Eine kleine Babypuppe steckt halb in einer geöffneten Blechdose (Bild: imago stock&people)
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- Wunschkinder durch globalisierte Ausbeutung?

Ein Veranstaltungsbericht
Von Marie Wildermann

Im vergangenen Jahr hat die Forschungsakademie Leopoldina ein Positionspapier zur künftigen Fortpflanzungsmedizin in Deutschland vorgestellt und sich darin u.a. für eine Freigabe der Eizellspende und Leihmutterschaft ausgesprochen. Wir haben in den Zeitpunkten darüber berichtet.
Jetzt hat ein feministisches Netzwerk auf diesen Vorstoß mit einem Gegenpapier reagiert. Die Kritikerinnen betonen darin, dass beide reproduktionsmedizinischen Verfahren, also Eizellspende und Leihmutterschaft, einen kommerziellen Charakter haben, arme Frauen in der sogenannten Dritten Welt also von Ausbeutung bedroht sind.
Am vergangenen Freitag wurde dieses Papier hier in Berlin zur Diskussion gestellt.
Marie Wildermann berichtet.