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- Gewalt, Proteste, Black Lives Matter

Ein Jahr nach dem tödlichen Angriff auf George Floyd

Am 25. Mai 2020 starb der Afro-Amerikaner George Floyd in Minneapolis, nachdem sich ein Polizist minutenlang auf seinen Hals gekniet hatte. Sein Tod war der Auslöser für Demonstrationen im ganzen Land. Unter dem Motto "Black Lives Matter" gingen Tausende wegen ihm und ähnlicher Fälle von Polizeigewalt auf die Straße.

Die Corona-Pandemie hatte bestehende Krisen ohnehin verschärft. Der lautstarke Protest, die Gewalt und die Debatte über Rassismus war für einige Amerikaner und Amerikanerinnen verstörend, kamen aber für niemanden überraschend. Doch was ist ein Jahr nach George Floyds Tod aus der Protestbewegung geworden? Welchen Einfluss haben die Kirchen, die in früheren Bürgerrechtsbewegungen eine wichtige Rolle spielten? Wo setzt die neue Generation an und welchen Weg will sie gehen?

Von Torsten Teichmann