Entwurf der Energiezentrale (Bild: rbb)
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Der rbb stellt seine Energieversorgung um - Die neue Energiezentrale des Rundfunk Berlin-Brandenburg am Standort Berlin

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Die Gebäude des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) am Standort Berlin sollen künftig durch ein hauseigenes Blockheizkraftwerk mit Strom und Wärme versorgt werden. Ergänzend dazu wird der rbb zur weiteren energetischen Optimierung einen Pufferspeicher für die Kälteversorgung
bauen.


Mit diesem Schritt revolutioniert der rbb seine Energieversorgung und setzt statt Energielieferung auf Energieerzeugung. Durch den Wegfall von Netzentgelten, Gebühren und Steuern spart der Sender so künftig absehbar 900.000 Euro pro Jahr. Diese Einsparungen investiert der rbb in sein Programm, dem so mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Das Blockheizkraftwerk soll im Juli 2018 in Betrieb gehen.

Weniger Emission, mehr Effizienz

Gesamtprojektkosten: 9,09 Mio. Euro
Einsparungen: jährlich ca. 3,3 Millionen Kilowattstunden Energie
und ca. 3.100 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen

Die Vorhaben "Neue Energiezentrale rbb Berlin" und "Einbau Kältespeicher" (Projektlaufzeit: 03/2016 bis 11/2019) werden vom Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) mit Mitteln von bis zu 2,15 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (Förderkennzeichen 1110-B1-E) gefördert.

Entwurf, Planung und Ausführung

Der Entwurf für die Architektur stammt von der Planungs-ARGE Paul Ziegert und Maria
Endeward aus Berlin. Die Ausführungsplanung und die Bauüberwachung haben die Firmen
Arcus Architekten Ingenieure (Architektur) und ICL Ingenieure (Statik) sowie die Firma Megawatt Ingenieurgesellschaft für Wärme- und Energietechnik mbH (Technische Gebäudeausrüstung)
ausgeführt.