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Der Neubau des Schiffshebewerks in Niederfinow (Barnim) verzögert sich. Das bestätigte das Wasserstraßen-Neubauamt am Dienstag dem rbb bestätigt.
Nach Auskunft des Leiters der Behörde, Rolf Dietrich, hat der Generalauftragnehmer zwei Zwischentermine nicht eingehalten. Dabei geht es um die Umverlegung einer Landesstraße und um die Herstellung der Baufreiheit im unteren Vorhafen. Der Auftragnehmer wurde inzwischen in Verzug gesetzt und aufgefordert, einen neuen Bauzeitenplan vorzulegen.
Bis dahin könne noch kein neuer Fertigstellungstermin genannt werden, sagte Dietrich. Er geht aber davon aus, dass der Probebetrieb im Jahr 2014 starten kann. Zu diesem Zeitpunkt war ursprünglich die Inbetriebnahme geplant.
Die Verschiebung soll keinen Einfluss auf die Kosten haben. Laut dem Wasserstraßen-Neubauamt bleibt es bei einer Gesamtinvestition von 285 Millionen Euro.
Mit dem Neubau des Schiffshebewerkes Niederfinow soll die Wasserstraße zwischen Berlin und Stettin zukunftsfähig gemacht werden. Notwendig ist dafür auch die Anhebung von zwei Brücken. Die entsprechende Finanzierung ist vom Bundesverkehrsministerium allerdings auf Eis gelegt worden.
Mit der Verzögerung beim Schiffshebewerk, beim Potsdamer Landtagsneubau und beim Flughafen Schönefeld gibt es in Brandenburg nun drei Großbaustellen, die nicht termingerecht fertig werden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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