75 Jahre DSO Berlin – Jubiläumskonzert mit Robin Ticciati; © Peter Adamik
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Bild: Peter Adamik

Aufnahme aus der Berliner Philharmonie - 75 Jahre Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Das Jubiläumskonzert

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin präsentiert mit Robin Ticciati das einsätzige Konzert "Fantasia on a Theme by Thomas Tallis" zu seinem 75-jährigen Bestehen.

Am Mikrofon: Shelly Kupferberg

75 Jahre DSO Berlin – Jubiläumskonzert mit Lisa Batiashvili; © Peter Adamik
Bild: Peter Adamik

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin wird im „Hungerwinter“ 1946 unter dem Namen RIAS-Symphonie-Orchester in Berlin gegründet. Der Sender „Rundfunk im amerikanischen Sektor“ (RIAS) wird als Gegenmodell zum „Berliner Rundfunk“, der unter sowjetischer Kontrolle steht, ins Leben gerufen.

Das erste Konzert des neuen Orchesters findet am 7. September 1947 im Titania-Palast statt. Die ausgewählten Stücke sollen symbolhaft für die kulturelle Ausrichtung des Orchesters stehen: Musik aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die unter der nationalsozialistischen Diktatur verboten war und jene, deren Komponisten ins Exil getrieben oder ermordet worden waren, findet hier Gehör.

Das Orchester blüht 1948 unter der Leitung seines ersten Chefdirigenten Ferenc Fricsay auf. In seine Amtszeit fällt die erste Namensänderung hin zum „Radio-Symphonie-Orchester Berlin“ im Jahr 1953. Fricsay begleitet das Orchester - mit einer fünfjährigen Pause - bis 1963.

Vier Jahre nach dem Mauerfall, 1993, findet das Ensemble zu seinem heutigen Namen. Seit 2017 steht das Deutsche Symphonie-Orchester unter der Leitung seines achten Chefdirigenten Robin Ticciati.

arte | Jubiläumskonzert 75 Jahre DSO Berlin

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