Konstanz in der Vereinsführung - Hertha BSC verlängert Vertrag von Geschäftsführer Thomas Herrich

Mo 11.03.24 | 16:54 Uhr
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Portrait von Hertha-Geschäftsführer Thomas Herrich (Bild: IMAGO/Jan Huebner)
Bild: IMAGO/Jan Huebner

Thomas Herrich bleibt auch in den kommenden Jahren Geschäftsführer von Hertha BSC. Am Montag gab der Klub die Vertragsverlängerung mit Herrich bekannt, der sein Amt bei der Hertha seit Sommer 2022 innehat.

Hertha BSC hat in seiner Führungsetage für die kommenden Jahre eine wichtige Weiche gestellt und den Vertrag mit Geschäftsführer Thomas Herrich verlängert. Das gab der Berliner Zweitligist am Montagnachmittag bekannt. Herrich, der bereits seit vielen Jahren Mitglied der Hertha-Geschäftsleitung ist und 2022 zum Geschäftsführer befördert wurde, soll Herthas "Berliner Weg" in den kommenden Jahren prägen.

Vertragsverlängerung bereits länger geplant

Die Pläne, das Arbeitspapier des 59 Jahre alten gebürtigen Frankfurters zu verlängern, bestanden laut Herthas Pressemitteilung vom Montag bereits länger. Laut Interimspräsident Fabian Drescher hätte der Personalausschuss des Klubs den Prozess der Vertragsverlängerung mit Herrich bereits im Dezember letzten Jahres angestoßen. Zwar hätte der Tod von Vereinspräsident Kay Bernstein besagten Prozess zuletzt etwas verzögert, allerdings nicht infrage gestellt. So berichtete Dr. Torsten-Jörn Klein, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hertha, am Montag von einer einstimmigen "Zustimmung des Aufsichtsrates zur Vertragsverlängerung".

Die zeichnet nun das nächste Kapitel in der schon jetzt langen Hertha-Geschichte von Herrich vor. Nachdem dieser im Jahr 2005 als neuer Geschäftsstellenleiter zur Hertha gewechselt war, wurde er 2009 der Prokurist des Klubs und Mitglied dessen Geschäftsführung. Als solcher arbeitete Herrich auch in verschiedenen Gremien der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit. Im Sommer 2022 bestellte das Hertha-Präsidium ihn schließlich zum neuen Geschäftsführer des Klubs.

Vergangene und zukünftige Herausforderungen

Als solcher musste er Hertha zuletzt durch anderthalb sportlich, vor allem aber auch finanziell kritische Jahre führen. Herrich erlebte in seiner neuen Funktion den Bundesliga-Abstieg der Berliner und muss zusammen mit seinem Führungsteam weiterhin einen Weg aus der komplizierten, weil von vielen Verbindlichkeiten geprägten wirtschaftlichen Bredouille finden, in der Hertha aktuell steckt. "Er hat in den vergangenen Monaten Herausragendes geleistet und mit Hertha BSC den Turnaround im Rahmen unseres Sanierungsprozesses geschafft", lobt Interimspräsident Drescher und ergänzt: "Tom hat diese Sanierung im Sinne des Berliner Wegs nachhaltig und maßgeblich vorangetrieben."

Um wie viele Jahre Hertha den Vertrag mit Herrich verlängert hat, gab der Verein am Montag nicht bekannt. Allerdings ist in der Pressemitteilung des Klubs von mehreren Jahren die Rede, die Herrich Hertha anführen soll. "Solange ich diese Verantwortung tragen darf, wird der eingeschlagene Weg entschlossen und ohne Abweichen nachhaltig wirtschaftlich sowie sportlich weitergegangen", kommentiert Herrich selbst seine Vertragsverlängerung und ergänzt: "Es ist mir eine Ehre, diesen Berliner Weg als Geschäftsführer meines Herzensvereins weitergehen zu dürfen."

Sendung: rbb24 Inforadio, 11.03.2024, 17:15 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    "Einfach nur beschämend dein Kommentar und laß bitte Kay in Frieden ruhen, für dich hätte er auch kein Verständnis gehabt!"

    Ist das so?

    Vielleicht braucht er kein Verständnis.
    Wie soll das auch gehen?
    Als Wiedergänger auf dem Berliner Weg?

    Ist das nicht absurd?

  2. 10.

    "Einfach nur beschämend dein Kommentar und laß bitte Kay in Frieden ruhen, für dich hätte er auch kein Verständnis gehabt!"

    Ist das so?

    Vielleicht braucht er kein Verständnis.
    Wie soll das auch gehen?
    Als Wiedergänger auf dem Berliner Weg?

    Ist das nicht absurd?

  3. 9.

    Einfach nur beschämend dein Kommentar und laß bitte Kay in Frieden ruhen, für dich hätte er auch kein Verständnis gehabt!

  4. 8.

    Sehr gute Entscheidung. Weiter viel Erfolg!

  5. 7.

    Nicht ärgern lassen.
    Wenn sich, bei manch einem, der Lebensinhalt auf Motzen konzentriert, muß man rücksichtsvoll sein.
    Das könnte eine schwere Störung sein, mit der nicht zu spaßen ist.
    Großmutig drüber hinwegsehen. Es lohnt sich nicht, sich auf dieses Niveau herabzulassen.


  6. 6.

    Sehr nahbarer, herzlicher und ehrlicher Mann der Herr Herrich. Hab ihn kurz kennengelernt. Er arbeitet im Sinne von Kay weiter. Aber diesen Weg scheinen ja hier manche Schreiber vergessen zu haben. . Stattdessen wird wieder irgendwas gesucht und der Berliner Weg und der Trainer schlecht geredet.
    Traurig!

  7. 5.

    Freue mich jetzt schon auf die Spiele gegen Hertha BSC.
    Mainz ist derzeit genauso Bundesligauntauglich wie es Hertha BSC auch ist.
    Muß man realistisch so sehen.

  8. 4.

    Alter Wein in neuen Schläuchen und der ewige "Berliner Weg".
    Daran klammern sich die BCC777-Oberen krampfhaft, um wenigstens dem Andenken einen Namen zu geben.
    Dieser gebetshühlenhafte Erwähnung macht in Anbetracht des spielerischen Mankos, der erspielten Mittelmäßigkeit, das Klammern an einen unfähigen Trainer, der "Berliner Weg" zu einer verblassenen Zirkus umher. Der Urheber dreht sich im Grab, wenn er sehen könnte, was daraus gemacht wurde.
    Eigendlich wie immer, der "Berliner Weg" entpuppt sich als Sackgasse.°

  9. 2.

    Oh Mann
    Nicht schon wieder der neue Berliner Weg.
    Rückrundentabelle 16. Platz. Gut die Tabelle ist sehr eng.

  10. 1.

    Ein Paradebeispiel für den Berliner Weg, volle Identifikation mit dem Verein, Danke

    Ha Ho He

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