- Tagesthema: Braucht linke Subkultur besonderen Schutz?

In keiner anderen deutschen Stadt finden sich so viele Kulturprojekte und Kulturstätten, die der linksalternativen Subkultur zuzuordnen sind.

Berlin ist nicht nur ein Zentrum für Kultur, sondern auch ein Zentrum für alternative Kultur. In keiner anderen deutschen Stadt finden sich so viele Kulturprojekte und Kulturstätten, die der linksalternativen Subkultur zuzuordnen sind. Von Clubs über Frauenzentren und Hausprojekten in ehemals besetzten Häusern bis in hin Kiezkneipen und Gemeinschaftsgärten.

An diesen Berliner Orten entsteht teilweise seit Jahrzehnten Kultur, die sich auch dadurch auszeichnet, dass sie nicht kommerziell ausgerichtet ist. Gerade deswegen sind diese Orte aber auch besonders durch steigende Mieten in ihrer Existenz gefährdet. Und die linksalternative Subkultur ist nicht unumstritten. Immer wieder kam es zum Beispiel beim Hausprojekt "Liebig34" in Berlin-Friedrichshain zu Polizeieinsätzen.

Um diese linksalternative Kultur in Berlin zu schützen, hat sich nun die Initiative "Kein Haus weniger" gegründet. Sie fordern u. a. Bestandsschutz für alle Projekte, sofortige Aussetzung aller Zwangsräumungen und Straffreiheit für alle BesetzerInnen.

Wir fragen im TAGESTHEMA: Braucht linke Subkultur besonderen Schutz?

Sprechen Sie uns Ihre Meinung auf unseren Anrufbeantworter oder rufen Sie uns ab 12:10 Uhr im TAGESTHEMA an – unter der Telefonnummer (030) 30 20 00 40. Sie können uns auch eine Mail an tagesthema@rbbkultur.de schreiben.

Im Studio:
Milo Rau, Theaterregisseur

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