Der Stiftungsrats-Präsident des Kunstmuseums Bern, Christoph Schäublin (l-r), Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und der bayrische Justizminister Winfried Bausback (CSU) zeigen am 24.11.2014 in Berlin die unterzeichnete Vereinbarung zum Nachlass des Kunstbesitzers Cornelius Gurlitt. (Quelle:dpa)

Vereinbarung in Berlin vorgestellt - Kunstmuseum Bern nimmt Gurlitt-Erbe an

Fast ein halbes Jahr hat sich das Kunstmuseum Bern für seine Entscheidung Zeit genommen. Am Montag gab es in Berlin bekannt: Der letzte Wille des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt soll in Erfüllung gehen. Eine Vereinbarung zwischen dem Museum, Bayern und dem Bund in Berlin soll den Umgang mit dem NS-Bilderschatz regeln.Von Maria Ossowski

Nürnberger Platz um 1926, von oben gesehen (Quelle: vbb, Landesarchiv Berlin)

Neues Buch über Roman-Schauplätze - Auf den Spuren von Kästners Berlin

Ob "Emil und die Detektive", "Fabian" oder "Pünktchen und Anton" - Erich Kästner und Berlin gehören untrennbar zusammen. Zu zahlreichen Roman-Schauplätzen bietet Michael Bienert seit Jahren literarische Stadtführungen an. In einem Buch hat er sich nun erneut auf Spurensuche begeben.

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Der Schriftsteller Marcel Beyer (Quelle: dpa)

Geburtstagsbescherung in Berlin - Kleist-Preis geht an Marcel Beyer

Es ist eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen hierzulande: Der Kleist-Preis ist am Sonntag im Berliner Ensemble verliehen worden. Nachdem im vergangenen Jahr die Berliner Autorin Katja Lange-Müller ausgezeichnet wurde, erhielt jetzt ein Dresdner den Preis: der als "Sprachkünstler" und "Wortmusiker" gelobte Marcel Beyer.

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Horst Günter Marx ain "Kaputt" an der Berliner Volksbühne (Quelle: dpa)

Volksbühne: "Kaputt" - Eitel am Zuschauer vorbei inszeniert

Volksbühnenchef Frank Castorf hat ein Faible für radikale Künstlerbiographien mit Provokationsappeal. Nach dem faschismusnahen französischen Schriftsteller Céline und dessen Spiegelung des Ersten Weltkrieges ist jetzt der Deutsch-Italiener Curzio Malaparte mit seinem Zweiter-Weltkriegs-Roman "Kaputt" an der Reihe. Das Ergebnis: eine sechsstündige Tortur. Von Ute Büsing

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Innenansicht Erdgeschoss Bronzestatuette Hans Pels-Leusden (Quelle: Käthe-Kollwitz-Museum Berlin)

Ab 21. November: Erste Schau unter neuer Leitung - Kunst, Krieg, Leben - Neue Ausstellung im Kollwitz-Museum

Mütter, Menschen in Not, Armut - die Plastiken und Zeichnungen der Ostberliner Künstlerin Käthe Kollwitz haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Zu sehen sind sie im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin in der Charlottenburger Fasanenstraße. Nach immerhin 28 Jahren war dort im Februar Direktorenwechsel. Iris Berndt, die neue Leiterin, hat seither an der Neukonzeption der Dauerausstellung gearbeitet. Die Schau wirft einen frischen Blick auf das Werk der Künstlerin. Von Sigrid Hoff

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Mode Vitrine (Foot: Jürgen Gressel-Hichert)

Berlins neu gestaltetes Kunstgewerbemuseum wird eröffnet - Vom kalten Kasten zur Schatzkammer der Mode-Geschichte

Als "brutalistischer Bau" war das Berliner Kunstgewerbemuseum verschrien, seine Exponate gingen zuweilen in dem Betonungetüm unter. Doch nun wurde das Haus nicht nur drei Jahre lang komplett saniert. Auch eine neue, exquisite Dauerausstellung ist eingezogen: Drei Jahrhunderte europäischer Mode-Geschichte können ab Samstag erlebt werden. Von Maria Ossowski

Eine Lehrerin unterrichtet eine Gitarrengruppe in einer Musikschule (Bild: imago)

Volksinitiative "Mehr musische Bildung jetzt!" - Musikschulen machen mit zehntausenden Unterschriften Druck

Immer mehr Kinder und Jugendliche wollen an Brandenburgs Musikschulen ein Instrument lernen - aber das Land hat die Förderung seit mehr als zehn Jahren nicht erhöht. Eine Volksinititaive hat nun mehr als 30.000 Unterschriften gesammelt. Der Sprecher der Initiative erklärt, warum mehr Geld durchaus drin wäre.

Berlinale Direktor Dieter Kosslick (Bild: DPA)

Vertrag bis 2019 verlängert - Dieter Kosslick bleibt Berlinale-Direktor

Seine farbenfrohen Schals bleiben den Berlinern noch länger erhalten: Dieter Kosslick leitet die Berlinale drei weitere Jahre als Intendant. Sein Vertrag wurde bis 2019 verlängert, wie die Filmfestspiele am Mittwoch mitteilten. Der 66-Jährige hat für seine langjährige Berlinale-Arbeit bisher viel Lob kassiert - aber auch Kritik.

Filmstarts der Woche

Eröffnungsritual der Ausstellung "Gottfried Lindauer. Die Māori Portraits" (Quelle: rbb / Alice Lanzke)

Gottfried-Lindauer-Ausstellung in der Alten Nationalgalerie - Die Ahnen reisen mit: Maori-Porträts auf der Museumsinsel

Gesänge, Segnungen und Tänze bei Sonnenaufgang - auf ungewöhnliche Weise wurden Maori-Porträts am Dienstag in der Alten Nationalgalerie willkommen geheißen. Eine Delegation eigens aus Neuseeland angereister Maori segnete die Gemälde mit bewegenden Ritualen. Es ist nicht die einzige Besonderheit dieser Schau. Von Alice Lanzke

Bauarbeiter schieben auf der Baustelle in der Eingangshalle des Berliner Schlosses in Berlin einen Container. (Bild: dpa)

590 Millionen Euro teures Bauprojekt - Wowereit bestätigt Ausstiegspläne bei Stadtschloss

Seit Monaten liefen hinter den Kulissen Gespräche, am Montag hat Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit bestätigt: Der Senat könnte sich aus der Großbaustelle Berliner Stadtschloss zurückziehen. Eigentlich plant er darin eine Zweigstelle der Zentralen Landesbibliothek - doch weil das Land das Geld dafür woanders dringender braucht, würde es dem Bund gerne seine Flächen überlassen.

Schloss Trebnitz (Quelle: dpa)

Mit 20.000 Euro dotiert - Deutsch-Polnischer Preis für Schloss Trebnitz

Das brandenburgische Bildungszentrum Schloss Trebnitz und die internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz werden mit dem Deutsch-Polnischen Preis ausgezeichnet. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke würdigte die beiden Preisträger. An diesen Orten der Begegnung würden die Grundlagen für die Freundschaft der beiden Länder gelegt.

Architekturwettbewerb Umgestaltung St. Hedwigs Kathedrale: Der Siegerentwurf des Architekturbüro Sichau & Walter Architekten GmbH (Quelle: Erzbistum Berlin/Foto: Walter Wetzler)

Streit um Umbauplan für St. Hedwigs-Kathedrale - Wowereit versteht das Kirchenverständnis des Ostens nicht

Die Gemeinde der St. Hedwigs-Kathedrale hinter der Staatsoper will umbauen. Die Nachkriegsgestaltung mit einer breiten Treppe in die Unterkirche soll verschwinden. Der Denkmalschutz und Architekturexperten protestieren. Berlins Regierender Noch-Bürgermeister aber findet die Pläne gut. Er will den Umbau. Und er will ihn noch erleben. Zwar nicht in seiner Amtszeit, aber doch lebendig.

66. Bambi-Verleihung 2014 - Große Freude und goldene Pants

Der Abend begann "Atemlos" - mit ihrem Superhit eröffnet Helene Fischer die diesjährige Preisgala - und ging auch so weiter. In stolzen 20 Kategorien wurden die Bambis am Donnerstagabend im Stage Theater am Potsdamer Platz verliehen. Da konnten sich nicht nur internationale Künstler wie die Hollywood-Schauspielerin Uma Thurman und die irische Rockband U2 über ein goldenes Rehkitz freuen. Nein, diese Gala strahlte gar in royalem Glanz. Von Ula Brunner

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  • Jerry Hoffmann und Mareike Beykirch am 11.10.2014 bei der Fotoprobe in einer Szene des Stücks »Entertaining Mr. Sloane _ Seid nett zu Mr. Sloane« von Joe Orton, das am 13.11.2014 im Gorki Theater Berlin in der Regie von Nurkan Erpulat seine Premiere hat (Quelle: dpa)

    Maxim Gorki Theater: "Entertaining Mr. Sloane" 

    Verkorkste Klamotte ohne Aha-Effekt

    In dieser Spielzeit hat das Theater des Jahres, das Berliner Gorki, bisher keine glückliche Hand bewiesen. Jetzt hat man dort Hausregisseur Nurkan Erpulat, der mit "Verrücktes Blut" einen preisgekrönten Dauerbrenner inszeniert hat, ein Boulevardtheaterstück aus den 60er Jahren anvertraut. Doch er weiß mit "Entertaining Mr. Sloane" nichts anzufangen. Von Ute Büsing

  • Das Gemälde "Massacre" des Künstlers André Masson in der Ausstellung "20 Werke für das 20. Jahrhundert" (Bild: dpa)

    Bund gibt Millionen für die Hauptstadtkultur 

    Berlin bekommt ein "Museum der Moderne"

    Lange war nicht klar, wo und wie in Berlin moderne Kunst präsentiert werden soll - jetzt ist der Weg frei: Am Donnerstag hat der Haushaltsausschuss des Bundestags 200 Millionen Euro für das "Museum der Moderne" auf dem Kulturforum bewilligt. Dort soll auch die Surrealisten-Sammlung Pietzsch eine neue Heimat finden. Doch auch andere Projekte, wie zum Beispiel die Erweiterung des Bauhaus-Archivs, werden gefördert.

  • Die Slawenburg Raddusch von außen (Quelle: rbb/Marcel Engelmann)

    Slawenburg Raddusch muss saniert werden 

    Pilz belagert Lausitzer Burgwall

    Nach der Stilllegung des Braukohletagebaus wurde in der Stadt Vetschau vor elf Jahren die Slawenburg Raddusch eröffnet: die Rekonstruktion einer slawischen Burg aus dem 9. und 10. Jahrundert. Doch inzwischen ist der Wiederaufbau morsch und bröckelig, der Dachstuhl von Pilz befallen. Für eine Sanierung fehlt das Geld - die Stadt sucht nun Hilfe beim Land und Bund. Von Iris Wußmann

  • Der Erfinder des legendären DDR-Comics «Mosaik», Johannes Hegenbarth (Hannes Hegen), aufgenommen am 20.04.2012 während der Ausstellung «Dig, Dag, Digedag. DDR-Comic Mosaik» im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (Quelle: dpa).

    Hannes Hegen ist tot 

    Schöpfer der Digedags gestorben

    Dig, Dag und Digedag, drei kleine Helden, die Generationen von Kindern und Jugendlichen in der DDR begleiteten. Der Zeichner Hannes Hegen hatte sie für sein "Mosaik"-Comicheft erfunden. Am Donnerstag wurde bekannt, dass Hegen vor einigen Tagen im Alter von 89 Jahren in Berlin gestorben ist.

  • Der Moderator Ulli Zelle bei den 64. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2014 (Quelle: rbb/Thomas Ernst)

    Ulli Zelle über den Mythos West-Berlin 

    "So eine Stadt gab es nirgendwo in der Republik"

    Das alte West-Berlin war ein eigener Mikrokosmos, den es in dieser Form seit dem Mauerfall vor 25 Jahren nicht mehr gibt. Ulli Zelle, Reporter bei der rbb-Abendschau, kam in den 1970er Jahren hier her. Im Interview erinnert er sich an eine pulsierende Stadt mit einem ganz eigenen Lebensgefühl - und er verrät, warum er sich heute nicht mehr als West-Berliner sieht.

  • Die Gruppe Kraftwerk tritt am 11.01.2013 in Düsseldorf in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen auf. (Quelle: dpa)

    Kraftwerk führen acht Alben in Berlin auf 

    Wir fahr'n, fahr'n, fahr'n... in die Nationalgalerie

    Gleich für mehrere Jahre schließt ab Januar die Neue Nationalgalerie in Berlin. Doch vorher blasen die Pioniere des Elektro-Pop den Mies-van-der-Rohe-Bau noch einmal kräftig durch: Kraftwerk führen an acht aufeinanderfolgenden Abenden jeweils eines ihrer Alben komplett auf. Wer dabei sein will, muss sich sputen. Von Fabian Wallmeier

  • WEST:BERLIN - Cover Unter Verwendung einer Anzeige in Merian, 23.Jg., 170, Nr. 1, S. 99 Foto unbekannt - Quelle: stadtmuseum.de

    "WEST: BERLIN" im Ephraim-Palais 

    Erkundung eines Mythos

    Frontstadt, Schaufenster des Westens, Oase der Subkultur, Subventionsgrab: Solche Zuschreibungen für den Ort West-Berlin bergen verschiedene Sichtweisen auf ein und dasselbe Territorium. All diese Facetten beleuchtet "WEST: BERLIN" – Eine Insel auf der Suche nach Festland." Dem Stadtmuseum gelingt mit 500 Exponaten das Ausloten eines verlorenen Lebensgefühls. Von Holger Zimmer

  • "I love Berlin" 

    Hemmungslos kitschig: Helene Fischer in der O2 World

    Sie ist zur Zeit die erfolgreichste deutsche Sängerin: Helene Fischer. Mit ihren Alben steht sie wochenlang auf Platz Eins, am Abend bekommt sie wieder einen Bambi und sogar dem Rock- und Popmagazine "Der Rolling Stone" war ihr 30. Geburtstag kürzlich eine Würdigung wert. In Berlin beendete sie zuvor ihre Tournee zu ihrer aktuellen Platte "Farbenspiel" mit drei Konzerten hintereinander, alle ausverkauft. Anna Pataczek war gestern Abend dabei.

  • Die Band Same Suki (Quelle: Transvocale)

    Festival in Frankfurt und Slubice 

    Geigen und Anti-Diven bei der Transvocale 2014

    Polnischer Folk, kubanisches Flair und deutsches Liedkabarett: Die Transvocale bietet zum 11. Mal die große weite Welt auf Bühnen in Frankfurt (Oder) und Slubice. Auf dem "Festival für Lied und Weltmusik" kann man drei Tage lang den November-Blues vergessen und auch noch echte Preisträger sehen. Von Martin Adam

  • Wrack des Wikingerschiffs "Roskilde 6" wird im Lichthof des Martin-Gropius-Baus aufgebaut (Foto: dpa)

    Schau im Martin-Gropius-Bau 

    Wikinger-Ausstellung begrüßt 100.000. Besucher

    Ein Ehepaar aus Leipzig und seine beiden Kinder durchschritten die Marke an der Kasse des Berliner Martin-Gropius-Bau: 100.000 Besucher zählt die Ausstellung "Die Wikinger" damit seit ihrem Beginn Anfang September. Wenn die Schau auch die nächste Hunderttausendermarke erreichen will, muss der Andrang allerdings noch etwas größer werden.

  • Nach dem SEK-Einsatz erkundigen sich Stark (Boris Aljinovic) und sein Kollege Malte (Christian Sengewald, li.) nach Trudes (Lise Risom Olsen) Befinden. (Quelle: ARD Foto)

    Letzter Tatort für Boris Aljinovic 

    Starker Abgang für Kommissar Stark

    Am Sonntagabend lief mit der Folge "Vielleicht" der letzte Tatort mit Felix Stark, den Boris Aljinovic dreizehn Jahre lang verkörpert hat. Partner Dominic Raacke war schon ausgestiegen, als das Aus des Berliner Duos bekannt wurde, und so ermittelt Stark alleine. Zum Abschied hat er dem Team einen ausgegeben und den neuen Kommissaren drückt er die Daumen, erzählte Aljinovic vorab im rbb-Interview.  

  • Das berühmte Cafe Kranzler am Kurfürstendamm um die 70er Jahre in Berlin (Quelle: dpa).

    Video: Abendschau | 11.11.2014 | Ulli Zelle 

    West-Berlin: Eine "Insel" mit besonderem Flair

    Anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls eröffnet im Ephraim-Palais die Ausstellung "WEST:BERLIN - Eine Insel auf der Suche nach Festland". Ab Freitag wird dort, ausgerechnet in Ostberlin, die besondere Atmosphäre der "Halbstadt" von 1949 bis 1990 sichtbar: Durch schwimmende Autos, das Flußpferd Knautschke und ein verschwundenes Prunkhotel.

  • Teilnehmer des Berliner Fotomarathons im Juni 2014 (Quelle: Agentur Brille und Bauch)

    Zum Abschluss des Europäischen Monats der Fotografie 

    Mit der Digicam beim Marathon

    Anstatt Laufschuhen ist hier die Fotokamera unerlässlich: Und die Disziplin ist trotzdem sportlich. Beim Berliner Mini-Fotomarathon am 15. November können alle Hobby-Fotografen teilnehmen. Groß vorbereiten können sie sich aber nicht, denn das Motto wird erst am Tag selbst bekannt gegeben.

  • Den Preis in der Kategorie "Darstellerin/Darsteller Schauspiel" erhält die Schauspielerin Dagmar Manzel (r) am 08.11.2014 bei der Verleihung des Deutschen Theaterpreises "Der Faust" in der Staatsoper in Hamburg von Moderator Ulrich Matthes (Quelle: dpa)

    Verleihung in Hamburg 

    Faust-Theaterpreis für Dagmar Manzel

    "Gift" hat ihr Glück gebracht: Für ihre Rolle der Sie am Deutschen Theater ist die Berliner Schauspielerin Dagmar Manzel am Samstag mit dem Faust-Theaterpreis ausgezeichnet worden. Jedes Jahr küren die Theater-, Tanz- und Opernmacher die Besten ihres Fachs.

  • Filmstill "Corrections Class" © Filmfest Cottbus

    "Corrections Class" gewinnt Hauptpreis des Filmfestivals Cottbus 

    Zarte Liebe, hartes Leben

    So viel Einigkeit war selten: Beim 24. Filmfestival Cottbus hat am Samstag nicht nur die Hauptjury einstimmig für die russisch-deutsche Koproduktion "Corrections Class" gestimmt, sondern auch die Jury des Filmkritikerverbands und die Ökumenische Jury. Der Film zeigt eine so ehrliche wie schöne Liebesgeschichte – und hat jede dieser Auszeichnungen verdient. Eine große Überraschung ist dagegen der diesjährige Publikumspreisträger. Von Fabian Wallmeier

  • East Bloc Love (Quelle: Filmfestival Cottbus)

    Cottbuser Filmfestival mit Schwerpunkt zu Homosexualität 

    "Im Kommunismus hätte es das nicht gegeben"

    Das Filmfestival Cottbus zeigt in der Reihe "queerEAST" eine Auswahl osteuropäischer Filme, die sich mit Homosexualität auseinandersetzen. Die Filmemacher erzählen von Unterdrückung und Ablehnung, aber auch von der Hoffnung auf Besserung. Der fröhlichste Schwulenfilm des Festivals läuft allerdings in einer anderen Sektion – und das aus gutem Grund. Von Fabian Wallmeier