Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Berlin © Jörg Carstensen/dpa
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Zwischen Sorge und Hoffnung - Ukrainer in Berlin – ein Jahr nach der russischen Invasion

Seit Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine überfallen hat, ist für die Ukrainer nichts mehr, wie es war. Viele sind geflohen, auch nach Berlin und Brandenburg. Hier sind sie in Sicherheit, bekommen Sozialleistungen und Hilfe durch zahllose Initiativen und Kirchengemeinden, auch von hier lebenden Landsleuten. Doch oft sind sie unschlüssig: Sollten sie sich hier ein neues Leben aufbauen oder darauf hoffen, bald in die Ukraine zurückzukehren?

Die Ungewissheit belastet – bringt aber viele Ukrainer und Ukrainerinnen auch dazu, aktiv zu werden. Hilfe zur Selbsthilfe und für andere bildet für sie jetzt ihren Lebensmittelpunkt. Und obwohl sich die russische Invasion zum Beginn der orthodoxen Fastenzeit bereits jährt, sind die meisten überzeugt: Die Ukraine wird im Konflikt mit Russland siegen.

Von Jürgen Buch

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Lage der Menschen - Russlands Krieg in der Ukraine

Am 24. Februar 2022 hat Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen - in der Erwartung eines raschen Sieges. Zehntausende Menschen sind inzwischen tot. Ein Ende der Kämpfe ist nicht in Sicht, ebenso wenig wie eine politische Lösung. Die Ukrainer kämpfen um ihre Unabhängigkeit, Russlands Präsident Putin sieht diese als "historischen Irrtum". Berichte, Meinungen, Hintergründe zum Thema.