Windräder in Brandeburg © Patrick Pleul/zb/dpa
Bild: Patrick Pleul/zb/dpa

- Würden Sie Windbürgergeld nehmen?

Hätten Sie ein Problem mit einem Windrad in der Nachbarschaft?

Tote Hose im Windkraftausbau. Die Zahl der in Deutschland neu aufgestellten Windräder ist deutlich zurückgegangen. Weil immer weniger Flächen dafür in Frage kommen. Aber auch, weil die Proteste gegen neue Windräder deutschlandweit zugenommen haben und immer erfolgreicher werden. Und mit der von der Bundesregierung geplanten Abstandsregelung, nach der Windkrafträder nur in bestimmten Entfernungen zu Wohnsiedlungen gebaut werden dürfen, könnte die Zahl der neuen Windräder weiter abnehmen.

Um die Windkraft attraktiver zu machen, hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch nun ein Windbürgergeld vorschlagen: Wenn Bürger*innen Windräder in ihrer Nachbarschaft akzeptierten, dann sollen sie auch dafür finanziell belohnt werden. Auf diese Weise soll die Akzeptanz der Windkraft erhöht werden.

Wie sehen Sie das? Würden Sie Windbürgergeld nehmen? Hätten Sie ein Problem mit einem Windrad in der Nachbarschaft? Oder steht bei ihnen sogar so ein Windrad und sie wären froh, wenn es wieder weg wäre? Und würde sie dann so ein Windbürgergeld windkraftfreundlicher stimmen?

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Im Studio:
- Matthias Miersch, SPD-Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der SPD Fraktion
- Dominik Lenz, rbb-Reporter für Landespolitik in Brandenburg