Claudio Abbado mit dem Lucerne Festival Orchestra; © imago-images
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Eine Hommage in 26 Liebeserklärungen von Kai Luehrs-Kaiser - Claudio Abbado

Er war der erste Antiautoritäre und das wohl größte Erotikon unter den Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker. Claudio Abbados Nahbarkeit lag begründet in Zurückhaltung und Dezenz. Darin entwickelte er eine enorme Sog- und Schubkraft sowie unerhörte Produktivität nicht nur in Berlin. Sein Stil war unverwechselbar. Seine Fangemeinde weltweit. Er war der erste Lässige in einer aufgesteiften, durch ihn sinnlicher gewordenen Klassik-Welt.

Leben

Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße; © imago-images/Frederic Kern
imago-images/Frederic Kern

Spaziergänge in Corona-Zeiten - 10.000 Schritte

Im Lockdown sind Cafés, Theater und Sportstudios geschlossen, zuhause fällt einem die Decke auf den Kopf. Aber es kann so einfach sein: Man muss nur die Schuhe anziehen, die Tür öffnen und rausgehen. Laufen, vielleicht 10.000 Schritte am Tag, fit werden und die eigene Stadt entdecken. Beispielsweise von der Mauer-Gedenkstätte Bernauer Straße an der Charité vorbei zum Hauptbahnhof.

Musik

Orgeljahr 2021 – Kuppel und Kirchenorgel der St.-Hedwigs-Kathedrale (Foto: © imago-images/Peter Schickert); Montage: rbbKultur
rbbKultur

Instrument des Jahres 2021 - Die Orgel

Sie ist brachial laut, kann aber auch leise. Von den tiefsten Tönen bis zu den höchsten Höhen hat sie das größte Frequenzspektrum aller Instrumente: die Orgel. Damit passt sie perfekt nach Berlin – mit über 800 bespielbaren Orgeln Deutschlands Orgel-Hauptstadt. rbbKultur feiert das Instrument des Jahres 2021 mit einer Reihe Porträts Berliner und Brandenburger Orgeln.

Jetzt im Programm

Hörspiel

Live hören
Hörspiel; © rbbKultur
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  • Antonín Dvorák

    Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95

Literatur

Podcasts

Claudio Abbado © Cordula Groth
Cordula Groth

rbbKultur Nennt mich Claudio

Claudio Abbado war der erste Lässige in einer aufgesteiften Klassik-Welt und machte sie sinnlicher. Er stammte aus Mailand, kam über Wien und London nach Berlin. Hier begründete seine 12-jährige Ära bei den Berliner Philharmonikern ein neues Bild des Dirigenten. Er verjüngte das Orchester wie kein anderer. Abbado sprach wenig, teilte den Ruhm dafür gern mit befreundeten Solisten wie Maurizio Pollini oder Martha Argerich. Im Konzert konnte er ein Orchester ungeahnt "abheben" lassen. Exzeptionelle Aufnahmen gelangen ihm bei Mahler, Beethoven, Haydn, Rossini und einigen Verdi-Opern.

Podcast | Der zweite Gedanke © rbbKultur

rbbKultur Der Zweite Gedanke

Hier geht es um alles, was unser Miteinander betrifft: Bildung, Demokratie, Freiheit, Klima, Städtebau - Themen und Fragen unserer Zeit. rbbKultur-Redakteurin Natascha Freundel spricht mit zwei Gästen, die wissen, wovon sie reden. Philosophisch und persönlich. Kritisch und konstruktiv. Immer auf der Suche nach dem zweiten, neuen Gedanken.

Das Haus des Rundfunks © Soeren Stache/dpa
Soeren Stache/dpa

rbbKultur Das Haus des Rundfunks

Eine Geschichte in fünf Kapiteln

Als im Mai 1929 in der Berliner Masurenallee der Grundstein für ein neues Funkhaus gelegt wurde, konnte noch niemand ahnen, welch schicksalhafte Geschichte in diesem Haus noch geschrieben wird. Anhand von faszinierendem Archivmaterial und Interviews mit zahlreichen Zeitzeug*innen erstellt Wolfgang Bauernfeind eine bewegende Chronik des Berliner Funkhauses bis in die heutige Zeit.

Am liebsten GUT
rbb

rbb Am liebsten GUT

Dieser Podcast hilft Dir, "am liebsten GUT" zu antworten, wenn Dich jemand fragt: "Wie geht es Dir?" Das Corona-Jahr war für viele Menschen kräftezehrend. In dem Podcast sprechen Frauen und Männer ganz offen über ihre Erfahrungen und Gefühle wie Liebe, Angst, Erschöpfung, Sehnsucht. Die Schauspielerin und studierte Psychologin Karoline Schuch findet heraus, wie wir mit diesen Gefühlen umgehen und was wir tun können, damit wir in dieser anstrengenden Zeit auch seelisch gesund bleiben. Und eines wird dabei klar: Über Gefühle reden hilft!

Am liebsten GUT – der rbb-Podcast für die Seele ist ein "akustisches Antidepressivum" in dieser schwierigen und erschöpfenden Zeit.

Wer hat Burak erschossen? © rbbKultur
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rbbKultur Wer hat Burak erschossen?

In Berlin-Neukölln steht der 22-jährige Burak Bektaş mit vier Freunden vor einem Wohnhaus. Es ist eine Nacht im April 2012. Die jungen Männer unterhalten sich, lachen, trinken Wodka Energy, als plötzlich ein älterer Mann auftaucht und auf sie schießt. Alex und Jamal werden schwer verletzt, Burak stirbt. Der Täter bleibt unerkannt, die Hintergründe bis heute rätselhaft, die polizeilichen Ermittlungen ohne jedes Ergebnis.

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