Theatersommer Netzeband © Martin Müller
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Unsere Tipps - Kultur im Sommer

Einige Vorschläge für sommerliche Ausflüge: Wie wäre es mit einem Kunst-Besuch im Schloss Lieberose, auf dem Schlossgut Schwante oder im Skulpturengarten Wandlitz? Oder einem Abstecher zu bekannten Denkmälern in Berlin? Lassen Sie sich von uns mitnehmen ... Auch Lektüre-Empfehlungen für Groß und Klein sowie Filmtipps für's Sommer-Kino und Ausstellungen für bedeckte Tage finden Sie hier.

Theater

Andreja Schneider; © Carsten Kampf
Carsten Kampf

Premiere "Mord im Orientexpress" - Andreja Schneider über ihre Rolle als Prinzessin Dragomiroff

Wir kennen sie, seitdem "Die Geschwister Pfister" die Herzen des Publikums eroberten: Andreja Schneider, die in ihrer Jugend Torwartin war und seit 20 Jahren mit Soloprogrammen, Revuen, Operettenrollen und immer wieder mit Katharina Thalbach Applaus geerntet hat. Jetzt spielt sie in Agatha Christies "Mord im Orientexpress" - in der Kömödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater.

Literatur

Sharon Dodua Otoo © Paul Zinken/dpa
Paul Zinken/dpa

weiter lesen - Sharon Dodua Otoo: "Adas Raum"

Quer durch die Jahrhunderte fliegt die Berliner Schriftstellerin Sharon Dodua Otoo in ihrem Debütroman "Adas Raum". Sie erzählt die Geschichten verschiedener Frauen namens Ada. Da ist eine Mutter, die in Westafrika im 15. Jahrhundert zum zweiten Mal ihr Kind verliert. Da ist ein Mathematikgenie, angelehnt an Ada Lovelace, die in London 1848 den Sexismus der männerdominierten Gesellschaft zu spüren bekommt. Ein Gespräch mit der Autorin.

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Hadnet Tesfai mit Hermann Parzinger, Präsident Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Quelle: rbb)
rbb
30 min

Hadnet Tesfai erkundet das Areal - Rundgang durch das Humboldt Forum

Das Humboldt Forum ist fast fertig. Schritt für Schritt wird es nun geöffnet. Moderatorin Hadnet Tesfai erkundet für das rbb Fernsehen bei einem Rundgang das neu gestaltete Areal.

Kuh als Bronzeplastik auf dem Dorfanger (Bild: rbb/Silke Cölln)
rbb/Silke Cölln
29 min

"Die Freiheit, frei zu sein" in einer ehemaligen LPG-Scheune - Die Wilde Kuh von Bahnitz

Drei Laubbäume in Töpfen stehen im Schloss Lieberose (Quelle: rbb/Mastow)
rbb/Mastow
28 min

Rohkunstbau mit 22 Künstler:innen - Neue Kunst im alten Schloss

rbbKultur - Kunst im E-Werk Luckenwalde - Reportage von Anne Kohlick (15.08.2020, 18:30)
rbb
29 min

Zeitgenössische Kunst im Kraftwerk - Kunst im E-Werk Luckenwalde

Jetzt im Programm

ARD-Nachtkonzert

Live hören
ARD-Nachtkonzert; © rbbKultur
Keine aktuellen Musiktitel für diese Sendung

Literatur

Rezensionen

Ceviche © imago / Panthermedia
imago / Panthermedia

Meeresfrüchte auf hohem Niveau in Kreuzberg - "Lila" - peruanische Küche am Paul-Lincke-Ufer

Die peruanische Küche hat sich in den letzten Jahren einen Ruf als Feinschmeckerküche erworben, nicht nur in Peru selbst, sondern auch bei uns. Am Kreuzberger Paul-Lincke-Ufer hatte kurz vor dem Corona-Lockdown letztes Jahr ein neues peruanisches Restaurant eröffnet, das jetzt erstmals zu Hochform auflaufen kann. Im Fokus der Speisekarte stehen im "Lila" Meeresfrüchte.

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Gaza mon Amour © Alamode Film
Alamode Film

Drama - "Gaza mon Amour"

Die zwischen Israel und Ägypten gelegenen und immer wieder umkämpften palästinensischen Autonomiegebiete im Gazastreifen werden seit 2007 rigide von der israelischen Hamas kontrolliert. Liebe, das ist vielleicht nicht das erste, was einem zum Leben im Kriegsgebiet einfallen würde. Aber genau darum ging es den palästinensischen Zwillingen Arab und Tarzan Nasser, die seit 2011 fern der Heimat im Exil in Paris leben. "Gaza mon Amour" ist ein Film über das ganz normale Leben ganz normaler Menschen im umkämpften Krisengebiet.

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Nimm Platz! – Ausstellungsansicht; © Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss/Alexander Schippel
Alexander Schippel

Humboldt Forum | für Kinder von 3 bis 10 Jahren - "Nimm Platz!" - Ausstellung über das Sitzen, Platznehmen und Platz haben

Wie sitzt du eigentlich? Auf einem Stuhl, einem Hocker oder auf dem Boden? Sitzen ist eine alte Kulturtechnik. Menschen haben immer schon viel Zeit damit verbracht, aber nicht immer haben sie auf Stühlen gesessen. In einer der Ausstellungen, mit denen das Humboldt Forum jetzt eröffnet, können Kinder Sitzmöglichkeiten ausprobieren und viel über die Geschichte des Sitzens erfahren. Deine Sitzposition sagt etwas über deinen gesellschaftlichen Status aus und über die Kultur, in der du lebst.

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Bernhard Schlink: 20. Juli. Ein Zeitstück © Diogenes
Diogenes

Ein Zeitstück - Bernhard Schlink: "20. Juli"

Bernhard Schlink ist Jurist und Autor. Er hat Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie gelehrt und sich - quasi im Nebenberuf - als Schriftsteller ausprobiert. Mit "Der Vorleser" landete er 1995 einen fulminanten Weltbesteller, der in über 50 Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt wurde. Zuletzt brillierte er mit "Abschiedsfarben", einer Sammlung von Erzählungen. Jetzt versucht sich der inzwischen 77-Jährige als Theaterautor: "20. Juli. Ein Zeitstück" heißt sein Drama.

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Vaganten Bühne: Fliegende Eier von Sarajevo – mit Senita Huskić, Natalie Mukherjee; © Fabienne Dür
Fabienne Dür

Vaganten Bühne - "Fliegende Eier von Sarajewo"

In Deutschland waren die 90er Jahre heile Welt: Millionen schauten "Der mit dem Wolf tanzt" im Kino oder feierten halbnackt bei der "Loveparade". Ganz anders sah es im damaligen Jugoslawien aus: Im Osten Europas tobte ein Krieg zwischen den Ethnien, der mit brutalen Massakern an der zivilen Bevölkerung einherging. Zum Beispiel das in Srebrenica vor 26 Jahren, im Juli 1995. 8.000 Bosniaken, hauptsächlich Jungen und Männer, wurden dabei ermordet. Im Gedenken an die Opfer zeigt die Vaganten Bühne die Uraufführung eines Stücks, das die Familiengeschichte eines bosnischen Flüchtlingsmädchens erzählt.

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John von Düffel: Die Wütenden und die Schuldigen © DuMont
DuMont

Roman - John von Düffel: "Die Wütenden und die Schuldigen"

In seinem neuen Roman "Die Wütenden und die Schuldigen" zeichnet John von Düffel das Porträt einer Familie, die sich vor allem und immer schon über Abwesenheiten und Distanzverhältnisse definierte und wo man sich eher aus dem Weg zu gehen pflegte, als Nähe zu suchen. Die Handlung spielt während des ersten Corona-Lockdowns im Jahr 2020.

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Steven Yeun, Ye-Ri Han, Noel Kate Cho und Alan S. Kim in "Minari - Wo wir Wurzeln schlagen" © Melissa Lukenbaugh/Prokino/A24
Melissa Lukenbaugh/Prokino/A24

Drama - "Minari. Wo wir Wurzeln schlagen"

Der Film "Minari. Wo wir Wurzeln schlagen" erzählt von einer koreanischen Einwanderer-Familie, die in den USA ein Stück Land kauft, um sich dort ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Auch für den Regisseur Lee Isaac Chung war dies die Verwirklichung des amerikanischen Traums. Für insgesamt sechs Oscars war "Minari" nominiert, erhalten hat der Film eine Auszeichnung: Die über 70-jährige Youn Yuh Jung wurde als beste Schauspielerin in einer Nebenrolle geehrt.

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Almila Bagriacik und Christoph Letkowski in "Im Feuer - Zwei Schwestern" © Droits réservés
Droits réservés

Drama - "Im Feuer - Zwei Schwestern"

"Im Feuer - Zwei Schwestern" handelt von den kurdischen Kämpferinnen an der Grenze zwischen Syrien, Irak und der Türkei. Gedreht hat den Film die griechisch-deutsche Regisseurin Daphne Charizani.

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Berlinale 2021: Nebenan © © Reiner Bajo
Reiner Bajo

Schwarze Komödie - "Nebenan"

Immer wieder wechseln Schauspieler irgendwann die Seite und nehmen auf dem Regiestuhl Platz. Nun auch Daniel Brühl, dessen Karriere im Jahr 2003 mit "Goodbye Lenin" begann und der seitdem zu den bekanntesten deutschen Stars zählt. "Nebenan" heißt sein Regie-Debüt, das nun in die Kinos kommt.

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The Twiolins: Eight Seasons Evolution; Montage: rbbKultur
Solo Music

Album der Woche | 12.07. - 18.07.2021 - The Twiolins: "Eight Seasons Evolution"

Das Mannheimer Geschwisterpaar der "Twiolins" sorgt seit über zehn Jahren als Ausrichter eines internationalen Kompositionswettbewerbs für Aufsehen. Damit wollen Marie-Luise und Christoph Dingler das schmale Repertoire für ihre Besetzung des Violinduos erweitern. Nach drei Alben mit zeitgenössischen Werken haben sie nun jedoch erstmals eine CD mit Bearbeitungen herausgebracht. Und ihre Kombination von Werken Vivaldis und Piazzollas sorgt für erhellende Hörerlebnisse.

Zenner – Biergarten und Weingarten; © Elisabetta Gaddoni
Elisabetta Gaddoni

Bier- und Weingarten im Treptower Park - "Zenner"

In den letzten Jahren beherbergte das Haus Zenner eine Dependance des Dahlemer Jazzclubs "Eierschale" und sogar die Filiale einer Fastfood-Kette. Nach der Zeit des Niedergangs wird das älteste noch existierende Ausflugslokal Berlins an der Spree nun saniert und bald als attraktiver Ort für Kultur wiedereröffnet. Im Garten gibt es bereits seit Mitte Juni Bierspezialitäten, erlesene Weine und ein Speisenangebot, das sowohl qualitativ als auch preislich mit der populären "Gasthaus Zenner"-Tradition bricht – und auf ein jüngeres, urbanes Publikum zielt.

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Judas and the Black Messiah – hier: Darrell Britt-Gibson als Bobby Rush, Daniel Kaluuya als Chairman Fred Hampton und Lakeith Stanfield als Bill O’Neal; © Warner Bros./Glen Wilson
Warner Bros./Glen Wilson

Biopic - "Judas and the Black Messiah"

Ein paar Filme über Ikonen der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung wie Malcolm X, Martin Luther King oder Rosa Parks gibt es bereits. Aber wer kennt Fred Hampton? Er war eine charismatische Führungsfigur der Black Panther-Bewegung, 1969 wurde er mit nur 21 Jahren von einem Polizei- und FBI-Kommando in seiner Wohnung in Chicago im Schlaf hingerichtet. Shaka King hat die letzten Lebensmonate von Fred Hampton verfilmt.

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Sommer 85; © Diaphana Distribution
Diaphana Distribution

Coming-of-Age-Drama - "Sommer 85"

Der französische Regisseur François Ozon ist bekannt als Vielarbeiter: 17 Spielfilme hat er in den letzten 20 Jahren gedreht. Nun, mit der Verfilmung des Romans "Dancing on my grave", hat er sich einen lange gehegten Traum erfüllt. Die Geschichte des britischen Schriftstellers Aidan Chambers erzählt von einem zugleich magischen und tragischen Sommer – und von einem jungen Mann, der die Liebe entdeckt.

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Sophie Dervaux: Impressions; Montage: rbbKultur
Berlin Classics

Album der Woche | 05.07. - 11.07.2021 - Sophie Dervaux: "Impressions"

Nicht einmal ein Viertel aller Fagottstellen in deutschen Berufsorchestern sind weiblich besetzt. Ohnehin sind Frauen in Spitzenorchestern bisher stark unterrepräsentiert. Die junge Französin Sophie Dervaux bestätigt als Ausnahme die Regel: Sie ist Solo-Fagottistin der Wiener Philharmoniker. Zuvor war sie Stipendiatin der Karajan-Akademie in Berlin, anschließend zwei Jahre lang Solo-Kontrafagottistin der Berliner Philharmoniker. Im April hat sie ihr Debütalbum vorgelegt.

Alice Munro: Ferne Verabredungen © Fischer Taschenbuch
Fischer Taschenbuch

Die schönsten Erzählungen - Alice Munro: "Ferne Verabredungen"

Mit dem Erscheinen der Erzählbandes "Dear Life" ("Liebes Leben") verkündete die kanadische Autorin Alice Munro im Jahr 2012 das Ende ihrer schriftstellerischen Tätigkeit. Als Alice Munro ein Jahr später der Literaturnobelpreis zugesprochen und sie als "Meisterin der zeitgenössischen Kurzgeschichte" gepriesen wurde, schickte sie denn auch eine ihrer Töchter, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. Zu ihrem 90. Geburtstag sind dem Titel "Ferne Verabredungen" ihre "schönsten Erzählungen" versammelt.

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BioBuffet Piechas in der Marheineke Markthalle in Kreuzberg - Rippchen; © BioBuffet Piechas
BioBuffet Piechas

Die wohl besten Rippchen der Stadt in der Marheinekehalle in Kreuzberg - "Piechas" - Bio Buffet und Fleischerei

Ein Stand in der Marheinekehalle in Kreuzberg bietet jeden Mittwoch Rippchen an, die es in sich haben: Die Schweine der Sorte Large White werden auf Brandenburger Bioland-Höfen nach einigermaßen guter Art und Sitte gehalten und ihre Zubereitung liegt in den Händen einer Frau, die bei Zutaten und ihrer handwerklichen Verarbeitung keine halben Sachen macht.

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David Ruland, Moritz Gottwald, Renato Schuch, Laurenz Laufenberg, Genija Rykova und Robert Beyer in "Michael Kohlhaas" (Regie: Simon McBurney und Annabel Arden, Schaubühne) © Gianmarco Bresadola
Gianmarco Bresadola

Schaubühne am Lehniner Platz - "Michael Kohlhaas"

Michael Kohlhaas ist bereit bis zum Äußersten zu gehen, um Gerechtigkeit zu bekommen. Kleists berühmte Novelle hat der Regisseur Simon McBurney für die Berliner Schaubühne dramatisiert und dort in Szene gesetzt. Er fragt dabei, ob es richtig ist, das Gesetz zu brechen und welche Formen des Widerstands angemessen und effektiv sein können.

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Lucky Luke: Zarter Schmelz; Hommage 5 © Egmont Ehapa Media
Egmont Ehapa Media

Comic des Monats - Ralf König: Lucky Luke - "Zarter Schmelz"

Mit Comics wie "Der bewegte Mann" hat Ralf König die schwule Szene einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Inzwischen sind seine Comics zu Klassikern geworden - und nun hat er den Auftrag bekommen, die Geschichte für einen anderen großen Comic-Klassiker zu zeichnen: Zum 75. Geburtstag von Lucky Luke erfindet und zeichnet Ralf König ein Abenteuer des berühmten Cowboys. "Zarter Schmelz" heißt der Band, der der rbbKultur Comic des Monats ist.

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Der Spion: Greville Wynne (Benedict Cumberbatch); © Liam Daniel / Telepool
Liam Daniel / Telepool

Spionagethriller - "Der Spion"

Es ist eine wahre Geschichte, die der Film "Der Spion" von Dominic Cooke erzählt und sie stammt aus der Zeit des Kalten Krieges. Ein britischer Geschäftsmann wird vom MI 6 angeheuert, um die Informationen eines sowjetischen Geheimdienstlers über die Stationierung russischer Mittelstreckenraketen auf Kuba von Moskau nach London zu bringen. Der Kurier Greville Wynne wird von Benedict Cumberbatch gespielt, der georgische Schauspieler Merab Ninidze hat den Part des sowjetischen Agenten.

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Podcasts

Kunst und Politik © rbb
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rbbKultur Kunst und Politik – von documenta bis Restitution

Der Staat hat die Kunst immer wieder benutzt, um Politik oder Geld zu machen. Künstler, die das Image der jungen Bundesrepublik gefährdeten, wurden nicht gezeigt. In der DDR werden Sammler enteignet und Kunst in den Westen verkauft. Heute muss sich der Staat positionieren und, von der NS-Raubkunst bis zum kolonialen Humboldt Forum, Lösungen für das Unrecht der Vergangenheit finden.

Vier Folgen Kunst und Politik von Ralf Homann und Mareike Maage

Podcast | The Big Ponder © rbb
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rbbKultur The Big Ponder – das große transatlantische Nachdenken

Im Podcast The Big Ponder wird der deutsche und US-amerikanische Alltag in persönlichen Radio-Essays erzählt. Es geht um Freundschaft, die Beziehung der Amerikaner*innen und Deutschen zu ihren Flaggen, um Heimat, um amerikanische Soldat*innen, die sich in deutschen Kasernen ihr "Little America" eingerichtet haben und um Brieffreunde, die über den Big Pond, den großen Teich Atlantik hinweg geführt werden. Im Juni 2021 bringen Goethe-Institut und rbbKultur acht der englischsprachigen Folgen in deutscher Sprache heraus.

Fruchtfolgen © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Fruchtfolgen – die Zukunft auf dem Acker

Wie lässt sich Wasser in der Landschaft halten? Hat Schweinemast noch eine Zukunft? Können sich Schafhalter doch mit dem Wolf arrangieren? Wächst unter dem Solardach noch Gemüse? rbb-Moderator Andreas Jacob fragt Forscher*innen nach den Landschaften der Zukunft. Fruchtfolgen ist ein rbb-Podcast in Zusammenarbeit mit dem Forschungsnetzwerk Querfeldein. In sechs Folgen trifft Wissenschaft auf Landschaft – immer mittwochs.

Weltbewegend – ein Podcast über Frauen & Macht © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Weltbewegend – Frauen und Macht

Jede Folge eine feministische Herausforderung und eine Frau, die die Welt bewegt. Gemeinsam mit Korrespondent:innen und anderen Gesprächspartner:innen nimmt Franziska Walser ausgewählte Staatschefinnen und Führungsfrauen aus der ganzen Welt unter die Lupe. Der Podcast verbindet große Konzepte wie "Feministische Außenpolitik" mit politischen Alltagsfragen wie z.B. Warum dürfen Mütter erst seit Kurzem im Parlament stillen? Und warum wird jede Politikerin irgendwann mit der "Iron Lady" Margaret Thatcher verglichen?

Der feine Unterschied | Heide Oestreich © rbb/Gundula Krause
rbb/Gundula Krause

rbbKultur Der feine Unterschied - Die feministische Kolumne von Heide Oestreich

Wir werden immer gleicher – in unserem Anspruch, gesehen und gehört zu werden. Zugleich streiten wir hochdramatisch über unsere Unterschiede. Zum Beispiel über diese winzig kleine Differenz zwischen "Frauen" und "Männern". Über Herkünfte und Hautfarben, die Art, wie wir lieben oder unser Geschlecht definieren. Immer geht es ums Ganze: um unsere mühsam gebastelten Selbstbilder. Wehe, jemand kratzt daran! Heide Oestreich beguckt sich in unserer feministischen Kolumne den feinen Unterschied, den wir alle machen – jeden Freitag auf rbbKultur und überall, wo es Podcasts gibt.

Podcast | Musik bauen: Wir lernen Intervalle © rbb
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rbbKultur Musik bauen – wir lernen Intervalle

Wir alle lieben es, Musik zu hören, zu ihr zu tanzen oder Lieder zu singen. Aber was braucht man eigentlich, um selbst Musik zu machen? Gar nicht so viel. Die eigene Stimme oder ein Instrument und offene Ohren reichen schon aus. Aber es gibt noch ein paar Dinge, die einem dabei helfen können, sich selbst Melodien auszudenken, Musik "zu bauen". Zum Beispiel, wenn man weiß, was ein Intervall ist.

Podcast | Der zweite Gedanke © rbbKultur

rbbKultur Der Zweite Gedanke

Hier geht es um alles, was unser Miteinander betrifft: Bildung, Demokratie, Freiheit, Klima, Städtebau - Themen und Fragen unserer Zeit. rbbKultur-Redakteurin Natascha Freundel spricht mit zwei Gästen, die wissen, wovon sie reden. Philosophisch und persönlich. Kritisch und konstruktiv. Immer auf der Suche nach dem zweiten, neuen Gedanken.

Claudio Abbado © Cordula Groth
Cordula Groth

rbbKultur Nennt mich Claudio

Claudio Abbado war der erste Lässige in einer aufgesteiften Klassik-Welt und machte sie sinnlicher. Er stammte aus Mailand, kam über Wien und London nach Berlin. Hier begründete seine 12-jährige Ära bei den Berliner Philharmonikern ein neues Bild des Dirigenten. Er verjüngte das Orchester wie kein anderer. Abbado sprach wenig, teilte den Ruhm dafür gern mit befreundeten Solisten wie Maurizio Pollini oder Martha Argerich. Im Konzert konnte er ein Orchester ungeahnt "abheben" lassen. Exzeptionelle Aufnahmen gelangen ihm bei Mahler, Beethoven, Haydn, Rossini und einigen Verdi-Opern.

Wer hat Burak erschossen? © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Wer hat Burak erschossen?

In Berlin-Neukölln steht der 22-jährige Burak Bektaş mit vier Freunden vor einem Wohnhaus. Es ist eine Nacht im April 2012. Die jungen Männer unterhalten sich, lachen, trinken Wodka Energy, als plötzlich ein älterer Mann auftaucht und auf sie schießt. Alex und Jamal werden schwer verletzt, Burak stirbt. Der Täter bleibt unerkannt, die Hintergründe bis heute rätselhaft, die polizeilichen Ermittlungen ohne jedes Ergebnis.

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