Verkehrswende in Berlin – Pop-up-Radweg auf der Kantstraße; © Michaela Gericke
Michaela Gericke
Bild: Michaela Gericke

Dossier - Umsatteln

Zwei Jahre Mobiltätsgesetz - hat die Verkehrswende eine Chance?

Am Mikrofon: Monika van Bebber

Verkehrswende in Berlin – Radspur mit parkendem Auto in der Joachim-Friedrich-Straße; © Michaela Gericke
Bild: Michaela Gericke

Pop-Up-Radwege, die mehr Sicherheit geben sollen und immer mehr Lastenfahrräder auf den Straßen: Anzeichen für eine Verkehrswende einerseits. Andererseits: neun tote Radfahrer*innen im ersten halben Jahr 2020, das sind mehr als im gesamten vergangenen Jahr.

Seit zwei Jahren gibt es das Mobilitätsgesetz. Was ist seitdem geschehen für eine Verkehrswende, in der Radler*innen und Menschen zu Fuß mehr Platz im öffentlichen Raum zugestanden werden soll?

Mit der Kampagne "#SchönerVerkehren" drängt die Organisation Changing Cities darauf, mehr Rücksicht zu nehmen. Zahlreiche Initiativen zur Verbesserung des Lebensraums haben unter ihrem Dach Projekte für mehr Sicherheit und attraktive Plätze wie Straßen entwickelt.

Hat Berlin die Chance für ein besseres Verkehrskonzept während der Corona-Krise verpasst?

Im Studio diskutieren:
Ingmar Streese, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz u
Kerstin Stark, Mitglied bei Changing Cities e.V. und Mobilitätsforscherin am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.