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Bild: MUTESOUVENIR | KAI BIENERT

Aus der Berliner Philharmonie - LIVE: Robin Ticciati dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin

Werke von Hector Berlioz, Robert Schumann und Ludwig van Beethoven mit dem Pianisten Leif Ove Andsnes

Am Mikrofon: Anja Herzog

Rebellion – das ist das große Motiv dieses Konzertabends in der Berliner Philharmonie. Robin Ticciati widmet sich der Ouvertüre „Les francs-juges", die Hector Belioz als einzigen Teil seiner gleichnamigen Oper nicht vernichtete und die ihn als Beethoven-Erben etablierte.

Als musikalischer Grenzgänger war Beethoven auch für Robert Schumann ein Vorbild. Während Beethoven jedoch die ganze Welt erreichen wolle, spreche Schumann eher zu einem einzelnen Gegenüber – wie Leif Ove Andsnes, Solist des a-Moll Konzerts, den Unterschied zwischen den Komponisten beschreibt.

Das Finale des Abends mündet in der Dritten Sinfonie des rebellischen Meisters Ludwig van Beethoven: „Eroica“. Das gewaltige Werk ist sowohl Zeugnis des vehementen Kampfes gegen seine Ertaubung als auch des Geistes der Revolution. Ursprünglich sollte die Sinfonie Napoleon gewidmet sein, doch als Beethoven von dessen Selbstkrönung erfuhr, verwarf er diesen Gedanken.

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Thomas Schmidt-Ott © picture alliance/ Geisler-Fotopress/ Frederic Kern
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Neuer Managing Director beim DSO - "Was läuft gut, wo haben wir Standing Ovations? Das ist auch ein Kriterium, nach dem man Programme machen kann"

Der bisherige Programm-Direktor bei TUI Cruises geht neue Wege - der Kulturmanager und Cellist Thomas Schmidt-Ott hat nicht nur den Hamburger Kreuzfahrt-Anbieter verlassen, sondern auch die Branche. Seit Januar ist er Managing Director beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO). Peter Claus spricht mit ihm über die neue Herausforderung, sein "yellow Cello" und berufliche Pläne.

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