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- Zsófia Bán liest "Weiter atmen"

Das Literarische Colloquium Berlin zieht zu rbbKultur ins Radio und ins Internet

Ein Junge, der jeden Tag eine frische Seife braucht; ein Herrengespräch im Dampfbad; die Rückkehr an die Copacabana und ein Foto von Arthur Rimbaud – die Kurzgeschichten in Zsofia Bans neuem Band „weiter atmen“ sind so unterschiedlich, dass sie sich schwer zusammenfassen lassen.

Was sie aber eint ist das Zentralmotiv des "weiter atmens", des Weitermachens, Voranschreitens; in jeder Geschichte blättert die ungarische Autorin eine kleine, große Welt mit eigenen Gesetzmäßigkeiten auf, formal mutig, sprachlich reichhaltig, oft rätselhaft, jedes Mal faszinierend.

In "weiter lesen" spricht sie über die Entstehung der Geschichten, den Titel "weiter atmen", das gemeinsame Boot der Autorin und ihrer Leser*innen und über ihr Verhältnis zur Übersetzerin Terezia Mora. Und Terezia Mora erklärt, warum sie das Übersetzen von Zsofia Bans Texten mag und warum es auch mal ganz angenehm ist, nicht immer selbst schreiben zu müssen.

Zsofia Ban, 1957 Rio de Janeiro geboren, in Brasilien aufgewachsen, lebt in Budapest und unterrichtet dort Amerikanistik. Auf Deutsch erschienen außer "weiter atmen" von ihr: "Abendschule. Eine Fibel für Erwachsene", "Als nur die Tiere lebten" und "Der Sommer unseres Missvergnügens", alle übersetzt von Terezia Mora.

Terezia Mora, 1971 geboren in Sopron, Ungarn, lebt in Berlin. Sie ist u.a. Trägerin des Büchnerpreises und des Deutschen Buchpreises und hat u.a. "Der einzige Mann auf dem Kontinent" und "Das Ungeheuer" geschrieben. Sie übersetzt aus dem Ungarischen, neben Zsofia Ban z.B. auch Peter Esterhazy.

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