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  • Der goldene Kompass © Carlsen Verlag
    Carlsen Verlag

    Comic - Stéphane Melchior-Durand und Clément Oubrerie: "Der goldene Kompass"

    Ein kleines Mädchen, das in die Machtkämpfe der großen weiten Welt verstrickt wird – das ist der Kern von Phillip Pullmanns Phantasie-Abenteuer-Roman "Der goldene Kompass". Der wurde fulminant mit Nicole Kidman und Daniel Craig verfilmt. Nun gibt es auch einen Comic zum Roman, von dem französischen Comic-Künstlerduo Stéphane Melchior und Clément Oubrerie.

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  • Volksbühne, Berlin "legende" von Ronald M. Schernikau, Uraufführung: 11.12.2019, Regie: Stefan Pucher, Bühne: Barbara Ehnes, Kostüme: Annabelle Witt, Licht: Kevin Sock, Musik: Christopher Uhe, Video: Rebecca Riedel, Dramaturgie: Malte Ubenauf, Musiker: Chikara Aoshima, Réka Csiszér, Michael Mühlhaus, mit: Sólveig Arnarsdóttir, Rosalie Bergel / Leander Kissiov, Leander Dörr, Sarah Franke, Sebastian Grünewald, Ueli Jäggi, Robert Kuchenbuch, Elisa Plüss, Emma Rönnebeck, Milena Arne Schedle, Dieter Rita Scholl, Katharina Marie Schubert, Sylvana Seddig, Nicolaas van Diepen, © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Volksbühne - "legende" – nach dem Roman von Ronald Schernikau

    Als Ronald Schernikau 1980 sein erstes Buch veröffentlichte, war er noch Abiturient an einem niedersächsischen Gymnasium: Die "Kleinstadtnovelle" war sein literarisches Coming-out als Homosexueller und Kommunist. Schernikau ging nach West-Berlin, wurde Mitglied der "Sozialistischen Einheitspartei", studierte ein paar Semester am Institut für Literatur in Leipzig und übersiedelte – kurz vor dem Mauerfall – in die DDR. 1991 starb Schernikau an AIDS und hinterließ seinen Freunden ein gigantisches Manuskript, sein "Opus Magnum", an dem er jahrelang gearbeitet hatte und das 8 Jahre nach seinem Tod – und nur gedruckt auf Vorbestellung – in einem Kleinverlag herauskam, bis es völlig vom Markt verschwand. So wurde der Roman "Legende" selbst zur Legende. Jetzt hat der "Verbrecher Verlag" das 1000-seitige Buch neu herausgebracht. Regisseur Stefan Pucher hat zugegriffen und seine eigene Theaterfassung geschrieben.

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  • Clemency Burton-Hill: "Ein Jahr voller Wunder" © Diogenes
    © Diogenes

    Sachbuch - Clemency Burton-Hill: "Ein Jahr voller Wunder"

    Clemency Burton-Hillist ein Multi-Talent. Die 1981 in London geborene Britin arbeitet nicht nur als Autorin und als Radio-und Fernseh-Moderatorin, sie ist auch eine preisgekrönte Violinistin. Sie moderiert Klassiksendungen bei der BBC, schreibt als Kulturjournalistin für den "Guardian" und den "Observer", hat das "Aurora Orchestra" mitbegründet und – unter der Leitung von Dirigenten wie Daniel Barenboim – in den großen Musiksälen der Welt gespielt. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, das den Titel trägt: "Ein Jahr voller Wunder. Klassische Musik für jeden Tag."

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  • ©Vision String Quartet
    Vision String Quartet

    Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin - vision string quartet

    Der Primarius ist krank, aber kein Problem für das vision string quartet: Vineta Sareika vom Artemis Quartett springt ein. Und so gibt es zwar keinen Jazz und keinen Pop, dafür aber ein traumhaft gespieltes d-Moll-Quartett von Schubert.

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  • Kristina Spohr: Wendezeit © DVA
    © DVA

    Sachbuch - Kristina Spohr: Wendezeit

    Kristina Spohr ist es wichtig, die "Scharnierjahre" von 1989 bis 1992 nachvollziehbar zu beschreiben. Dafür folgt sie den Hauptakteuren jener Jahre auf Schritt und Tritt und gibt detailliert ihre Kontakte, ihre Gespräche, ihren persönlichen Umgang miteinander wieder: George Bush (der Ältere), Michail Gorbatschow, Helmut Kohl, Francois Mitterand, Margaret Thatcher und auch Deng Xiaoping.

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Konzert, Oper und Tanz

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CD

Hector Berlioz: La damnation de Faust © Erato
Erato

CD-Kritik - Hector Berlioz: "La damnation de Faust"

Zum 150. Todestag des Komponisten Hector Berlioz ist eine Neuaufnahme der berühmten dramatischen Legende "Fausts Verdammnis" erschienen – mit der Star-Mezzo-Sopranistin Joyce DiDonato als Gretchen. Ist damit der Höhepunkt dieses Feierjahres erreicht?

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Joseph Haydn, Missa Cellensis © harmonia mundi
harmonia mundi

CD-Kritik - Joseph Haydn: "Missa Cellensis"

Sie ist die umfangreichste Vertonung des Messkanons aus der Hand von Joseph Haydn, die "Missa Cellensis" zu Ehren der Jungfrau Maria, kurz die "Mariazeller Messe". Nun liegt sie in einer historisch-informierten Neueinspielung vor, mit Solisten, dem RIAS-Kammerchor und der Akademie für Alte Musik Berlin, die Leitung hat Justin Doyle.

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Buch

Clemency Burton-Hill: "Ein Jahr voller Wunder" © Diogenes
© Diogenes

Sachbuch - Clemency Burton-Hill: "Ein Jahr voller Wunder"

Clemency Burton-Hillist ein Multi-Talent. Die 1981 in London geborene Britin arbeitet nicht nur als Autorin und als Radio-und Fernseh-Moderatorin, sie ist auch eine preisgekrönte Violinistin. Sie moderiert Klassiksendungen bei der BBC, schreibt als Kulturjournalistin für den "Guardian" und den "Observer", hat das "Aurora Orchestra" mitbegründet und – unter der Leitung von Dirigenten wie Daniel Barenboim – in den großen Musiksälen der Welt gespielt. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, das den Titel trägt: "Ein Jahr voller Wunder. Klassische Musik für jeden Tag."

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Geschmackssache

"The Catch" - Skizzen aus dem Notizbuch des Gastrokritikers; © Thomas Platt
Thomas Platt

Restaurantkritik - The Catch

Japanische Izakayas könnte man mit Brasserien, Pubs oder auch Wirtshäusern vergleichen. Im Unterschied zu unseren Kneipen sind diese dem Reiswein Sake verpflichteten Orte stets mit einem Speiseangebot verbunden, das über den Imbiss hinausgeht. Naturgemäß spielt frischer Fisch dort eine tragende Rolle. Inzwischen existiert auch bei uns im Binnenland eine Versorgung mit Fisch und Meeresfrüchten, die ein Restaurant solchen Typs ermöglicht.

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Theater

"Die Anderen" von Anne-Cécile Vandalem Regie: Anne-Cécile Vandalem © Arno Declair
Arno Declair

Schaubühne am Lehniner Platz - "Die Anderen"

Krimi und Thriller – das sind Genres, auf die man im Fernsehen und in der Literatur zuhauf stößt. Auf der Theaterbühne ist so ein richtiger Gruselschocker selten. Die belgische Theaterregisseurin Anne-Cécile Vandalem ist dafür allerdings Expertin. Mit einer Mischung aus Film und Theaterspiel bringt sie ihre eigens geschriebenen Thriller auf die Bühne. An der Schaubühne waren bisher Gastspiele von ihr zu sehen, jetzt hat Vandalem zum ersten Mal ein Stück mit dem dortigen Ensemble inszeniert.

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Ausstellung

C|O Berlin: Love, Ren Hang; hier: Untitled 11, 2011; © Ren Hang. Courtesy Estate of Ren Hang und Blindspot Gallery, Hongkong
Ren Hang. Courtesy Estate of Ren Hang und Blindspot Gallery, Hongkong

C|O Berlin - "Love, Ren Hang"

Ein Spiel mit Sexualität und Körpern: Die Fotos von Ren Hang zeugen von Freiheit und machten ihn schnell zum Star. In seiner Heimat China wurden sie als pornografisch eingestuft – und der Künstler mehrmals verhaftet. Eine neue Ausstellung in Berlin hat fast all seine Werke zusammengetragen.

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Film

Gundermann Revier © Dok Leipzig/Grit Lemke
Dok Leipzig/Grit Lemke

Dokumentation - "Gundermann Revier"

Gerhard Gundermann erlebt 20 Jahre nach seinem Tod eine erstaunliche Renaissance – im Kino: Ein Jahr nach Andreas Dresens Filmbiographie "Gundermann" liefert Grit Lemke mit "Gundermann Revier" nun die dokumentarische Unterfütterung.

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Nome di Nonna, Regie: Marco Tullio Giordana © Arsenal Film
© Arsenal Film

Drama - "NOME DI DONNA"

Seit 1979 macht Marco Tullio Giordana Filme. Darin erzählt er vom Kampf gegen die Mafia, vom Widerstand gegen politische Systeme – von Menschen, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Viele seiner Filme wurden bei großen Festivals gefeiert. Der neue Film des heute 69-jährigen italienischen Regisseurs heißt "Nome di Donna" und erzählt viel über die Katholische Kirche in Italien, wie diese Männerinstitution mit ihren Gläubigen und vor allem mit ihren MitarbeiterInnen umgeht. Im Namen des Vaters …

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Vincent Cassel, Reda Kateb © 2019 PROKINO Filmverleih GmbH
© 2019 PROKINO Filmverleih GmbH

Éric Toledano und Olivier Nakache | Drama - "Alles außer gewöhnlich"

Mit ihrem Blockbuster "Ziemlich beste Freunde" hat das Regie-Duo Éric Toledano und Olivier Nakache sich 2011 einen Namen gemacht. Die Geschichte der Freundschaft zwischen einem querschnittsgelähmten Millionär und einem kleinkriminellen Draufgänger machte Omar Sy zum Star und animierte selbst Hollywood zu einem Remake. Nach verschiedenen kleinen Komödien kommt jetzt eine Art Herzensprojekt der beiden Regisseure ins Kino. "Alles außer gewöhnlich".

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Gatsby (Timothée Chalamet) und Chan (Selena Gomez) im New Yorker Regen © 2019 Gravier Productions | Foto: Jessica Miglio
© 2019 Gravier Productions | Foto: Jessica Miglio

Woody Allen | Komödie - "A Rainy Day in New York"

Ein Riesenstaraufgebot hat Woody Allen in seinem neuen Film "A Rainy Day in New York" versammelt – von Timothée Chalamet und Elle Fanning bis zu Jude Law und Selena Gomez. Und doch muss man, wenn man über diesen Film spricht, auch über die Umstände sprechen, die ihn derzeit begleiten. Der Filmstart von "A Rainy day in New York" ist überschattet von Missbrauchswürfen gegen den Regisseur, erhoben von seiner Adoptivtochter Dylan Farrow, eines der vielen Kinder, die das Künstlerpaar Allen und Mia Farrow damals adoptiert haben.

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