Netflix-Werbung vor dem Zoopalast, Berlin 2020; © Carsten Kampf
Carsten Kampf

DEBATTE - Was vom Kino übrig blieb

Filmemachen und Filmezeigen im Streaming-Zeitalter

Am Mikrofon: Manuela Reichart

Mit der 70. Ausgabe und einem neuen Leitungsteam blickt die Kinowelt gespannt darauf, wie sich die Berlinale weiterentwickelt. Durch Streamingdienste wie Netflix oder Amazon verlieren Kinos an Bedeutung. Gleichzeitig muss jedes Festival seinen eigenen Umgang mit diesen neuen Kräften finden. Der aktuelle Wettbewerb der Berlinale kommt komplett ohne Beiträge von Streamingdiensten aus, aber auch klassische Hollywoodfilme fehlen.

Wir bringen drei Frauen zusammen, die sich auch abseits des Festivals mit der Zukunft des Kinos befassen. Die junge Regisseurin Barbara Ott, Verena von Stackelberg, Gründerin des Wolf Kino in Berlin-Neukölln und Mitglied des Auswahlkomitees für den Berlinale-Wettbewerb und Birgit Kohler vom Kino Arsenal, die viele Jahre die Beiträge des Berlinale-Forums ausgewählt hat.

Unsere Studiogäste:
Birgit Kohler - Kino Arsenal des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V.
Verena von Stackelberg - Wolf Kino in Berlin-Neukölln
Barbara Ott - Regisseurin, Perspektive Deutsches Kino, Berlinale

Die Filmtipps unserer Studiogäste:
"Shirley"
von Josephine Decker:
www.berlinale.de/de/programm
USA 2020, 106 Minuten, 25.02.2020 um 20:30 Uhr im Cubix 6

"The Womens Film" des San-Francisco-Newsreel-Kollektivs:
www.berlinale.de/de/programm
Dokumentarfilm, USA 1971, schwarz-weiß, 41 Minuten
24.02.2020 um 20 Uhr in der Akademie der Künste

"Gli apunti di Anna Azzori" von Constanze Ruhm:
https://www.berlinale.de/de/programm/programm
72 Minuten, Premiere am 24.02.2020 im Delphi Filmpalast um 18:30 Uhr