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- Stasi-Agent im Westen

Eine Annäherung an den Top-Spion Karl-Heinz Maier

Über Jahrzehnte hinweg war der prominente Berliner Journalist Karl-Heinz Maier ein fleißiger und ergiebiger Spion für die Staatssicherheit. Dies belegen Unterlagen einer entschlüsselten Datenbank aus der Hauptverwaltung Aufklärung der DDR-Staatssicherheit ("Rosenholz"-Dateien).

Maier war Leiter des Berliner Studios der "Deutschen Welle" und jahrelang Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz. Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft wurden nach seinem Tod 1996 eingestellt und damit blieb das ganze Ausmaß seiner Spitzeltätigkeit unentdeckt. Im KULTURTERMIN äußern sich ehemalige Kollegen über den Menschen, den Top-Spion und den Journalisten Karl-Heinz Maier.

Eine Sendung von Ansgar Hocke

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Die Bilanz der frühen DDR-Spionage des Bundesnachrichtendienstes (BND) scheint vernichtend: störanfällige Operationen mit hunderten Verhafteten und dutzenden Todesurteilen, BND-Spitzenagenten in KGB-Diensten und Topspione, die keine ware. Über die Gründe und Folgen berichtet der Historiker Ronny Heidenreich in seinem Buch "Die DDR-Spionage des BND".

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