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Ai Weiwei

Ai Weiwei; Foto: Gao Yuan

Ausstellung eröffnet ohne großen Andrang - Darf Ai Weiwei doch nach Berlin?

Es ist seine weltweit bislang größte Ausstellung – an einem Ort, an dem er noch nie war. Weil Regimekritiker Ai Weiwei keine Ausreisegenehmigung bekam, musste er die 18 Räume im Gropius-Bau aus der Ferne bespielen. Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen - auch wenn der Besucherandrang sich am ersten Ausstellungstag in Grenzen hielt. Jetzt weckt Kunstförderer Raue Hoffnung, dass Ai Weiwei doch noch nach Berlin reisen darf.

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Filmstarts der Woche

Die Ruine der ehemaligen Eisfabrik in der Köpenicker Straße in Berlin-Mitte © imago/Caro

Abenschau | 03.04.2014 - Pläne für die Eisfabrik

Die Eisfabrik in der Köpenicker Straße ist eine vor sich hin rottende Ruine. Vor kurzem noch von Obdachlosen besetzt, soll sie in Zukunft ein Hotspot für Berlins Kulturszene werden. Das Problem: Das Gelände gehört zwei Eigentümern, die sich nicht einig sind. Ein Beitrag von Christian Titze

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Kombo mit Werken aus dem spektakulären Münchner Kunstfund (Bild: dpa)

Experten informieren Kulturausschuss - Berlin vorbildlich bei Suche nach NS-Raubkunst

Noch immer müssen in den Berliner Museen, Archiven und Bibliotheken tausende Werke lagern, die von den Nazis gestohlen wurden. Seit dem Fall Gurlitt spricht man wieder über das Thema „Raubkunst". Auch im Berliner Abgeordnetenhaus, das sich am Montag über den aktuellen Stand der Suche nach entwendeter Kunst informieren ließ. Von Christoph Reinhardt.

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Blick auf die Startseite der Deutschen Digitalen Bibliothek (Quelle: dpa)

Deutsche Digitale Bibliothek gestartet - Kulturkick per Klick

Historische Fotos, alte Filme, seltene Notenblätter oder vollständige eBooks: Die Deutsche Digitale Bibliothek ist seit Montag mit einer Vollversion am Start. In der Datenbank sollen künftig zehntausende Museen, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland Exponate für jedermann kostenlos zugänglich machen.

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Dreharbeiten in einer der Hallen des Studio Babelsberg (Quelle: Studio Babelsberg)

Studie zeigt Stärken und Schwächen der regionalen Filmwirtschaft - Berlin-Brandenburg ist Königin der Film-Minuten

Wer in Berlin wohnt, stolpert gerade in zentraleren Lagen regelmäßig über Kameras und Drehteams an der Straßenecke. Viele international ausgezeichnete Filme sind made in Berlin oder Brandenburg - "Das weiße Band" zum Beispiel, "Inglourious Basterds" oder "Cloud Atlas". Die Film- und Fernsehbranche beschert der Region also reichlich Glamour -  aber bringt sie ihr auch Geld ein? Das hat jetzt eine Studie untersucht. Von Anna Corves

Vater und Sohn in "A strange course of events" (Foto: jffb2014/Avenue b-Transfax films-Laila films)

20. Jüdisches Filmfestival in Berlin und Potsdam - Mehr als Holocaust und Schläfenlöckchen

Juden sind reich, Juden sind clever und Juden sind besonders religiös - das sind laut Festival-Leiterin Nicola Galliner die gängigen Vorurteile.  Vielleicht lautet gerade deshalb das Motto des diesjährigen Jüdischen Filmfestivals in Berlin und Potsdam "Achtung gläubig - 20 Jahre Filme ohne Klischees". Im Mittelpunkt stehen bei der 20. Ausgabe Filme aus und über Polen.

Filmstill: Das finstere Tal

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis - Berlinale-Film "Das finstere Tal" kann auf neun Lolas hoffen

In 16 Kategorien wird der Deutsche Filmpreis verliehen. Mehr als die Hälfte davon könnte theoretisch an "Das finstere Tal" gehen. Andreas Prochaskas Alpen-Western, der im Februar auf der Berlinale lief, erhielt neun Nominierungen. Und auch ein Berliner Urgestein könnte am 9. Mai mit einer Lola-Statue nach Hause gehen.

Die Sängerin Helene Fischer freut sich bei der Verleihung des Musikpreises Echo über die Auszeichnung in der Kategorie "Deutschsprachiger Schlager" (Quelle: dpa)

Musik-Preisverleihung Berlin - Helene räumt beim Echo ab

Glitzer, Freudentränen, viele Dankeschöns und natürlich auch Musik: Bei einer glanzvollen Gala wurden in Berlin in 28 Kategorien die begehrten Echo-Trophäen verliehen. Shakira und Kylie Minogue rockten das Publikum und bei der Preisvergabe ging es Schlag auf Schlag. Echo folgte auf Echo und auch Gastgeberin Helene Fischer musste nicht mit leeren Händen nach Hause gehen.

Union fürs Leben (Quelle: Frank Marten Pfeiffer)

11mm Fußballfestival - Flanke auf der Kinoleinwand

Kaum Filme, wenig Zuschauer, keine Öffentlichkeit: So startete 2004 das weltweit erste Internationale Fußballfilmfestival. Zehn britische Spiel- und Dokumentarfilme waren es damals. Bei der inzwischen 11. Ausgabe des Festivals hat die Jury nun die Qual der Wahl: Über 200 Filme laufen im Programm. Gestartet ist das Festival am Donnerstag mit einem echten Knaller. Von Jakob Rüger

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"Deutschboden" Filmstill (Quelle: W-film/florianfilm/dpa)

"Deutschboden" feiert Filmpremiere - Mit der Kamera durch den Brandenburger Alltag

In seinem Buch "Deutschboden" beschreibt Moritz von Uslar eine Kleinstadt im Osten und stellt dabei Klischees und Vorurteile der Realität gegenüber - dem oft recht harten und eintönigen Alltag. Regisseur André Schäfer hat "Deutschboden" verfilmt. Schäfers Brandenburger sind dabei die Zehdenicker und ihr Alltag im Landkreis Oberhavel. Ivo Ziemann war auf der Premiere.

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Das Berliner Stadtschloss

Baustelle Berliner Schloss (Quelle: rbb online/ Manuel Tanner)

Bilder von den Baufortschritten - Das Schloss wächst

Mitte 2019 ist die Eröffnung des Humboldtforums im neu aufgebauten Berliner Schloss geplant. Auf der Baustelle gegenüber vom Berliner Dom wird schon seit Mitte 2012 gebuddelt - doch inzwischen wächst der Rohbau immer mehr in die Höhe. rbb online hat der Schloss-Baustelle einen Besuch abgestattet.

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Weitere Meldungen

  • Mit der Kamera durch den Brandenburger Alltag

    "Deutschboden" Filmstill (Quelle: W-film/florianfilm/dpa)

    In seinem Buch "Deutschboden" beschreibt Moritz von Uslar eine Kleinstadt im Osten und stellt dabei Klischees und Vorurteile der Realität gegenüber - dem oft recht harten und eintönigen Alltag. Regisseur André Schäfer hat "Deutschboden" verfilmt. Schäfers Brandenburger sind dabei die Zehdenicker und ihr Alltag im Landkreis Oberhavel. Ivo Ziemann war auf der Premiere.

  • Rembrandt Bugatti - Tierisches auf der Museumsinsel

    Die Skulpturen "Asiatischer Elefant" (1907) und "Bettelnder Elefant (1908) des italienischen Bildhauers Rembrandt Buggatti (Quelle: dpa)

    Panther, Flamingos und Elefanten sieht man normalerweise eher im Zoo als im Museum. Doch der italienische Bildhauer Rembrandt Bugatti (1884 bis 1916) schuf in seinem kurzen Leben mehr als 300 Tiere aus Bronze. Seine schönsten Plastiken zeigt nun die Alte Nationalgalerie in einer ungewöhnlichen Schau.

  • 40 Kilometer Kabel, ein Rekordversuch und: Shakira!

    Die kolumbianische Sängerin Shakira (Quelle: dpa)

    Auf der Gästeliste stehen Kylie Minogue, James Blunt, Birdy - und ganz neu dazugekommen: Pop-Ikone Shakira! Sie alle kommen am Donnerstag zum Echo nach Berlin. Für die Aufbaucrew läuft bereits der Countdown. Allein 40 Kilometer Kabel müssen für die Bühnentechnik verlegt werden, damit die Fantastischen Vier beispielsweise einen musikalischen Rekord aufstellen können und Moderatorin Helene Fischer womöglich wieder über dem Publikum schwebt.

  • Ai Weiwei lädt Chinas Staatschef ein

    Der chinesische Künstler Ai Weiwei gibt am 25.03.2014 ein Interview in seinem Pekinger Studio. (Quelle: dpa)

    Ein unbequemer Künstler ist Ai Weiwei - jedenfalls in den Augen der chinesischen Staatsführung. Die lässt den Regimekritiker seit Jahren nicht mehr aus dem Land. Es ist deshalb höchst unwahrscheinlich, dass Ai Weiwei Anfang April zu seiner weltgrößten Ausstellung in Berlin kommen kann. Nun schlug der Künstler vor, Staatschef Xi Jinping solle seinen Deutschlandbesuch nutzen, um sich mit seinem Werk auseinanderzusetzen.

  • Hans Richter - ein Berliner Dadaist

    Foto mit dem Künstler Hans Richter in der Ausstellung "Hans Richter - Begegnungen" (Quelle: dpa)

    Im Nationalsozialismus verfemt, später weltberühmt: Hans Richter, 1888 in Berlin geboren, gehörte zu den wichtigsten Künstlern der Moderne. Berlin, Paris, München, Zürich, Moskau und New York – das sind Stationen seines Lebens. Erstmals seit 30 Jahren ist dem großen Avantgardisten wieder eine Ausstellung in seiner Heimatstadt gewidmet.

  • Iffland-Nachlass kehrt nach Berlin zurück

    Rechtsanwalt Klaus Gerlach (l-r) von der Akademie der Wissenschaften, Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei, Uwe Schaper, Direktor des Landesarchivs, und Rechtsanwalt Peter Raue und präsentieren am 26.03.2014 bei einer Pressekonferenz in Berlin. Vor ihnen liegen Schriftstücke des Theatermachers August Wilhelm Iffland. (Quelle: dpa)

    August Wilhelm Iffland gilt als einer der bedeutendsten Theatermacher Berlins. Der Schauspieler und Theaterdirektor des Schauspielhauses am Gendarmenmarkt wirkte bis 1814 in der Stadt und hinterließ tausende Briefe und Manuskripte. Um die Herkunft des Nachlasses gab es lange Streit.

  • Brandenburgs Jugend musiziert in Eberswalde

    "Jugend musiziert" Landeswettbewerb Potsdam 2013 (Quelle: g.u.hauth)

    Brandenburgs Nachwuchsmusiker treffen sich seit Mittwoch in Eberswalde. Die Stadt ist erstmals Gastgeber des Landeswettbewerbs von "Jugend musiziert". Drei Tage lang messen sich 355 Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Land im musikalischen Wettstreit. Die besten qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb im Juni.

  • "Hier muss der Bund auch mehr Geld ausgeben"

    Monika Grütters, MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien (Bild: imago)

    Ein klares Bekenntnis nach 100 Tagen im Amt: Berlin ist die Hauptstadt und die hat für ihre Kultur auch Anspruch auf Geld vom Bund, sagt Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Die Provenienzforschung privater Sammlungen etwa muss unterstützt werden. Und: Berlin braucht "einen Neubau für die Kunst des 20. Jahrhunderts am Kulturforum".

  • Ansichten adeliger Rückkehrer

    Bild aus der Ausstellung "Heimat verpflichtet": Matthias und Barbara von Oppen leben jetzt in Kröchlendorff (Uckermark) und betreiben Landwirtschaft (Quelle: Oliver Mark)

    Gekommen, um zu bleiben: Nach dem Mauerfall sind zahlreiche märkische Adelsfamilien in ihre Heimat zurückgekehrt. Viele von ihnen blieben nicht nur für einen Besuch, sondern wollten wieder in Brandenburg leben - nicht immer wurden sie mit offenen Armen empfangen. Eine Ausstellung in Cottbus erzählt die Geschichten dieser Rückkehrer.

  • Guben kann Wilhelm-Pieck-Denkmal doch sanieren

    Blick auf eine Bronzetafel am Wilhelm-Pieck-Denkmal in Guben. (Quelle: dpa)

    Er ist Gubens prominentester Sohn – Wilhelm Pieck. Lange Zeit hatte die Stadt auch den Beinamen des ersten und einzigen DDR-Präsidenten. Seit einer Weile wird darüber diskutiert, ob das Denkmal des einstigen KPD- und SED-Funktionärs abgerissen oder saniert werden soll. Eine Restaurierung wurde wegen klammer Kassen zunächst abgelehnt. Doch jetzt hat das Land Brandenburg offenbar einen hohen finanziellen Zuschuss zugesagt.

  • Weiterhin Geld für Glienicker Brücke

    Straßenmarkierung auf der Glienicker Brücke, die früher Westberlin mit Ostdeutschland verband (Quelle: dpa)

    Sie wurde früher "Agentenbrücke" genannt, weil im Kalten Krieg dort Ost- und Westspione ausgetauscht wurden. Die Glienicker Brücke gehört seit 1990 zum Unesco-Welterbe und auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz findet das Bauwerk förderungswürdig und bewilligt deshalb weiterhin Geld aus seinen Töpfen.

  • Stolpersteine jetzt auch für Überlebende

    Rosen liegen auf Stolpersteinen (Quelle: imago stock&people)

    Am Ku'damm erinnern jetzt auch Stolpersteine an die jüdische Familie Grünberg, die den Holocaust überlebte. Die Stolperstein-Initiative will damit nicht mehr nur an Todesopfer der NS-Zeit erinnern. Dies gilt als Paradigmenwechsel im Gedenken an die Verfolgten des dritten Reichs, aber nicht allen gefällt das. Kritik kommt wegen einer "Inflationierung des Gedenkens" aus der Stolperstein-Initiative selbst.

  • Ausstellung zu den "Muss-Preußen" zwischen Elbe und Elster

    Schloss Doberlug in Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) (Bild: dpa)

    Preußen und Sachsen - das sind zwei historische Landschaften, die in einem engen Wechselverhältnis stehen und deren gemeinsame Geschichte bis heute nachwirkt. Wie eng die nachbarschaftlichen Bande sind, zeigt die erste Brandenburgische Landesausstellung in Schloss Doberlug, die in diesem Jahr auch einer der Schwerpunkte des Themenjahres "Kulturland Brandenburg" sein wird.

  • Weitere Erben erheben Ansprüche auf den Welfenschatz

    Welfenschatz aus Ausstellung in Berlin (Quelle: dpa)

    Die Entscheidung der Experten-Kommission am Donnerstag, Berlin müsse den Welfenschatz nicht an die Erben jüdischer Kunsthändler zurückgeben, hätte das Ende eines jahrelangen Tauziehens um den Kunstschatz sein können. Doch bereits einen Tag später melden sich weitere Erben zu Wort - mit weiteren Ansprüchen.

  • Stones-Tickets in wenigen Minuten ausverkauft

    Ein geschlossener Ticketschalter in Berlin. (Quelle: dpa)

    In drei Monaten soll die Post abgehen in der Waldbühne: Die Rolling Stones spielen. Doch mehr Leute als hineinpassen in das Halbrund wollten auch Tickets - innerhalb weniger Minuten waren die Eintrittskarten ausverkauft. Für dieses Konzert also ist schon der Vorverkauf ein echtes Spektakel. Was soll das erst am 10. Juni werden?

  • Wie es war und wie es ist

    Es waren beinahe Ruinen: Die Häuser, die Klaus Bädicker in den 80er Jahren im Auftrag der Stadt in Berlin-Mitte fotografierte, waren oft marode Altbauten mit bröckelnden Stuckfassaden und Außentoiletten. Heute stehen an ihrer Stelle kernsanierte Wohnpaläste, bunt, schick und teuer. Klaus Bädicker hat den Wandel immer wieder dokumentiert. Bis 3. Mai zeigt die Volkshochschule Mitte Bädickers eindrucksvolle Schwarz-Weiß-Fotografien. Anja Goerz hat mit ihm über die Ausstellung gesprochen.

  • Umstrittene Band Frei.Wild sagt Echo-Teilnahme ab

    Südtiroler Band Frei.Wild (Foto: Holger Fichtner/360graddesign.com)

    Mit der umstrittenen Band Frei.Wild ging es beim Musikpreis Echo hin und her. Erst wurden die Südtiroler nominiert, nach Protesten anderer Bands wurden sie von der Liste gestrichen, dann machte ein extra eingesetzter Beirat den Weg für Frei.Wild wieder frei. Nun hat die Rockband selbst dem Echo eine Absage erteilt.

  • Bilder einer auf Hochglanz gebürsteten DDR

    Traktoristin, um 1965 (Quelle: Martin Schmidt/ Stiftung Deutsches Historisches Museum)

    Glückliche Arbeiterinnen und anpackende Fabrikarbeiter - Ausstellungen zum Alltags- und Arbeitsleben in der DDR gibt es viele. Das Deutsche Historische Museum zeigt jetzt eine neue Fotoschau zum Leben in der DDR - aber eine komplett gestellte Hochglanzversion voller Optimismus und Aufbruchstimmung - inszeniert von eigens beauftragten Bildjournalisten.

  • "Die Finanzierung ist ein riesiges Chaos"

    Eine Passantin läuft in Potsdam (Brandenburg) am Standort der ehemaligen Garnisonkirche vorüber (Quelle: dpa)

    100 Millionen Euro soll der Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam kosten - bisher sind allerdings erst 6,5 Millionen an Spenden beisammen. Die Bürgerinitiative "Potsdam ohne Garnisonkirche" wehrt sich gegen den Neubau des Kirchengebäudes - auch wegen der bisher ungeklärten Finanzierung. Ab Freitag sammelt sie Unterschriften gegen das Projekt.

  • Welfenschatz muss nicht zurückgegeben werden

    ARCHIV - Besucher betrachten im Kunstgewerbemuseum in Berlin ein Kuppelreliquiar aus dem Welfenschatz (Quelle: dpa)

    Er ist eine der Hauptattraktionen der Berliner Museen: Der Welfenschatz, eine Sammlung wertvoller Goldschmiedearbeiten. Jahrelang gab es ein Tauziehen um die Frage, ob die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ihn an Erben jüdischer Kunsthändler zurückgeben muss. Nein, sagt nun eine Experten-Kommission, die beide Seiten eingeschaltet hatten.

  • Visionen in weiter Ferne – die Zukunft der Berliner Museumslandschaft

    Die Museumsinsel in Berlin (Quelle: rbb online/ Manuel Tanner)

    Die Neuordnung der Berliner Museen ist ein Dauerbrenner unter den Debattenthemen. Wohin soll die Moderne Kunst, wohin die Alten Meister? – das war auch Thema im Kulturausschuss des Bundestages am Mittwoch. Man tagte quasi in "geheimer Mission". Doch als sich die Türen nach der nichtöffentlichen Sitzung öffneten, blieb ein Umsturz der Museumspläne aus.

  • Grimme-Preis für rbb-Koproduktion "Betongold"

    Grafik aus dem Film Betongold (Quelle: rbb/ Katrin Rothe)

    Makler, Finanzinvestoren und verzweifelte Mieter: Katrin Rothe hat für ihren Film "Betongold" den Grimme-Preis gewonnen. In der rbb-Koproduktion erzählt Rothe von ihren eigenen Erfahrungen als Mieterin in einem sanierungsbedürftigen Haus, das zum Verkauf steht. Auch ein vom rbb koproduzierter Tatort erhält den renommierten Fernsehpreis.

  • Ziehen die Alten Meister doch auf die Museumsinsel?

    Seniorinnen in der Gemäldegalerie am Potsdamer Platz vor dem Gemälde "Venus mit Orgelspieler, Amor und Hund" von Tizian (um 1550) (Quelle: imago)

    Kulturstaatsministerin Monika Grütters plädiert für einen Umzug der Alten Meister auf die Museumsinsel - und hat damit eine heikle Debatte wiederbelebt, die schon beendet schien. Unterstützung erhält sie vom Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger. Beide werden am Mittwoch im Bundeskulturausschuss Stellung nehmen - zum neuen Masterplan und zu den Finanzen der Stiftung. Von Maria Ossowski

  • Gegner der Garnisonkirche starten Bürgerbegehren

    Kirchturm Foto/Zeichnung (Quelle: rbb)

    Die Befürworter sammeln Geld, die Gegner Unterschriften: Am Donnerstag startet das Bürgerbegehren gegen den Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam. Innerhalb eines Jahres wollen die Gegner des Wiederaufbaus 13.500 Unterschriften sammeln. Der genaue Wortlaut des Bürgerbegehrens ist allerdings noch unklar, denn kurz vor dem Start waren juristische Probleme mit dem ersten Entwurf aufgetaucht.

  • Tod von Jaggers Freundin überschattet Konzertplan

    Mick Jagger bei einem Auftritt im Juni 2013 (Quelle: dpa)

    Es würde ein historischer Auftritt: Die Rolling Stones sollen im Sommer in Berlin auftreten. Am 10. Juni wollen die vier Musiker in der Waldbühne rocken. Vor knapp 49 Jahren hatte die Band ihren ersten Berliner Auftritt an gleicher Stelle. Das geplante Konzert wird jedoch vom Tod der Freundin Mick Jaggers überschattet.

  • Besessen von Farbe, Licht und Bewegung

    Der Kameramann Michael Ballhaus im kulturradio-Studio; Foto: Carsten Kampf

    Als er als junger Mann dem Regisseur Max Ophüls bei dessen Film "Lola Montez" assistieren darf, beschließt Michael Ballhaus Kameramann zu werden - der Beginn einer großen Karriere, die ihn in engen Kontakt zu den ganz Großen des Filmgeschäfts bringen sollte. Im Buch "Bilder im Kopf" erzählt er jetzt erstmals die Geschichte seines Lebens. Im Gespräch mit Kulturradio-Moderator Peter Claus spricht Ballhaus über seine Arbeit und seine Faszination für Licht und Farbe.

  • Berlin würdigt Stolperstein-Initiativen

    Stolperstein mit Rose (Quelle:rbb)

    An über 5.000 Stellen glänzen die Berliner Gehwege bronzefarben: Stolpersteine erinnern hier an die vielen Opfer, die in der Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten ihr Leben verloren. Die Steine zeigen ihre letzten Wohnorte an. Nun ist das Projekt vom Senat gewürdigt worden.

  • "Ich werde so lange wie möglich Musik machen"

    Puhdys-Sänger Dieter Birr vor dem Brandenburger Tor (Quelle: dpa)

    Er hat ein Stück deutsche Musikgeschichte geschrieben – Dieter Birr alias "Maschine", Frontmann der legendären Puhdys, feierte am 18. März seinen 70. Geburtstag. Passend dazu erscheint nicht nur ein neues Solo-Album von ihm, sondern mit der Biografie "Maschine" auch ein Rückblick auf sein Leben. Groß feiern wollte Birr zwar nicht, trotzdem war er kurz vor dem großen Tag zu Gast bei Antenne Brandenburg und hat mit René Hausmann über sein bewegtes Leben gesprochen.