Götterdämmerung © Bernd Uhlig, Kirsten Hehmeyer
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Götterdämmerung | Bild: Bernd Uhlig, Kirsten Hehmeyer

Aufnahme aus der Deutschen Oper - Der Ring des Nibelungen - Götterdämmerung

Der dritte Tag des Bühnenfestspiels. Auch im letzten Teil von Richard Wagners Opernzyklus geht es um die Gier nach Macht und Reichtum, um Liebesschwüre und Intrigen. Finden Siegfried und Brünnhilde noch einmal zueinander? Wohin gelangt das geraubte Rheingold? Und gibt es am Ende trotz Untergangsstimmung auch Hoffnung?

Götter, Zwerge, Riesen, Helden und Menschen, ein Schatz im Rhein, ein magischer Ring, ein Speer, eine Tarnkappe und ein Schwert. Ein Szenario wie aus "Herr der Ringe" und "Game of Thrones" gleichzeitig, angefüttert mit einer gehörigen Portion Mythologie, Beziehungsdrama und Kapitalismuskritik.

Richard Wagner entwirft in seiner Opern-Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" eine fantastische, mythische Welt, die im Grunde aber nur einen Protagonisten kennt: den Menschen. Es geht um Macht, Liebe, Freiheit, Abhängigkeiten, Verträge, Entsagung, Verrat, Wortbruch, Gier und Lust.

Dieses musikalische Gesamtkunstwerk inszeniert an der Deutschen Oper Stefan Herheim. Der vielfach preisgekrönte norwegische Regisseur übersetzt die Gedankenwelt von Wagner in das 21. Jahrhundert.

Über ein viertel Jahrhundert schrieb Wagner an seinem Welten- und Menschen-Drama. 10 Jahre länger, 35 Jahre, dauerte es, bis an der Deutschen Oper ein "neuer" Ring das Licht der Bühne erblickt. Seit Gründung des Hauses ist die Geschichte der Deutschen Oper untrennbar mit Wangers "Ring" verbunden. Alle Produktionen eint, dass sie immer Antworten auf die Frage nach der Bedeutung des Zyklus für die Gegenwart finden wollten. Für jedes Musik-Theater dieser Welt ist dieser Opern-Marathon von über 16 Stunden ein Kraftakt sondergleichen.

Der Ring des Nibelungen - Götterdämmerung

Siegfried: Clay Hilley
Gunther: Thomas Lehman
Alberich: Jordan Shanahan
Hagen: Albert Pesendorfer
Brünnhilde: Nina Stemme
Gutrune: Aile Asszonyi
Waltraute: Okka von der Damerau
Erste Norn: Anna Lapkovskaja
Zweite Norn: Karis Tucker
Dritte Norn: Aile Asszonyi
Woglinde: Meechot Marrero
Wellgunde: Karis Tucker
Floßhilde: Anna Lapkovskaja

Orchester der Deutschen Oper Berlin
Leitung: Donald Runnicles

Moderation: Andreas Ulrich

Premiere an der Deutschen Oper am 17. Oktober 2021