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- Deutscher Radiopreis 2020: Zweite Nominierung für Fritz vom rbb

Fritz vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ist in der Kategorie "Bestes Interview" für den Deutschen Radiopreis 2020 nominiert. Moderatorin Claudia Kamieth und Redakteurin Kim Neubauer gehen mit der Podcast-Folge "Tabulos - Max, wie hast du gemerkt, dass du pädophil bist?" ins Rennen um die Auszeichnung.

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Sexuelle Vorlieben, psychische Krankheiten oder Gewalterfahrungen - es gibt Dinge, die wir nicht mal mit unseren besten Freundinnen und Freunden besprechen: Tabus. Und genau da, wo das Schweigen beginnt, fängt Claudia Kamieth an zu fragen. In den Podcastfolgen, die gemeinsam mit Redakteurin Kim Neubauer entstehen, trifft sie Menschen, die uns mit ihren Geschichten herausfordern und inspirieren sollen. In Folge 7 ist Claudia Kamieth im Gespräch mit Max (Name geändert). Er ist pädophil und das zerreißt ihn. Das Projekt "Kein Täter werden" begleitet Max auf dem Weg zu Selbstkontrolle und Selbstakzeptanz. Doch wie sieht diese Behandlung aus? Wie lebt er mit seiner Pädophilie? Und wie ist es, zu wissen, dass Menschen ihn verachten, obwohl er nicht straffällig ist? Das fragt ihn Claudia Kamieth in der nominierten Podcast-Folge von "Tabulos".

Drei Nominierungen für den rbb

Der rbb freut sich in diesem Jahr über insgesamt drei Nominierungen für den Deutschen Radiopreis. Die Fritz-Aktion "10.000 Schlüpfer für Berlin" und die Recherche zur "Gruppe S" der ARD-Terrorismusexperten Michael Götschenberg (rbb Inforadio) und Holger Schmidt (SWR Aktuell Radio) komplettieren die Vorauswahl für die Auszeichnung in den Kategorien "Beste Programmaktion" und "Bestes Nachrichten- und Informationsformat".

Der Deutsche Radiopreis

2020 wird der Deutsche Radiopreis zum elften Mal verliehen. Stifter der Auszeichnung sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland. Eine unabhängige Jury aus Medienexpertinnen und -experten beim Grimme-Institut nominiert in jeder Kategorie drei herausragende Beiträge für das Finale.

Die zehn Preisträgerinnen und Preisträger werden am 10. September im Hamburger Schuppen 52 gekürt. Barbara Schöneberger führt durch die Verleihung. Im Zeichen der Pandemie wird der Deutsche Radiopreis erstmals ohne Gäste, aber wie gewohnt mit prominenten Laudatorinnen und Laudatoren, Künstlerinnen und Künstlern verliehen. Übertragen wird die Verleihung im Radio, im Fernsehen und als Livestream auf www.deutscher-radiopreis.de. Auch radioeins vom rbb überträgt die Verleihung von 20.05 bis 23.00 Uhr live. Das rbb Fernsehen zeigt die Verleihung zeitversetzt in der Nacht vom 10. auf den 11. September um 2.05 Uhr.

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