Judith Hermann; Foto: Gregor Baron
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Das LCB im rbb - Judith Hermann: "Daheim"

Der Literaturpodcast von rbbKultur und dem Literarischen Colloquium Berlin

Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn, Thomas Geiger

Eine Frau zieht in ein kleines Haus am Meer. Die Tochter ist aus dem Haus, die Ehe ist vorbei. Sie verortet sich neu, hoch im Norden, knüpft eine Freundschaft, so etwas wie eine neue Liebe. Was ist Erinnerung, wieviel ist Fiktion, wo biegt man ab, und wie hält man es eigentlich aus, alleine zu sein? Ein Roman über die Lebensmitte, über das Loslassen und Losgehen.

Ein Gespräch mit Judith Hermann – u.a. über die fortlaufende Erzählung ihrer Bücher, ihre Liebe zum flachen nordfriesischen Land, ihr Verhältnis zum Literaturbetrieb, über Patenbücher, die Frage nach den eigenen Wurzeln und die Autarkie ihrer Figuren.

Dieses Friesland ist ein sehr flaches Land, räumlich gesehen ziemlich leer, sehr viel flacher Acker bis zum Horizont eine entleerte Welt, das muss man mögen, ne Menge hart erscheint. ich fand das schon immer schön, und ich wollte das auch aufschreiben, dass ich das schön finde, hier.

Judith Hermann

Die Autorin

Judith Hermann

wurde 1970 in Berlin geboren und lebt heute in Berlin und in Nordfriesland. Ihr Debüt "Sommerhaus später", erschienen 1998, wurde ein großer Erfolg und führte zu einer Art Renaissance der Kurzgeschichte. Seither erschienen "Nichts als Gespenster" (2003), "Alice" (2009), "Aller Liebe Anfang" (2014), "Lettipark" (2016).

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rbbKultur und das Literarische Colloquium Berlin sind zu Beginn der Corona-Pandemie in eine Art Literatur-WG zusammengezogen: Dort tauschen wir Bücher, erzählen uns von Begegnungen mit Autor:innen, und sitzen stundenlang am Küchentisch und quatschen über Lesen, Lieben und Leben.

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