Erben – Wanderstab mit Stocknagel Berchtesgaden und Geld; © imago-images/Ute Grabowsky
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Von Erbschaftssteuer, Nazi-Erben und Erben in den Religionen - Schweres und leichtes Erbe

Zwischen 200 und 400 Milliarden Euro werden jährlich in Deutschland vererbt – ein großer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktor. Aber auch kleine Erbschaften können politische Sprengkraft haben – wenn sie etwa aus ehemaligem jüdischen Besitz stammen.

Am Mikrofon: Ursula Voßhenrich

Wenn ein ganzes Dorf vom Erbe profitiert
Die Erich Hahn Gedenk-Stiftung im brandenburgischen Reetz
Von Christiane Hög

Von Erbschaftssteuer und Freibeträgen
Jährlich werden 200 bis 400 Milliarden Euro in Deutschland vererbt
Ein Infostück von Alina Ryazanova

"Erben vergrößert die Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft"
Die Autorin und Politikwissenschaftlerin Antje Schrupp kritisiert das deutsche Erbrecht
Ursula Voßhenrich im Gespräch mit Antje Schrupp

Erbrecht in Halacha und Scharia
Wie sind die Regeln in Judentum und Islam?
Von Kirsten Dietrich

Die jüdische Herkunft des Erbes sichtbar machen
Sharon Adler von der Stiftung Zurückgeben über den Umgang mit Nazi-Erbe

Ein schweres Erbe
Vom Umgang mit der nationalsozialistischen Familiengeschichte
Von Matthias Bertsch

Tipp

Unser Leben; © rbbKultur
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Schwerpunkt - Die "Wannsee-Konferenz" – 80 Jahre später

Es ist 80 Jahre her, dass in einer Villa am Wannsee über die "Endlösung der Judenfrage" beraten wurde. Bei der heute so genannten Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942 ging es nicht um die Idee, alle europäischen Juden zu vernichten. Die wurde längst realisiert. Es ging um die Koordinierung der Vernichtung unter Beteiligung aller Ämter und Verwaltungen der NS-Reichsregierung. 80 Jahre danach gehen wir Fragen zur Erinnerung an die Shoah und den deutschen Vernichtungskrieg nach.