Der russische Präsident Wladimir Putin (l) und Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill © picture alliance/POOL AFP/AP/Alexander Nemenov
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Russlands Krieg in der Ukraine | Hintergrund - Moskau, das dritte Rom und das heilige Russland

Die russische Orthodoxie als Retterin des Abendlandes

Von Jürgen Buch

Der Angriff auf die Ukraine ist der dramatische Höhepunkt eines Konflikts, der eine lange Vorgeschichte hat, die auch religiös begründet ist. 2014 rechtfertigte Russlands Präsident Wladimir Putin die Annexion der Krim mit den Worten, die Krim sei den Russen so heilig wie Juden und Muslimen der Tempelberg. Der Patriarch von Moskau, Kyrill, sieht das orthodoxe, gläubige Russland im Krieg mit dem individualisierten, säkularisierten und dekadenten Westen.

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Lage der Menschen - Russlands Krieg in der Ukraine

Am 24. Februar hat Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen - in der Erwartung eines raschen Sieges. Ein Ende ist nicht in Sicht, ebenso wenig wie eine politische Lösung. Die Zahl der Toten auf beiden Seiten steigt. Die Ukrainer kämpfen um ihre Unabhängigkeit, Russlands Präsident Putin sieht diese als "historischen Irrtum". Wie geht es weiter? Berichte, Meinungen, Gespräche zum Thema.