Brennende Kerzen formen anlässlich des Inkrafttretens des UN-Vertrags zum Verbot von Atomwaffen (TPNW) © picture alliance/dpa/kyodo
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- Friedens-David gegen Atom-Goliath

Die Friedensbewegung und das Verbot der Atomwaffen

Der Atombombenabwurf auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki im August 1945 ist bis heute ein abschreckendes Beispiel für den Einsatz von Atomwaffen. Jahrzehntelang waren christliche Aktivisten an vorderster Front, wenn es um ihre Abschaffung ging. Nun haben sie in Koalition mit zahlreichen Friedens-Initiativen weltweit ein wichtiges Etappenziel erreicht: Im Januar 2021 trat der Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft.

Der Weg dahin war beschwerlich und gekennzeichnet von mutigen Aktionen entschlossener Friedensaktivisten der globalen Zivilgesellschaft. Der Erfolg ist allerdings eher symbolisch – denn unterschrieben wurde der Vertrag nur von Staaten, die selbst keine Atomwaffen haben. Die Atommächte aber ignorieren bislang das Votum der Vereinten Nationen.

Von Geseko von Lüpke