Lara - Hauptdarstellerin Corinna Harfouch
Bild: rbb/STUDIOCANAL/Marco Krüger

- Fünf Preise für rbb-Koproduktion LARA von Jan-Ole Gerster beim Filmfest München und beim Karlovy Vary International Film Festival

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) freut sich über eine fünffache Auszeichnung der rbb-Koproduktion LARA. In der Reihe Neues Deutsches Kino auf dem 37. Filmfest München feierte Jan-Ole Gersters neuer Film seine Deutschlandpremiere und wurde mit dem Förderpreis für die beste Nachwuchsregie und mit dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet. Auch beim Internationalen Filmfestival in Karlovy Vary (28.6. - 6.7.2019) wurde LARA von der internationalen Fachpresse hoch gelobt und mit dem Spezielpreis der Jury sowie dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet. Corinna Harfouch wurde für ihre Rolle der titelgebenden LARA als Beste Hauptdarstellerin geehrt.

Der mit insgesamt 70.000 Euro dotierte Förderpreis Neues Deutsches Kino wird von den drei Partnern DZ Bank, Bavaria Film und Bayerischer Rundfunk gestiftet. Ausgezeichnet werden die besten Nachwuchsleistungen in den Spielfilmen der Reihe Neues Deutsches Kino des Filmfest München. Gersters eindringlich gespieltes Mutter-Sohn-Drama, mit Corinna Harfouch und Tom Schilling in den Hauptrollen, überzeugte in München durch die sensible Inszenierung und die intim konzentrierten Bilder des Kameramanns Frank Griebe.

"Auffällig, aber nicht aufdringlich"

Die Jury (Claudia Steffen, Alfred Holighaus, Melika Foroutan) begründete die Wahl u. a. damit: "LARA ist auffällig, aber nicht aufdringlich formbewusst inszeniert, findet starke und originelle Bilder und ist in jeder Rolle grandios besetzt."

LARA - Regie: Jan-Ole Gerster, mit Corinna Harfouch, Tom Schilling, André Jung, Volkmar Kleinert, Rainer Bock, Mala Emde, Gudrun Ritter, Friederike Kempter, Birge Schade, Maria Dragus u.v.a.

Die rbb/BR/ARTE-Koproduktion startet ab 7. November 2019 bundesweit in den Kinos.

Zum Inhalt von LARA

Es ist Laras sechzigster Geburtstag und eigentlich hätte sie allen Grund zur Freude, denn ihr Sohn Viktor gibt an diesem Abend das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere. Schließlich war sie es, die seinen musikalischen Werdegang entworfen und forciert hat. Doch Viktor ist schon seit Wochen nicht mehr erreichbar und nichts deutet darauf hin, dass Lara bei seiner Uraufführung willkommen ist. Kurzerhand kauft sie sämtliche Restkarten und verteilt sie an jeden, dem sie an diesem Tag begegnet. Doch je mehr Lara um einen gelungenen Abend ringt, desto mehr geraten die Geschehnisse außer Kontrolle.

Für LARA, Gersters erste Regiearbeit nach seinem erfolgreichen Debüt "Oh Boy", der mit sechs LOLAs ausgezeichnet wurde, versammeln sich ein eindrucksvolles Ensemble und Filmteam: In den Hauptrollen sind Corinna Harfouch ("Der Fall Bruckner", Was bleibt, Der Untergang) und Tom Schilling (Werk ohne Autor, Goldfische, "Unsere Mütter, unsere Väter", "Oh Boy") besetzt, begleitet u.a. von Rainer Bock, Volkmar Kleinert, André Jung und Mala Emde. Der mehrfach ausgezeichnete Kameramann Frank Griebe (25 km/h, "Babylon Berlin", Das Parfüm) steht für die visuelle Umsetzung. Produziert wurde der Film abermals von Marcos Kantis für Schiwago Film, in Ko-Produktion mit Studiocanal Film.

LARA handelt von verlorenen Träumen, der Liebe zur Musik und einem besonderen Mutter-Sohn-Verhältnis. Das Drehbuch, ausgezeichnet mit dem MEDIA New Talent Award der Europäischen Union, entwickelte der slowenische Autor, Fotokünstler und Filmemacher Blaz Kutin in Zusammenarbeit mit dem TorinoFilmLab. Die Musik zum Film komponierte der preisgekrönte Musiker Arash Safaian (u.a. ECHO KLASSIK) und wurde von der deutsch-japanischen Star-Pianistin Alice Sara Ott eingespielt.

LARA ist gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg, Deutscher Filmförderfonds, Filmförderungsanstalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Mitteldeutsche Medienförderung in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb, Redakteurin: Cooky Ziesche), dem Bayerischen Rundfunk (BR, Redakteurin: Claudia Simionescu) und ARTE (Redakteure: Andreas Schreitmüller & Manuel Tanner). LARA entstand im Rahmen der Filminitiative LEUCHTSTOFF von rbb und Medienboard Berlin-Brandenburg. Den Weltvertrieb hat Beta Cinema übernommen.

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