Lesung; © rbbKultur
Bild: rbbKultur

- Richard Ford: Irische Passagiere. Nichts zu verzollen (1/25)

Gelesen von Christian Brückner

Nach 15 Monaten Marcel Proust beginnen wir heute eine neue Lesung: Richard Ford: "Irische Passagiere", eine Lesung mit nur 25 Folgen.

Richard Ford ist einer der ganz großen US-amerikanischen Autoren. Er zählt zu den wenigen herausragenden Stimmen, die von den USA der Gegenwart erzählen können. Für sein erzählerisches Talent und diagnostisches Gespür wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Pulitzer-Preis für seinen Roman "Unabhängigkeitstag".

Seine jüngste Veröffentlichung ist ein Erzählband mit neun Kurzgeschichten, die auf Deutsch unter dem Titel "Irische Passagiere" erschienen sind. Sie erzählen von Menschen aus dem liberalen Amerika. Anwälte, Künstlerinnen, Lehrer. Gut betucht, in der Mitte ihres Lebens. Und alle befinden sich bildlich gesprochen auf der Überfahrt, sind im Umbruch begriffen. So wie in der ersten Erzählung "Nichts zu verzollen", in der der Anwalt Sandy McGuiness nach 35 Jahren seine Jugendliebe wieder trifft.


Mehr

Richard Ford © AP Photo/Rogelio V. Solis/dpa
AP Photo/Rogelio V. Solis/dpa

weiter lesen - das LCB im rbb - Richard Ford und "irische Passagiere"

Richard Ford schreibt über den Ernst des Lebens, aber lachen kann man darüber trotzdem – auch in seinen neuen Erzählungen. Im Gespräch mit Anne-Dore Krohn erzählt Ford, warum er über Dinge schreibt, vor denen er Angst hat. Er erzählt von seiner Freundschaft zu Raymond Carver und von Bösewichten, die er gerne die Wahrheit sagen lässt - und er spricht über seinen Glauben an die Literatur, die den Blick für das Leben schärfen kann.

Download (mp3, 28 MB)