Henri Quatre © rbb
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- Die Vollendung des Königs Henri Quatre

Als König von Frankreich verkündet Henri das Edikt von Nantes: Zum ersten Mal stehen Hugenotten Bürgerrechte und freie Religionsausübung zu. Von vielen für seine Volkstümlichkeit verehrt, wachsen aber auch die Feinde im Rücken. Folge 5 des Historiendramas um das turbulente Leben von Henri Quatre.

Alter Freund, was wird aus dir? Früher hättest du meine Volkstümlichkeit nicht von der Errichtung eines Galgens abhängig gemacht.

Henri Quatre

Lass uns die Feinde vergessen. Es könnten ihrer zu viele werden, wenn man sie ruft.

Henri Quatre

Henri von Navarra, der kleine Prinz aus dem Süden, der Ketzerkönig, war wieder Katholik geworden. Zum wievielten Mal?

Erzähler

Am 27. Februar 1594 wird Henri endlich zum König Heinrich IV. von Frankreich gekrönt. Paris und der Louvre fallen nun unter seine Herrschaft. Eine neue Ära bricht an. 1598 erlässt er, gegen den Einspruch des päpstlichen Legaten, das berühmte Edikt von Nantes: Zum ersten Mal stehen Hugenotten Bürgerrechte und freie Religionsausübung zu. Auch Henris Ehe mit Margarete de Valois soll geschieden werden, sodass einer Hochzeit mit Gabrielle d’Estree nichts mehr im Wege steht. Es läuft nach Plan für Henri, bis sich die dunklen Vorahnungen Gabrielles bewahrheiten. Wieder einmal ist Gift im Spiel.

Von Heinrich Mann

Mit Peter Reusse, Margarete Taudte, Heidi Weigelt, Ezard Haußmann, Alfred Driesener-Tressin, Dieter Wien, Heinz Behrens, Hilmar Baumann, Gerry Wolff u. v. a.

Bearbeitung: Alfred Schrader
Komposition: Tilo Müller-Medek
Regie: Fritz Göhler

Produktion: Rundfunk der DDR 1971

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