Holocaust-Gedenkstätte im Wald von Rumbula nahe der lettischen Hauptstadt Riga. Hier wurden rund 25 000 Juden erschossen, die meisten davon lettische Juden; © dpa/Uwe Zucchi
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Massaker vor 80 Jahren - Endstation Riga

Auf den Spuren der ermordeten Juden

Der 30. November 1941 ging als Blutsonntag von Riga in die Geschichte ein: In nur drei Tagen erschossen Angehörige der SS in einem Kieferwäldchen 26.000 lettische und mehr als 1.000 Berliner Juden. Vorausgegangen war die Anordnung Hitlers, die deutschen Juden in den Osten zu deportieren. Weil das Rigaer Ghetto überfüllt war, befahl Himmler, alle lettischen Juden zu liquidieren.

Bei einer Reise zu den Schauplätzen des Zweiten Weltkriegs tauschen sich junge Europäer über ihre unterschiedlichen Perspektiven aus. Welche Rolle spielten lokale Helfer bei den Massakern? Wie wurde den Opfern während der sowjetischen Besatzung gedacht? Und was bedeutet es, 80 Jahre nach den Massenmorden als Friedensbotschafter im vereinten Europa zu leben?

Von Margarethe Steinhausen

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