledigen. Geschickt entzieht sich Henri zwar den Anschlägen auf ihn, doch die versprochene Thronfolge wird ihm nach der Ermordung Heinrichs III. sofort wieder streitig gemacht. Ein Friede ist noch lange nicht in Sicht.

Nach Heinrich Mann


Mit Peter Reusse, Margarete Taudte, Heidi Weigelt, Ezard Haußmann, Alfred Driesener-Tressin, Dieter Wien, Heinz Behrens, Hilmar Baumann, Gerry Wolff u. v. a.


Bearbeitung: Alfred Schrader
Komposition: Tilo Müller-Medek
Regie: Fritz Göhler
Produktion: Rundfunk der DDR 1971

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