Liam Neeson und Ben Kingsley in "Schindlers Liste", Regie: Steven Spielberg; © imago-images/United Archives
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- Wie wird der Holocaust in Filmen behandelt?

Ein Gespräch mit Rüdiger Suchsland

Kann man die Shoah überhaupt in Form eines Films darstellen? Wo beginnt die "Trivialisierung" (Claude Lanzmann) des Völkermords an Juden? Was ist tabu? Als 1979 die US-Serie "Holocaust" im westdeutschen Fernsehen gezeigt wurde, gab es viel Angst und Widerstand, von rechts, aber auch aus der sogenannten Mitte der Gesellschaft. "Holocaust" markiert eine von mehreren medienhistorischen Zäsuren. Weitere solch entscheidende Filme waren "Nacht & Nebel" von Alain Resnais, "Shoah" von Claude Lanzmann und "Schindlers Liste" von Steven Spielberg.

Wir sprechen mit dem Filmkritiker und Regisseur Rüdiger Suchsland über die Geschichte der filmischen Annäherung an das Thema Holocaust, über ihre Möglichkeiten und Grenzen.