Eine Außenansicht der neu aufgebauten Synagoge von Schwerin; © dpa/Jens Büttner
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Jüdisches Leben in Schwerin - Wo die Synagoge zwischen Dom und Schloss steht

Seit 250 Jahren steht mitten in der Stadt – mit Unterbrechungen – eine Synagoge. Doch erst mit dem Zuzug jüdischer Emigranten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion wuchs die Jüdische Gemeinde so stark wie nie zuvor in der Geschichte der Stadt.

1994 neu gegründet, konnte die Gemeinde seitdem einen jüdischen Friedhof einweihen, eine neue Synagoge bauen und das Gemeindezentrum erweitern – an der Landesrabbiner-Holdheim-Straße. Ohne die jüdischen Emigranten gäbe es heute kein Judentum in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Die Geschichte einer neuen Gemeinde, die allerdings auch nach wie vor mit dem Erbe zweier Diktaturen konfrontiert ist.

Von Axel Seitz

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Im Hier und Jetzt - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Im Jahr 321 wurde in einem Edikt des römischen Kaisers Konstantin zum ersten mal die Existenz einer jüdischen Gemeinde in Deutschland erwähnt. Das ist der Anlass, 2021 als Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben" zu begehen. Das alles spielt zwar in Köln, ist aber für ganz Deutschland der Anlass, 2021 als Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben" zu begehen. Bundesweit finden zahlreiche Veranstaltungen statt, bei rbbKultur hören Sie Gespräche, Musik und finden Sie traditionelle Rezepte.