Staatsoper Berlin: Siegfried – Stephan Rügamer (Mime), Andreas Schager (Siegfried); © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

16 Uhr | Live aus der Staatsoper Unter den Linden - Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Siegfried

"Der Ring des Nibelungen" ist mehr als Oper. Die Tetralogie von Richard Wagner ist Musiktheater im Breitwandformat und gleichzeitig Mythos, Heldenepos, Beziehungsdrama, Kapitalismuskritik und Familiensaga. Innerhalb einer Woche feiern alle vier Opern des neuen "Ring"-Zyklus an der Staatsoper Unter den Linden Premiere. Heute ab 16 Uhr live bei uns im Programm: "Siegfried" unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann.

Die Frage des Tages

Die Frage des Tages – Susanne Mayer; © rbbKultur/Laura Huck
rbbKultur | Laura Huck

Die Frage des Tages - Zieht das deutsche Sozialsystem Flüchtende aus aller Welt an?

Es gab einen Sturm der Entrüstung, als Friedrich Merz den aus der Ukraine Geflohenen vorwarf, dass sie wegen des Sozialsystems nach Deutschland fliehen würden. Merz hat sich dafür entschuldigt und in dieser Woche doch noch mal nachgelegt: Deutschlands "sehr großes" soziales Netz ziehe Flüchtlinge und Migranten "aus vielen Ländern erst richtig an". Stimmt das? Unsere Frage heute an Susanne Mayer.

Musik

Bob Dylan © dpa/Sony Music
dpa/Sony Music

Drei Konzerte in Berlin - Bob Dylan in der Verti Music Hall

Er ist eine lebende Legende. Sänger, Songschreiber, Literaturnobelpreisträger. Sogar einen Oscar hat er gewonnen für seine Musik, zahlreiche Grammys sowieso. Bob Dylan! Gestern ist der 81-jährige in Berlin im Rahmen seiner "The Rough and Rowdy Ways" Tour aufgetreten. Der Auftakt einer Konzert-Trilogie, die sich heute und morgen fortsetzt.

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  • Ferenc Farkas

    Antiche danze ungheresi del 17. secolo

  • Hildegard von Bingen

    O Virtus Sapientiae

  • Carl Loewe

    Sinfonie d-Moll

Events

Rezensionen

Igor Levit. No Fear © zero one film
zero one film

Dokumentation - "Igor Levit - No Fear"

Während des Lockdowns waren sie für viele Menschen ein Anker: die Hauskonzerte des Pianisten Igor Levit. 52 Mal spielte er in seiner Wohnung auf dem Flügel und streamte die Konzerte live. Ein Hauskonzert fand sogar auf Einladung des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue statt. Levit gilt als einer der bedeutendsten Pianisten der Gegenwart, sein Opus magnum sind die Sonaten von Ludwig van Beethoven, die er 2019 vollständig aufgenommen hat. Jetzt kommt ein Film über Igor Levit ins Kino – "No Fear" von Regina Schilling.

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In einem Land, das es nicht mehr gibt © TOBIS Film
TOBIS Film

Drama - "In einem Land, das es nicht mehr gibt"

Aelrun Goette hat schon eine Menge gemacht in ihrem Leben: Eine Zeitlang spielte sie in der Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" mit, als Regisseurin inszenierte sie fürs Theater, drehte Dokumentationen und Spielfilme und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. In ihrem neuen Film "In einem Land, das es nicht mehr gibt" erzählt die heute 56-Jährige von ihrem eigenen Leben - als Model für die Modezeitschrift "Sibylle".

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Der Ring des Nibelungen – Das Rheingold© Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Wagners "Ring des Nibelungen" an der Staatsoper Unter den Linden - "Das Rheingold" und "Die Walküre"

16 Stunden Opernrausch verspricht die Neuproduktion von Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" an der Staatsoper Unter den Linden. Eigentlich wollte sich Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper, damit Geschenk zu seinem 80. Geburtstag machen. Aus gesundheitlichen Gründen hat er das Dirigat der insgesamt drei Zyklen jedoch an Christian Thielemann und Thomas Guggeis übergeben. Innerhalb einer Woche feiern alle vier Opern des "Ring"-Zyklus nun Premiere.

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Sellerie-Apfel-Suppe © imago-images.de
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Stauden & Knollen für die gesunde Winterküche - Sellerie: Unauffällig, aber unverzichtbar

Ob als Staude oder als Knolle: Sellerie bringt mit seinem Aroma eine unverwechselbare Note in Brühe, Suppen und Eintöpfe und verfeinert unzählige Küchenklassiker - vom Waldorfsalat bis zum süditalienischen lauwarmen Auberginengericht Caponata. Früher vor allem als Heilpflanze bekannt, ist Sellerie von der gesunden Küche wiederentdeckt worden als unverzichtbare Zutat für vitaminreiche Säfte und Smoothies. Aufgrund der markanten ätherischen Öle landen die Stauden bzw. ihr Saft oft auch in Aperitifs und Cocktails - weniger gesund, aber absolut verführerisch.

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Ian McEwan: Lektionen © Diogenes
Diogenes

Roman - Ian McEwan: "Lektionen"

"Der Zementgarten", "Abbitte", "Saturday", "Kindeswohl", "Nussschale", "Maschinen wie ich" - die Liste der Romane, mit denen Ian McEwan Weltruhm erlangte, ließe sich noch um viele Titel erweitern. Einige Bücher des 1948 geborenen britischen Autors sind erfolgreich verfilmt worden. Für sein schillerndes Werk hat er viele Auszeichnungen erhalten, auch den Booker-Prize. Regelmäßig wird er als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt. Bekommen hat er ihn - leider - noch nicht. Jetzt ist sein neuer Roman erschienen: "Lektionen". Mit über 700 Seiten der bisher umfangreichste Roman des Autors: sein "Opus Magnum".

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Liebe, D-Mark und Tod © Rapid Eye Movies
Rapid Eye Movies

Dokumentation - "Liebe, D-Mark und Tod"

Fast drei Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln gibt es in Deutschland. Menschen, die einen großen musikalischen Reichtum aus ihrer Heimat mitgebracht oder diesen Reichtum hier in Deutschland entwickelt haben. Wie vielfältig die türkische Musikszene in Deutschland ist und warum sich in der deutschen Mehrheitsgesellschaft trotzdem kaum jemand dafür interessiert, zeigt der Dokumentarfilm "Liebe, D-Markt" und Tod" von Cem Kaya.

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Im Westen nichts Neues © Reiner Bajo / Netflix
Reiner Bajo / Netflix

Kriegsdrama - "Im Westen nichts Neues"

Basierend auf seinen eigenen Erfahrungen im Ersten Weltkrieg hat Erich Maria Remarque 1928 den Antikriegsroman "Im Westen nichts Neues" veröffentlicht. Die Geschichte eines jungen Soldaten im Krieg wurde zu einem Klassiker der Weltliteratur, der bereits zweimal verfilmt wurde. Gut 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges und gut 90 Jahre nach der ersten Verfilmung gibt es jetzt unter der Regie von Edward Berger die erste deutsche Interpretation des Stoffes, prominent besetzt mit Albrecht Schuch, Devid Striesow, Daniel Brühl und dem Kino-Newcomer Felix Kammerer in der Rolle des Paul Bäumer.

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Philharmonie Berlin, 25.09.22: DSO u. Robin Ticciati: "The Wreckers" von Ethel Smyth © Peter Adamik
Peter Adamik

Philharmonie Berlin - "The Wreckers" von Ethel Smyth

Die Kompnistin Ethel Smyth stammte aus England und studierte in Leipzig. Dort lernte sie Brahms, Grieg und Tschaikowsky kennen. Und dort, in Leipzig, wurde auch ihre Oper "The Wreckers" 1906 uraufgeführt. Gestern war das Werk, das eine glänzende Instrumentation, effektvolle Chor-Auftritte und anspruchsvolle Solopartien bereit hält, in der Berliner Philharmonie zu erleben - mit dem DSO unter der Leitung von Robin Ticciati, dem Rundfunkchor Berlin und einem Ensemble aus Vokalsolist:innen.

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Komische Oper: Intolleranza 1960 © Gerald Matzka / dpa
Gerald Matzka / dpa

Komische Oper Berlin - "Intolleranza 1960"

Die große Frage, was uns ein Werk zu sagen hat, dem seine Entstehungszeit (1960) so sehr eingeschrieben ist, wird von der Jubiläumsproduktion zur 75. Spielzeit der Komischen Oper – und zum Beginn der neuen Intendanz von Susanne Moser und Philip Bröking – handstreichartig hinweggefegt. Gilt’s hier dem Aufwand? Sogar dem Spektakel?! Anhaltende Ovationen quittieren das Fanal dieser Debüt-Oper von Luigi Nono bei seiner Berliner Premiere.

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Lettisches Schwarzbrotdessert © imago-images.de
imago-images.de

Radiobrücke Riga - Wald, Acker und See: Die Lieferanten der lettischen Küche

Saisonalität und Regionalität sind in der lettischen Küche kein moderner Trend. Sie zeichnen seit jeher die Esskultur dieses Landes aus und zeugen für die starke Bindung der kulinarischen Tradition an Landschaft und Klima. Sorgt die Küste für Fisch, der sowohl frisch als auch geräuchert auf den Tisch kommt, sind es vor allem die Produkte des Ackers und des Waldes, die diese Küche vielfältig machen: Getreide wie Roggen, Buchweizen und Dinkel, Milchprodukte wie saure Sahne und Buttermilch, Kartoffeln, Kohl und rote Bete, Honig, Pilze, Wildkräuter und Beeren sind Zutaten einer reichhaltigen Küche, die sich im Laufe der Jahrhunderte auch im Austausch mit den Nachbarländern entwickelt hat.

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Esther Kinsky: Rombo © Suhrkamp
Suhrkamp

Roman - Esther Kinsky: "Rombo"

Das Wort "Rombo" beschreibt ein unheimliches Grollen, das ein Erdbeben ankündigt. Esther Kinsky hat ihrem neuen Roman diesen Titel gegeben. Er stellt die schweren Erdbeben ins Zentrum, die 1976 das Friaul in Italien erschütterten. Tausende Menschen starben, Zehntausende wurden obdachlos. Die Schriftstellerin, Übersetzerin und Lyrikerin nimmt die Naturkatastrophe zum Anlass, um über das Wesen des Erinnerns zu philosophieren. Esther Kinsky ist mit "Rombo" für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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Amy Beach: Kammermusik © Da Vinci Classics
Da Vinci Classics

Album der Woche | 19.09. - 25.09.2022 - Trio Orelon: Amy Beach - Kammermusik für Violine, Violoncello und Klavier

Amy Beach war die erste amerikanische Komponistin, die eine Sinfonie geschrieben hat - und viel zu selten gespielte Kammermusik. Fünf Werke präsentiert das in Berlin lebende Trio Orelon auf seiner Debüt-CD. Einander zuhören: beim Zusammenspiel, aber auch im Austausch über die Werke, ist essenziell für Geigerin Judith Stapf, Cellist Arnau Rovira i Basscompte und Pianist Marco Sanna. Daher haben sie das Esperanto-Wort für Ohr "Orelon" als Ensemblenamen gewählt.

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"Pound & Pence" - Burger in der Arminiusmarkthalle Berlin © Thomas Platt
Thomas Platt

Premium-Burger in der Arminiusmarkthalle - Bistro "Pound & Pence" in Berlin-Moabit

In einem kleinen Markthallenstand schafft es ein gewiefter Anglo-Österreicher, die besten Burger Berlins zu fabrizieren. Dieses Prädikat verdient James Doppler sich nicht allein mit der Qualität der Zutaten und ihrer kundigen Zubereitung. Vielmehr erhebt sein ausgeprägtes Stilempfinden diese im Grunde simple Speise weit über die in der Hauptstadt wahrlich zahlreich vertretene Konkurrenz.

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Theresia Enzensberger: Auf See © Hanser
Hanser

Roman - Theresia Enzensberger: "Auf See"

Als Tochter eines in der Literaturwelt sehr berühmten Vaters sind die künstlerischen Schuhe, in die Theresia Enzensberger steigen muss, naturgemäß ziemlich groß. Dass sie Name und Herkunft nicht als Last und Bürde, sondern als kreativen Ansporn versteht, macht das Werk der 1986 geborenen Autorin umso reizvoller und spannender. Sie schreibt für die FAZ und die ZEIT und gründete das preisgekrönte BLOCK-Magazin. Ihr zweiter Roman "Auf See" wurde sogleich für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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Volksbühne: Ophelia's got Talent © Nicole Marianna Wytyczak
Nicole Marianna Wytyczak

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - "Ophelia's got Talent"

Als die österreichischen Choreografin Florentina Holzinger 2020 zum Theatertreffen eingeladen war, standen in ihrer Produktion "Tanz" ausschließlich Frauen splitternackt auf der Bühne und ließen sich unter anderem an Fleischerhaken im Rücken in die Luft heben. Auch ihr neuer Abend "Ophelia's got Talten" wird mit Trigger-Warnungen angekündigt und für Menschen über 18 Jahren empfohlen – zu Recht.

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Podcasts

Die Alltagsfeministinnen - Cover mit Logo; © rbbKultur
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rbbKultur Die Alltagsfeministinnen

Ihr wollt gleichberechtigt leben – in Partnerschaft, Job und Familie - aber irgendwie kommt immer was dazwischen? Die Alltagsfeministinnen zeigen euch, wie ihr eure Ideale lebt. Sonja Koppitz ist Journalistin, Johanna Fröhlich Zapata ist Coach für Alltagsfeminismus. Jede Woche sprechen die beiden über alltägliche Situationen, die wie Kleinkram wirken, aber in Wirklichkeit viel Zündstoff bieten. Wie geht feministisches Dating? Sind Einparkwitze schon sexistisch? Wie werde ich als Mutter im Job ernst genommen?

In jeder Folge hört ihr ein echtes Coaching aus Johannas Praxis mit einem Problem, das vermutlich viele so oder so ähnlich selbst schon erlebt haben. Dabei gibt es praktische Tipps, Tricks und Lösungsideen für euren Alltag.

Gemeinsam blicken Sonja und Johanna auch auf die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe jedes Themas. Sie hinterfragen Rollenklischees und scheinbare Selbstverständlichkeiten. Die meisten Ungerechtigkeiten folgen einem System – das wollen wir verstehen und überwinden. Für ein faires Leben für alle! Jeden Dienstag eine neue Folge.

Kontakt zum Team: alltagsfeministinnen@rbb-online.de oder WhatsApp 0172 395 92 51

Deep Doku – Cover mit Logo; © rbbKultur
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rbbKultur Deep Doku

Deep Doku erzählt jede Woche eine wahre Geschichte aus Berlin und der Welt. Die Protagonist:innen haben Krisen überwunden, Außergewöhnliches erlebt und sind unerwartete Wege gegangen. Der Storytelling-Podcast von rbbKultur wird von Journalist Johannes Nichelmann präsentiert, der die Hörenden jeden Mittwoch auf eine akustische Reise mitnimmt.

Die Frage des Tages © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Die Frage des Tages

rbbKultur stärkt die Meinungsvielfalt und Debattenkultur: Zehn starke Stimmen beantworten im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 08.10 Uhr. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind: Ulrike Herrmann von der "taz", der Historiker Götz Aly, die Schriftstellerin Jagoda Marinić, der Filmemacher Andres Veiel, "Die Zeit"-Autorinnen Jana Simon und Susanne Mayer, Claudius Seidl von der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der Journalist und Autor Mohamed Amjahid sowie Paulina Fröhlich vom Progressiven Zentrum Berlin.

Podcast | Caro ermittelt © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Caro ermittelt

Der True-Crime Comedy Podcast von Caroline Labusch. Caro ist – "in echt" und im Podcast – in Berlin Mitte lebende Künstlerin und Autorin, mit einer abgebrochenen Detektivausbildung. Mit einer unvergleichlichen Mischung aus dreister Naivität und witzigem Kalkül begibt sie sich auf die Spur ihrer jeweiligen Fälle und fördert dabei die fantastischsten Erkenntnisse zutage. Nicht zuletzt gelingt es ihr in diesem Zusammenhang auch reale Kriminalfälle zu lösen. Die zahlreichen Interviews und Telefongespräche, die sie im Rahmen ihrer Ermittlungen führt – vom Leichenbestatter bis zur Grimaldi-Erbin -, sind immer voller Situationskomik und bringen oft genug die Realität zum Tanzen. Präsentiert wird das Ganze von Caro selbst als Anchorwoman und einem kleinen Team im Studio, das ihr – improvisierend und spielerisch – zur Seite steht. Der Podcast startet am 25. Oktober exlusiv in der ARD-Audiothek.

Liechtenstein in Stalinstadt © Jennifer Endom/ rbb
Jennifer Endom/ rbb

rbbKultur Liechtenstein in Stalinstadt

Im neuen Doku-Podcast reist der Künstler Friedrich Liechtenstein gemeinsam mit der Fotografin Jennifer Endom zurück in seine Heimat: Stalinstadt, heute Eisenhüttenstadt. Der Podcast erzählt die Geschichte der ersten sozialistischen Planstadt Deutschlands und stellt die Fragen jener Zeit, die auch heute nicht an Aktualität verloren haben: Wie wollen wir leben? Welche Macht haben Ideologien? Und was brauchen wir, um glücklich zu sein?

Podcast | Fallada. Ein Leben im Rausch © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Fallada. Ein Leben im Rausch

Hans Fallada alias Rudolf Ditzen – Morphinist, Alkoholiker, psychisch labil und einer der großen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Für sein Pseudonym standen der märchenhafte Hans im Glück und Fallada, das treue Pferd der Gänsemagd, Pate. Mit Romanen, wie "Kleiner Mann – was nun?" oder "Jeder stirbt für sich allein" hat er den kleinen Leuten ein Denkmal gesetzt. Bis heute sind seine Romane und Erzählungen, die er in nur 53 Lebensjahren schrieb, internationale Bestseller. Es war die Liebe zu Anna Ditzen, genannt Suse, die Hans Fallada über viele Jahre Halt gab, bis sie an diversen Affären zerbrach. Der Liedermacher und Comedian Rainald Grebe und die Schauspielerin Tilla Kratochwil erzählen das widersprüchliche Leben Hans Falladas in ihrem Hörspiel-Podcast.

Podcast | Händel © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel war ein Komponist der Superlative: Allein das Gesamtwerk mit 42 Opern und 25 Oratorien ist beeindruckend. Am bekanntesten sicher sein "Messias". Seit 100 Jahren werden seine Werke wiederentdecktund und haben ihn in den letzten Jahrzehnten zu einem der meistaufgeführten Opernkomponisten der Welt gemacht. Trotzdem wissen wir nicht viel über Händel. Peter Uehling folgt den Spuren Händels durch Deutschland, Italien und England in 26 Folgen.

Nachricht von Yevgenia © imago-images/ Müller-Stauffenberg
imago-images/ Müller-Stauffenberg

rbbKultur Nachricht von Yevgenia

Seit dem 24. Februar führt Russland in der Ukraine einen brutalen Krieg. Bombenalarm in der Hauptstadt Kyjiw, Menschen schlafen in Schutzkellern oder U-Bahnstationen, haben Angst. Wie ist die Lage?

Die Schriftstellerin und Künstlerin Yevgenia Belorusets lebt in Kyjiw und sendet jeden Tag eine Nachricht an rbbKultur, in der sie davon erzählt, wie sie den Krieg erlebt.

Mord verjährt nicht © rbbKultur | Olaf Wagner / BILD
rbbKultur | Olaf Wagner / BILD

rbbKultur Mord verjährt nicht

Ein Doku-Podcast von Martina Reuter und Uta Eisenhardt. Cold-Case Ermittler stoßen immer wieder auf ungeklärte Mordfälle. Im September 1987 wird in Berlin-Neukölln die 30-jährige Mutter Annegret getötet. Kann der Fall endlich gelöst werden? Eine Produktion des Rundfunk Berlin-Brandenburg, in Zusammenarbeit mit Studio Jot. ## Titelbild: © rbbKultur | (mi) Olaf Wagner/ BILD ##

Podcast | Jetzt geht's ans Sterben © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Jetzt geht's ans Sterben

Wir werden alle sterben – also lasst uns endlich anfangen, entspannt mit dem Tod umzugehen. Dieser Podcast will dem Tod seinen Schrecken nehmen. Henrike Möller erzählt die Geschichten von zehn Menschen, die Erfahrungen mit Tod und Trauer gemacht haben. Persönliche Erlebnisse verbinden sich mit Informationen rund ums Thema Sterben. Immer mit dem Ziel, den Tod dort zu platzieren, wo er hingehört: mitten ins Leben.

Podcast | Ich sehe was, was du nicht siehst © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Ich sehe was, was du nicht siehst

Was beschäftigt, berührt und bewegt junge Menschen heute? "Ich sehe was, was Du nicht siehst“ ist eine vierteilige Podcast-Reihe von Studierenden der Universität der Künste in Berlin aus dem Studiengang "Kulturjournalismus". Die erste Folge ist ein Besuch beim kränkelnden Landwehrkanal, weiter geht es mit einem Abstecher in einen Hundesalon, der aus Hundehaaren eine besondere Strickwolle fertigen kann. Außerdem erzählt eine junge Frau mit Diabetes, wie moderne Technik sie im Alltag unterstützt und in der letzten Folge geht es um alternative Trauerarbeit.

Realisation. Wolfgang Bauernfeind und Michael Ramm
Ton: Kaspar Wollheim und Venke Decker

Rahel, damit Sie mich kennen © rbb/Birgit Beßler
rbb/Birgit Beßler

rbbKultur Rahel, damit Sie mich kennen

Rahel Levin Varnhagen von Ense – in ihrem Salon trifft sich das Who is who Berlins um 1800. Anspruchsvoll ist sie und emanzipiert. Ihr bewegtes Leben war geprägt von großen Zeitumbrüchen, von Freundschaften und der Suche nach der wahren Liebe und nicht zuletzt von dem Umstand, dass sie Jüdin war. Frau und Jüdin – genug, um ein Leben lang um Anerkennung kämpfen zu müssen.

Franz Schubert © dpa/Fine Art Images/Heritage Images
dpa/Fine Art Images/Heritage Images

rbbKultur Franz Schubert

Hätte diese Sendereihe von Christine Lemke-Matwey einen Titel, sie hieße am ehesten "Schubert und unsere Zeit". Einen anderen roten Faden nämlich hat sie nicht. Ihre 21 Folgen handeln von Schuberts Aufwachsen in einem Lehrerhaushalt und von seinem Weg zur Oper, vom Mythos seines frühen Todes, von den größten Hits und den schönsten Klischees. War Schubert religiös, ist es seine Musik? Was verbindet ihn mit Wien (und Wien mit ihm)? Und was mit Goethe, ausgerechnet? Warum hatte er so viele Freunde und so wenige Frauen?

Podcast | Blindverkostung © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Blindverkostung - Das heitere Interpretenraten

Ein Werk – neun Aufnahmen. Christian Detig präsentiert seinem Klassik-Rateteam verschiedene Interpretationen eines Werkes, ohne zu verraten, wer spielt. Frage ist also: Was hörst Du wirklich? Christine Lemke-Matwey, Kai Luehrs-Kaiser und Andreas Göbel diskutieren und rätseln, loben und verwerfen. Die Antworten sind eindringlich, provozierend, immer ehrlich. Am Ende ist man dem Werk manchmal näher gekommen, als einem lieb ist. Blindverkostung eben. Alle vier Wochen, immer am ersten Freitag im Monat. Und immer in der ARD-Audiothek.

Mauer Macht Mensch © picture-alliance/ dpa
picture-alliance/ dpa

rbbKultur Mauer Macht Mensch

Vor 60 Jahren - am 13. August 1961 - ging es los: Stacheldraht wurde gezogen, Barrikaden aufgestellt, die Berliner Mauer errichtet.

In der Podcast-Reihe "Mauer Macht Mensch" blicken wir auf diese bewegte Zeit zurück. In neun Radio-Dokus und Hörspielen, allesamt Perlen aus dem Rundfunkarchiv, erzählen unsere Autoren und Autorinnen, wie die Mauer das Schicksal der Menschen im Osten und Westen der Republik geprägt hat und unser Leben bis heute noch beeinflusst.

rbb-Moderator Knut Elstermann unterhält sich vorab mit den Autoren und Autorinnen über ihr Werk.

Podcast | Der zweite Gedanke © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Der Zweite Gedanke

Hier geht es um alles, was unser Miteinander betrifft: Bildung, Demokratie, Freiheit, Klima, Städtebau - Themen und Fragen unserer Zeit. rbbKultur-Redakteurin Natascha Freundel spricht mit zwei Gästen, die wissen, wovon sie reden. Philosophisch und persönlich. Kritisch und konstruktiv. Immer auf der Suche nach dem zweiten, neuen Gedanken.

Kunst und Politik © rbb
rbb

rbbKultur Kunst und Politik – von documenta bis Restitution

Der Staat hat die Kunst immer wieder benutzt, um Politik oder Geld zu machen. Künstler, die das Image der jungen Bundesrepublik gefährdeten, wurden nicht gezeigt. In der DDR werden Sammler enteignet und Kunst in den Westen verkauft. Heute muss sich der Staat positionieren und, von der NS-Raubkunst bis zum kolonialen Humboldt Forum, Lösungen für das Unrecht der Vergangenheit finden.

Vier Folgen Kunst und Politik von Ralf Homann und Mareike Maage

Podcast | The Big Ponder © rbb
rbb

rbbKultur The Big Ponder – das große transatlantische Nachdenken

Im Podcast The Big Ponder wird der deutsche und US-amerikanische Alltag in persönlichen Radio-Essays erzählt. Es geht um Freundschaft, die Beziehung der Amerikaner*innen und Deutschen zu ihren Flaggen, um Heimat, um amerikanische Soldat*innen, die sich in deutschen Kasernen ihr "Little America" eingerichtet haben und um Brieffreunde, die über den Big Pond, den großen Teich Atlantik hinweg geführt werden. Im Juni 2021 bringen Goethe-Institut und rbbKultur acht der englischsprachigen Folgen in deutscher Sprache heraus.

Charité intensiv: Station 43 © rbb
rbb

rbbKultur Charité intensiv: Station 43

Einblick in eine Welt im Grenzbereich zwischen Leben und Tod.

Für die Charité, die als eine der größten Universitätskliniken Europas auf eine über 300-jährige Tradition des Behandelns und Heilens zurückblickt, ist der Schicksalswinter 2020/2021 ein Kapitel, das Geschichte schreibt. Besonders für die Ärzte und Pflegenden der Station 43. Tag und Nacht ringen sie um das Leben derer, die das Corona-Virus besonders schwer getroffen hat. Ganz nah beobachtend erzählt CHARITÉ INTENSIV von diesem Kampf in einem Mikrokosmos, der keine Tageszeiten kennt, bestimmt von grellem Licht und piepsenden Maschinen.

Weltbewegend – ein Podcast über Frauen & Macht © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Weltbewegend – Frauen und Macht

Jede Folge eine feministische Herausforderung und eine Frau, die die Welt bewegt. Gemeinsam mit Korrespondent:innen und anderen Gesprächspartner:innen nimmt Franziska Walser ausgewählte Staatschefinnen und Führungsfrauen aus der ganzen Welt unter die Lupe. Der Podcast verbindet große Konzepte wie "Feministische Außenpolitik" mit politischen Alltagsfragen wie z.B. Warum dürfen Mütter erst seit Kurzem im Parlament stillen? Und warum wird jede Politikerin irgendwann mit der "Iron Lady" Margaret Thatcher verglichen?

Der feine Unterschied | Heide Oestreich © rbb/Gundula Krause
rbb/Gundula Krause

rbbKultur Der feine Unterschied - Die feministische Kolumne von Heide Oestreich

Wir werden immer gleicher – in unserem Anspruch, gesehen und gehört zu werden. Zugleich streiten wir hochdramatisch über unsere Unterschiede. Zum Beispiel über diese winzig kleine Differenz zwischen "Frauen" und "Männern". Über Herkünfte und Hautfarben, die Art, wie wir lieben oder unser Geschlecht definieren. Immer geht es ums Ganze: um unsere mühsam gebastelten Selbstbilder. Wehe, jemand kratzt daran! Heide Oestreich beguckt sich in unserer feministischen Kolumne den feinen Unterschied, den wir alle machen – jeden Freitag auf rbbKultur und überall, wo es Podcasts gibt.

Lesungen © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Lesungen

Es gibt fast keine Handlung, alles ist nur Traum, Erinnerung, Sprachfluss und Bewusstseinsstrom. rbbKultur startet mit einem echten Mammutprojekt ins neue Jahr. In insgesamt 329 Folgen begeben wir uns gemeinsam mit Ihnen auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Jede Folge können 30 Tage lang nachhören oder downloaden.

Podcast | Musik bauen: Wir lernen Intervalle © rbb
rbb

rbbKultur Musik bauen – wir lernen Intervalle

Wir alle lieben es, Musik zu hören, zu ihr zu tanzen oder Lieder zu singen. Aber was braucht man eigentlich, um selbst Musik zu machen? Gar nicht so viel. Die eigene Stimme oder ein Instrument und offene Ohren reichen schon aus. Aber es gibt noch ein paar Dinge, die einem dabei helfen können, sich selbst Melodien auszudenken, Musik "zu bauen". Zum Beispiel, wenn man weiß, was ein Intervall ist.

Wer hat Burak erschossen? © rbbKultur
rbbKultur

rbbKultur Wer hat Burak erschossen?

In Berlin-Neukölln steht der 22-jährige Burak Bektaş mit vier Freunden vor einem Wohnhaus. Es ist eine Nacht im April 2012. Die jungen Männer unterhalten sich, lachen, trinken Wodka Energy, als plötzlich ein älterer Mann auftaucht und auf sie schießt. Alex und Jamal werden schwer verletzt, Burak stirbt. Der Täter bleibt unerkannt, die Hintergründe bis heute rätselhaft, die polizeilichen Ermittlungen ohne jedes Ergebnis.

rbb Podcast | Feld, Wald & Wiese © rbb
rbb

rbbKultur Feld, Wald und Krise – Landschaften im Wandel

Ein rbb-Podcast in Zusammenarbeit mit dem Forschungsnetzwerk "Querfeldein" (www.quer-feld-ein.blog)

Welche Ideen entwickeln Wissenschaftler, um mehr Wasser in der Landschaft zu halten? Wie können Brandenburger Äcker der Dürre trotzen? Wie lässt sich auf vernässten Mooren Landwirtschaft betreiben? Wie vertragen sich Solar- und Agrarflächen miteinander? Was leisten Feld-Roboter auf den Äckern? Wie kann ein nachhaltiger Waldumbau gelingen?

Im rbb-Podcast "Feld, Wald und Krise" fragen Andreas Jacob und Fred Pilarski nach der Zukunft von Kultur-, Natur- und Stadtlandschaften in den nächsten Jahrzehnten und suchen nach Antworten aus der Wissenschaft.

"Feld, Wald und Krise" baut auf dem Podcast "Fruchtfolgen" auf. Die entsprechenden Episoden findet ihr weiter unten zum Nachhören.

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