Staatsoper Berlin: Der Rosenkavalier, hier: Camilla Nylund in der Rolle der Feldmarschallin Fürstin Werdenberg; © imago-images/Stefan Zeitz
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- Staatsoper Unter den Linden: "Der Rosenkavalier"

Eine Kritik von Kai Luehrs-Kaiser

Richard Strauss suchte für seine Oper "Der Rosenkavalier" nach einem leichteren, heiteren Stoff im Stil von Mozarts Opernkomödien. Dafür wurde er von Hugo von Hofmannsthal unterstützt. Dieser schuf mit seinem Libretto ein künstliches Rokoko-Wien mit ebenso überzeugenden wie erfundenen Bräuchen und Dialekten, das Strauss auf musikalischer Seite noch mit anachronistischen Walzern veredelte. In diesem Fantasie-Wien spiegelt sich nicht nur das 18. Jahrhundert, sondern auch die dem Ende zusteuernde Belle Époque. Gestern fand in der Staatsoper Unter den Linden die Premiere des "Rosenkavaliers" unter musikalischer Leitung von Zubin Mehta statt. Unser Kritiker Kai Luehrs-Kaiser war dabei.

Do 13.02.2020 | 18:00 Uhr
Staatsoper Unter den Linden

"Der Rosenkavalier" von Richard Strauss
Inszenierung: André Heller
Musikalische Leitung: Zubin Mehta

Unter den Linden 7, Berlin-Mitte

www.staatsoper-berlin.de