weiter lesen - das lcb im rbb – Podcast © rbbKultur
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Sa 17:00 - 18:00 Uhr - Weiter lesen

rbbKultur und das Literarische Colloquium Berlin sind zu Beginn der Corona-Pandemie in eine Art Literatur-WG zusammengezogen: Dort tauschen wir Bücher, erzählen uns von Begegnungen mit Autor*innen, und sitzen stundenlang am Küchentisch und quatschen über Lesen, Lieben und Leben.

Daraus ist ein Podcast entstanden, in dem wir über die Bücher reden, die gerade auf unserem WG-Bücherregal stehen - Bücher, die wir bemerkenswert finden, die auffallen, gefallen, zum Nachdenken anregen. Ihnen geben wir eine Bühne, unbekannten Debuts genauso wie Romanen von weltberühmten Schriftsteller*innen. Wir kommen ins Gespräch -mit den Autor*innen, Lektor*innen und Übersetzer*innen und merken immer wieder: Beim Reden über Bücher redet man automatisch auch über sich selbst.

Das LCB im rbb

Das Literarische Colloquium Berlin und rbbKultur, die seit Beginn der Corona-Pandemie eine Art Literatur-WG im Internet geworden sind, präsentieren ausgewählte Stimmen der Gegenwartsliteratur.

Starke Themen
Andreas Schaefer erschafft in seinem neuen Roman ein ganzes Haus und eine fiktive Architektenbiographie, Katrin Schumacher unternimmt einen kulturwissenschaftlichen und persönlichen Streifzug auf den Spuren von Füchsen, Volker Sielaff kombiniert in seinen Gedichten den hohen lyrischen Ton mit Alltagssprache, Thorsten Nagelschmidt hat sich für seine Buchrecherche ins Kreuzberger Nachtleben gestürzt. Und Benjamin Maack erzählt aus dem Inneren einer Depression.

Starke Frauen
Monika Helfer schreibt über ihre Mutter und Großmutter und die ganze Familien-"Bagage", Ulrike Almut Sandig erzählt von Um- und Aufbrüchen, Nina Bussmann berichtet u.a. von einer suchtkranken Frau im Großstadt-Dickicht. Olivia Wenzel bringt die Dimensionen eines ostdeutschen, schwarzen Ichs zu Gehör. Nadja Küchenmeister stellt märchenhaft prägnante Gedichte vor. Cemile Sahin spricht über Kriegstraumata und Karosh Taha über ein freies Frauenleben in der kurdischen Community.

Büchermenschen
Die Verlegerin Britta Jürgs buddelt vergessene Texte außergewöhnlicher Frauen aus. Der Lektor Anvar Cukoski spricht über zehn Stunden am Flughafen mit der koreanischen Autorin Han Kang. Ursula Gräfe berichtet vom Weg eines japanischen Textes ins Deutsche. Und Jürgen Hosemann verwandelt einen Tag am Meer in Literatur.

Internationale Stimmen
David Grossmann (Israel) weiß, dass entscheidende Momente der Weltgeschichte eher im Schlafzimmer als auf dem Schlachtfeld stattfinden. Han Kang (Südkorea) schickt Sprachnachrichten aus Seoul und erzählt von ihrer verstorbenen Schwester. Für Jonas Eika (Dänemark) gehören Literatur und politisches Engagement zusammen. Und Etgar Keret (Israel) erzählt von seiner Liebe zum Surrealen.

Jede Folge von "weiter lesen" ist wie ein Griff in ein gut sortiertes Bücherregal. Mit Lesungen und Gesprächen mit Autor:innen, Übersetzer:innen, Kritiker:innen und den Programm-Kuratoren des LCB Thorsten Dönges und Thomas Geiger.

Moderiert von Natascha Freundel, Anne-Dore Krohn, Nadine Kreuzahler und Franziska Walser.

Podcast

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rbbKultur und das Literarische Colloquium Berlin sind zu Beginn der Corona-Pandemie in eine Art Literatur-WG zusammengezogen: Dort tauschen wir Bücher, erzählen uns von Begegnungen mit Autor*innen, und sitzen stundenlang am Küchentisch und quatschen über Lesen, Lieben und Leben.

Daraus ist ein Podcast entstanden, in dem wir über die Bücher reden, die gerade auf unserem WG-Bücherregal stehen - Bücher, die wir bemerkenswert finden, die auffallen, gefallen, zum Nachdenken anregen. Ihnen geben wir eine Bühne, unbekannten Debuts genauso wie Romanen von weltberühmten Schriftsteller*innen. Wir kommen ins Gespräch -mit den Autor*innen, Lektor*innen und Übersetzer*innen und merken immer wieder: Beim Reden über Bücher redet man automatisch auch über sich selbst.

Hören

Thomas Geiger © privat
privat

Not macht erfinderisch, heißt es. Und tatsächlich ist diese Kooperation zwischen dem Literarischen Colloquium Berlin und rbbKultur eine großartige Möglichkeit, einigen herausragenden neuen Büchern wenigstens ein wenig Öffentlichkeit zu verschaffen, wenn schon die Leipziger Buchmesse, Buchpremieren und zahlreiche Lesungen ausfallen müssen. Und jetzt gilt: Hören, kaufen, lesen!

Thomas Geiger, LCB
Anne-Dore Krohn; Foto: Karo Krämer
Karo Krämer

Wenn die Leute nicht zu den Lesungen kommen können, müssen die Lesungen eben zu den Leuten kommen - die gibt‘s jetzt aufs Ohr und zum Mitnehmen als Podcast. Es fühlt sich so an, als seien das Literarische Colloquium und rbbKultur in eine virtuelle WG zusammengezogen, in die wir uns regelmäßig Gäste aus aller Welt einladen und zusammen Programm machen.

Anne-Dore Krohn, rbbKultur
Natascha Freundel © Konstantin Tönnies
Konstantin Tönnies

Stellen Sie sich vor: eine Villa am Wannsee, literaturselige Gesichter, und draußen singt, wenn es dunkelt, die Nachtigall. Dann schalten Sie rbbKultur ein und hören die Lesung, die eben dort stattfinden sollte. Das ist viel mehr als nichts.

Natascha Freundel, rbbKultur
Thorsten Dönges © privat
privat

Der Rückzug aufs heimische Sofa bietet Gelegenheit, endlich Bücher zu entdecken, die schon lange gelesen werden wollten. Stille Lektüre gibt der Phantasie eine Bühne. Was dabei zu kurz kommt, ist der Austausch: Welche Neuerscheinungen werden empfohlen, welche Autor*innen hat das LCB im Programm? Auch die Autor*innen neuer Bücher vermissen den öffentlichen Diskurs. "weiter lesen — das LCB im rbb" möchte Ihre Leselust wecken und Ihnen Einblicke in die Werkstatt möglichst unterschiedlicher Autor*innen ermöglichen.

Thorsten Dönges, LCB

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