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- Richard Ford: Irische Passagiere. Happy (4/25)

Gelesen von Christian Brückner

Die Erzählung „Happy“ handelt von einer Gruppe von Freund*innen, alle aus der Kulturwelt der Ostküsten-USA, Künstlerinnen, Schriftsteller, Galeristen. Seit vielen Jahren treffen sie sich, um einmal im Jahr das Ende des Sommers am Strand zu feiern. Doch in diesem Jahr ist kurz davor einer der Freunde verstorben: Mick, ein ehemaliger Lektor und Hobby-Maler, der aus Irland stammt. Seine langjährige Freundin Bobbi, mit Spitznamen Happy, war in seinen letzten Momenten bei ihm. Und so laufen die Vorbereitungen des Festes am Strand unter traurigen Vorzeichen.

In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen.

Zum Autor

Richard Ford ist einer der ganz großen US-amerikanischen Autoren. Er zählt zu den wenigen herausragenden Stimmen, die von den USA der Gegenwart erzählen können. Für sein erzählerisches Talent und diagnostisches Gespür wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Pulitzer-Preis für seinen Roman "Unabhängigkeitstag".

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Richard Ford © AP Photo/Rogelio V. Solis/dpa
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weiter lesen - das LCB im rbb - Richard Ford und "irische Passagiere"

Richard Ford schreibt über den Ernst des Lebens, aber lachen kann man darüber trotzdem – auch in seinen neuen Erzählungen. Im Gespräch mit Anne-Dore Krohn erzählt Ford, warum er über Dinge schreibt, vor denen er Angst hat. Er erzählt von seiner Freundschaft zu Raymond Carver und von Bösewichten, die er gerne die Wahrheit sagen lässt - und er spricht über seinen Glauben an die Literatur, die den Blick für das Leben schärfen kann.

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