Musikalisches Osterfest - Song Contest-Erfolg für Gropiusstadt

Am Ende stand ein Versprechen: Diese Veranstaltung war so gut, die wird es weiter geben: der Berlin Song Contest. Am Sonnabend fand im Berliner Schwulenzentrum das große Finale des erstmals ausgetragenen Gesangswettbewerbs statt. Statt Staaten konkurrierten Berliner Ortsteile um die Gunst des Publikums. Einen Wettbewerb lieferten sich die Kandidaten aus Fennpfuhl, Britz und Friedenau.

Schauspieler Peter Schiff anlässlich der Premiere von "Sugar Daddys" am 13.10.2005 im Theater am Kurfürstendamm in Berlin (Quelle: imago)

Todesnachricht aus Freundeskreis - Schauspieler Peter Schiff gestorben

Er war die deutsche Stimme des Raumschiffcomputers "HAL 9000" in Stanley Kubricks "2001: Odyssee im Weltraum". An der Seite von Manfred Krug spielte er den Anwalt Dr. Wolter in der Fernsehserie "Liebling Kreuzberg". Jetzt ist der Berliner Schauspieler Peter Schiff an einer Lungenentzündung gestorben, wie der rbb am Donnerstag erfuhr.

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Besucher sehen sich am 28.01.2012 im Berliner Museum für Naturkunde in Berlin den Sauriersaal an. (Quelle: dpa)

Gedenkstätten legen am stärksten zu - Berliner Museen ziehen deutlich mehr Besucher an

Berlins Museen ziehen immer mehr Besucher an - die Gedenkstätten legen sogar noch stärker zu. So haben im vergangenen Jahr mehr als eine Million Menschen die Gedenkstätte Topographie des Terrors besucht. Berlins Regierender Bürgermeister nannte das stetig steigende Interesse an zeitgeschichtlichen Themen bemerkenswert.

Armin Mueller-Stahl bei der Premiere seines Buches "Dreimal Deutschland und zurück" (Quelle: dpa)

Armin Müller-Stahl veröffentlicht neue Autobiografie - Schlagfertig, gelassen und bescheiden

Als Thomas Mann in Breloers Porträt der Dichterfamilie ist er unvergessen. Ebenso als Taxifahrer in Jim Jarmuschs "Night on Earth": Armin Müller-Stahl ist einer der beliebtesten deutschen Schauspieler. Mit 83 hat er eine weitere Autobiografie vorgelegt. Bei der Buchvorstellung im Berliner Ensemble war Maria Ossowski dabei.

Filmstarts der Woche

Jamie Foxx, Dane DeHaan, Andrew Garfield, Emma Stone, Regisseur Marc Webb und Produzent Matt Tolmach beim The Amazing Spider-Man 2-Rise of Electro Photocall am 15.04.2014 in Berlin (Quelle: dpa)

Abenschau | 15.04.2104 - Deutschland-Premiere von "Spiderman 2"

Auch in "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" tritt Peter Parker an, die Verbrechen in New York City zu bekämpfen. Am Dienstag fand im Sony Center die Deutschlandpremiere der Comic-Verfilmung statt. Die Abendschau berichtet vom roten Teppich. Beitrag von Arndt Breitfeld

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Entwurfszeichnung von Johannes Hegenbarth für die drei kleinen Helden des "Mosaik", 1955 (© Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland)

Mosaik-Comic Ausstellung - Mit Mosaik ging's nach Venedig

Drei Kobolde namens Dig, Dag und Digedag entführten zwanzig Jahre lang Klein und Groß in eine Comicwelt voller Abenteuer. Von 1955 bis 1975 boten die "Mosaik"-Hefte ihren Lesern eine bunte Zuflucht im DDR-Alltag. Bis zum 3. August zeigt das neue Museum in der Kulturbrauerei eine Wechselausstellung über die beliebte Heftreihe.

Hans-Werner Meyer und Gesine Cukrowski in "Wir lieben und wissen nichts" im Berliner Renaissance Theater (Copyright: Barbara Braun/drama-berlin.de)

Kurz-Check: "Wir lieben und wissen nichts" - Paare am Rande des Beziehungswahnsinns

Moritz Rinke schrieb mit „Wir lieben und wissen nichts“ eines der erfolgreichsten deutschen Stücke der Gegenwart. Mit der Premiere am Renaissance-Theater kommt die turbulente Beziehungskomödie um zwei Paare am Rande des Beziehungswahnsinns endlich da an, wo sie hingehört: In die Hauptstadt der Karriere-Individualisten und gescheiterten Selbstverwirklicher. Von Robin Avram

Nik Nowak Installation Gasag Kunstpreis (Quelle: Nik Nowak)

Preisgekrönte Ausstellung - Künstlerische Konfrontation mit Echo-Drohnen

Nik Nowak ist ein konfrontativer Mensch - zumindest als Künstler. Dieses Jahr erhält der Absolvent den Berliner UdK den Gasag-Kunstpreis und die Berlinische Galerie widmet ihm mit "Echo" eine eigene Schau, die am Donnerstag eröffnet wird. Darin verstricken autonome Roboter die Besucher in ein gespenstisches Spiel. Von Patrick Hansen

3.500 äthiopische Schuhputzboxen verhüllen den Altar der Berliner St. Matthäus-Kirche am 13.04.2014 in Berlin (Quelle: dpa)

Kunstaktion in der Karwoche - Verhüllen statt Polieren

Schuheputzen für den Schulbesuch: In Äthiopien verdienen viele Jugendliche mit dem Polieren der Schuhe von Passanten ihr Schulgeld - ihr Arbeitsmaterial verstauen sie dabei in handlichen Schuhputzboxen. 3.500 von diesen verhüllen nun den Altar der Berliner St. Mathäus-Kirche. Die Kunstaktion in der Karwoche soll auf das Schicksal der jungen Schuhputzer aufmerksam machen.

Suhrkamp-Miteigentümer Hans Barlach sitzt 05.09.2013 im Flur vor dem 9. Kammergericht des Landgerichts Frankfurt in Frankfurt am Main (Hessen) auf einer Bank. (Quelle: dpa)

Richter hält Anliegen für unbegründet - Barlach zieht Klage gegen Suhrkamp-Chefin zurück

Im ausufernden Streit um den Suhrkamp-Verlag ist zumindest ein Kapitel abgeschlossen worden: Minderheitsgesellschafter Barlach zog am Dienstag seine Klage gegen Mehrheitsgesellschafterin Unseld-Berkéwicz zurück. Er wollte ihr verbieten lassen, über ihren eigenen Sanierungsplan abzustimmen. Doch der Richter machte ihm wenig Aussicht auf Erfolg.

Thema

Das Berliner Stadtschloss

15 Beiträge
Der Berliner Domengel wird von einem Kran an seine ursprüngliche Position gehoben (Foto: rbb/Matthias Bartsch)

Nach Restaurierung - "Engel der Gnade" wacht wieder auf dem Berliner Dom

Die rund fünf Meter große Skulptur "Engel der Gnade" ist an ihren Platz am Portal des Berliner Doms zurückgekehrt. Restauratoren hatten die Bronzefigur seit Juni 2013 saniert. Grund waren Löcher in der äußeren Hülle der Skulptur. Per Kranflug ging es am Dienstag wieder zurück auf seinen angestammten Platz.

Roma in Berlin (Quelle: dpa)

Kulturwoche der Sinti und Roma - "Gestatten, das sind wir!"

Rund 70.000 Sinti und Roma leben in Deutschland - oft wird ihnen mit Vorurteilen begegnet. Dem wollen nun die Sinti und Roma mit einer Kulturwoche in Berlin entgegentreten. Dabei spielt selbstverständlich auch die aktuelle Zuwanderungsdebatte eine Rolle.

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Dreharbeiten in einer der Hallen des Studio Babelsberg (Quelle: Studio Babelsberg)

Studie zeigt Stärken und Schwächen der regionalen Filmwirtschaft - Berlin-Brandenburg ist Königin der Film-Minuten

Wer in Berlin wohnt, stolpert gerade in zentraleren Lagen regelmäßig über Kameras und Drehteams an der Straßenecke. Viele international ausgezeichnete Filme sind made in Berlin oder Brandenburg - "Das weiße Band" zum Beispiel, "Inglourious Basterds" oder "Cloud Atlas". Die Film- und Fernsehbranche beschert der Region also reichlich Glamour -  aber bringt sie ihr auch Geld ein? Das hat jetzt eine Studie untersucht. Von Anna Corves

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  • Lallen, hacken, Leichen schänden

    Till Wonka in der Titelrolle in "Woyzeck !!! - Magical Murder Mystery" am Berliner Maxim Gorki Theater (Quelle: imago)

    Mirko Borscht hat am Maxim Gorki Theater aus Motiven von Georg Büchners "Woyzeck" eine dumpfe Metzel-und-Meuchel-Show gebastelt und ihr einen mindestens drei Nummern zu groß geratenen Überbau verpasst. Fünf Darsteller torkeln wie Zombies durch gut zwei Stunden düster dräuende Zumutungen. Einzig ein furioser Monolog bringt etwas Licht in diesen schwer erträglichen Abend. Von Fabian Wallmeier

  • Konzerte und Führungen auf der Staatsoper-Baustelle

    Staatsoper Baustellenbesichtigung: Orchesterprobensaal (Foto: rbb/Karo Krämer)

    Wann die Sanierungsarbeiten an der Staatsoper Unter den Linden abgeschlossen sein werden, ist noch ungewiss. Dennoch wird bald wieder kulturelles Leben in das Haus einkehren: Mehrere Konzerte sind im ehemaligen Probesaal geplant. Und wer die Baufortschritte begutachten will, hat ab Mai dazu regelmäßig Gelegenheit.

  • Zwei rbb-Koproduktionen ausgezeichnet

    Grimme-Preis 2014 (Quelle: dpa)

    In Marl wurden am Freitag zum 50. Mal die Grimme-Preise verliehen. Dabei wurden auch zwei rbb-Koproduktionen ausgezeichnet: Der Film "Betongold" von Katrin Rothe, in dem die Autorin von ihren Erfahrungen als Mieterin in einem Berliner Altbau erzählt - und der Tatort "Angezählt", der im Prostituiertenmilieu spielt.

  • Warum Wilhelm II. in Wünsdorf eine Moschee bauen ließ

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund - unter dieser Devise schrieb das Deutsche Reich ein heute kaum noch bekanntes Kapitel des Ersten Weltkriegs: Muslimische Kriegsfangene aus der englischen und französischen Armee sollten in eigenen Lagern auf die Seite der Deutschen gezogen werden. Es gab dort Imame, der Ramadan wurde eingehalten - und jede Menge politische Propaganda.

  • Bode-Museum würdigt Berlins verkannten Schlossbaumeister

    Foto: Jürgen Gressel-Hichert

    Das Relief aus dem Haupttreppenhaus des Berliner Schlosses ist erst vor wenigen Monaten entdeckt worden - in einem Depot der Schlossbauhütte. Nun rankt sich gleich eine ganze Ausstellung um die spektakuläre Fundsache und ihren Schöpfer Andreas Schlüter - erst gefeiert, dann gefeuert. Von Jürgen Gressel-Hichert

  • Berliner Malerpoeten in der Kreuzberger Marheinekehalle

    "Malerpoet" Kurt Mühlenhaupt 1996 in seinem Atelier in Berlin (Quelle: dpa)

    Sie waren weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt: die Berliner Malerpoeten, 14 malende Schriftsteller und schreibende Maler. Zu der Gruppe gehörten Günter Grass, Christoph Meckel und Wolfdietrich Schnurre. 40 Jahre nach ihrer Gründung ruft eine Kreuzberger Ausstellung die Zeit der Berliner Bohème in Erinnerung. Von Maria Ossowski.

  • "Evidence" - Nichts als die Wahrheit

    Besucher betrachten am 02.04.2014 im Martin-Gropius-Bau in Berlin im Lichthof die Installation "Stools" (Hocker) des Konzeptkünstlers Ai Weiwei (Quelle: dpa)

    Der bekannteste chinesische Künstler darf in China selbst nicht ausstellen. Doch in Berlin wird Ai Weiwei mit seiner weltweit größten Einzel-Werkschau gefeiert: Der Martin-Gropius-Bau stellt dem regimekritischen Künstler insgesamt 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung: 18 Räume im Erdgeschoss und das riesige Atrium. Hier zeigt der Bildhauer, Architekt, Dokumentarfilmer und Dissident eigens für das Gebäude entworfene Installationen. Von Marie Kaiser

  • Der Kühn-Nachlass ist gerettet

    Skulpturen von Fritz Kühn im Bohnsdorfer Atelier (Quelle: imago)

    Wer kennt nicht den Brunnen auf dem Strausberger Platz oder das A-Portal der Stadtbibliothek - die eindrucksvollen Werke des großen Metallkünstlers Fritz Kühn prägen das Berliner Stadtbild. Allerdings gab es um den riesigen Nachlass Kühns jahrelangen Streit, der nun endlich beigelegt werden konnte.

  • Einblicke in die "Werkstatt" von Erwin und Eva Strittmatter

    Das Dichterpaar Eva und Erwin Strittmatter (vorn) während einer Lesung im Berliner Schloss Friedrichsfelde (undatiertes Archivfoto von 1980) (Quelle: dpa)

    Erwin Strittmatter war einer der bedeutendsten Schriftsteller der DDR. Kritisch diskutiert wurde auch immer wieder seine Rolle während des 2. Weltkriegs und seine Tätigkeit als SED-Funktionär. Seit Mittwoch zeigt die Akademie der Künste in Berlin den Nachlass des 1994 verstorbenen Bestsellerautors und seiner Ehefrau Eva, die 2011 verstarb.

  • Darf Ai Weiwei doch nach Berlin?

    Ai Weiwei; Foto: Gao Yuan

    Es ist seine weltweit bislang größte Ausstellung – an einem Ort, an dem er noch nie war. Weil Regimekritiker Ai Weiwei keine Ausreisegenehmigung bekam, musste er die 18 Räume im Gropius-Bau aus der Ferne bespielen. Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen - auch wenn der Besucherandrang sich am ersten Ausstellungstag in Grenzen hielt. Jetzt weckt Kunstförderer Raue Hoffnung, dass Ai Weiwei doch noch nach Berlin reisen darf.

  • Ai Weiwei-Hype in Berlin

    Ein Video mit dem Konzeptkünstlers Ai Weiwei ist am 02.04.2014 im Martin-Gropius-Bau in Berlin an einer Wand mit Schuldscheinen zu sehen (Quelle: dpa)

    Es ist die weltweit größte Einzelausstellung von Ai Weiwei, einem der bekanntesten Künstler unserer Zeit: "Evidence" heißt sie und öffnet am Donnerstag im Martin-Gropius-Bau für Besucher. Allerdings ohne den Künstler selbst: Der durfte nicht ausreisen, als Dissident wird er in China weiterhin überwacht und hat seit drei Jahren keinen Pass. Welche Rolle der chinesische Ausnahmekünstler in seinem Heimatland spielt, erklärt Peking-Korrespondentin Ruth Kirchner im Gespräch bei Radioeins.

  • "Wir streben alle nach Freiheit"

    Ai Weiwei (Foto: Alison Klayman)

    Er ist Chinas bekanntester Künstler der Gegenwart, zugleich ein scharfer Kritiker der Pekinger Regierung. Deswegen wird er vom offiziellen China seit Jahren totgeschwiegen. ARD-Korrespondentin Ruth Kirchner hat im Vorfeld seiner Berliner Werkschau mit Ai Weiwei gesprochen.

  • Ai Weiwei in China: Macht und Ohnmacht der Kunst

    Ai Wei Wei (Quelle: imago)

    Im Berliner Martin-Gropius-Bau wird am Mittwochabend die große Werkschau von Ai Weiwei eröffnet. Er ist Chinas bekanntester Künstler der Gegenwart, zugleich ein scharfer Kritiker der Pekinger Regierung. Daher darf er in China seit Jahren nicht ausstellen, wird im Internet zensiert und von den staatlichen Medien ignoriert. Trotzdem mischt er sich ein in gesellschaftliche Debatten. Allerdings etwas leiser als früher. Ein Porträt von Ruth Kirchner, ARD-Korrespondentin in China.

  • Berlin vorbildlich bei Suche nach NS-Raubkunst

    Kombo mit Werken aus dem spektakulären Münchner Kunstfund (Bild: dpa)

    Noch immer müssen in den Berliner Museen, Archiven und Bibliotheken tausende Werke lagern, die von den Nazis gestohlen wurden. Seit dem Fall Gurlitt spricht man wieder über das Thema „Raubkunst". Auch im Berliner Abgeordnetenhaus, das sich am Montag über den aktuellen Stand der Suche nach entwendeter Kunst informieren ließ. Von Christoph Reinhardt.

  • Kulturkick per Klick

    Blick auf die Startseite der Deutschen Digitalen Bibliothek (Quelle: dpa)

    Historische Fotos, alte Filme, seltene Notenblätter oder vollständige eBooks: Die Deutsche Digitale Bibliothek ist seit Montag mit einer Vollversion am Start. In der Datenbank sollen künftig zehntausende Museen, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland Exponate für jedermann kostenlos zugänglich machen.

  • Mehr als Holocaust und Schläfenlöckchen

    Vater und Sohn in "A strange course of events" (Foto: jffb2014/Avenue b-Transfax films-Laila films)

    Juden sind reich, Juden sind clever und Juden sind besonders religiös - das sind laut Festival-Leiterin Nicola Galliner die gängigen Vorurteile.  Vielleicht lautet gerade deshalb das Motto des diesjährigen Jüdischen Filmfestivals in Berlin und Potsdam "Achtung gläubig - 20 Jahre Filme ohne Klischees". Im Mittelpunkt stehen bei der 20. Ausgabe Filme aus und über Polen.

  • "Eine Wurstfabrik muss es nicht werden"

    Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff bei der Fotoprobe für die Oper «Carmen» bei den Berliner Seefestspielen im Jahr 2012 (Quelle: dpa)

    Für Volker Schlöndorff war Film immer etwas Besonderes. Er wehrte sich vehement gegen die TV-Verwurstung von Filmen, war widerspenstig und unbequem in seiner Branche. Heute sieht er sich längst nicht mehr als Mitglied der A-Liga der Regisseure. Ein Zwischenbericht zum 75. Von Alexander Soyez

  • Ai Weiwei hat die Koffer für Berlin gepackt

    Ai Weiei (Quelle: Ruth Kirchner)

    Chinas berühmtester Künstler Ai Weiwei ist seit Jahren mit einem Reiseverbot belegt. Doch er hofft, zur Eröffnung seiner Werkschau am Mittwoch nach Berlin kommen zu können. Er ist auf alles vorbereitet, sagt Ai Weiwei. Doch er braucht seinen Pass, den ihm die chinesischen Behörden bislang verweigern.

  • Berlinale-Film "Das finstere Tal" kann auf neun Lolas hoffen

    Filmstill: Das finstere Tal

    In 16 Kategorien wird der Deutsche Filmpreis verliehen. Mehr als die Hälfte davon könnte theoretisch an "Das finstere Tal" gehen. Andreas Prochaskas Alpen-Western, der im Februar auf der Berlinale lief, erhielt neun Nominierungen. Und auch ein Berliner Urgestein könnte am 9. Mai mit einer Lola-Statue nach Hause gehen.

  • Schwule Cafés und Westberlins letzter Kuhstall

    Kinder spielen mit den Wasserfontänen am Kaiser-Wilhem-Platz (Foto: Museen Tempelhof-Schöneberg/Archiv, Frank Silberbach)

    Schöneberg gilt unter Berlinern und in allen Reiseführern als Schwulen-Mekka. Doch wie seine Geschichte zeigt, hat der freigeistige Bezirk viel mehr zu bieten: revolutionäres Theater, Industriedenkmäler und hohe Weltpolitik. Anlässlich seines 750. Geburtstags zeigt eine neue Fotoausstellung die bewegte Geschichte Schönebergs.

  • Helene räumt beim Echo ab

    Die Sängerin Helene Fischer freut sich bei der Verleihung des Musikpreises Echo über die Auszeichnung in der Kategorie "Deutschsprachiger Schlager" (Quelle: dpa)

    Glitzer, Freudentränen, viele Dankeschöns und natürlich auch Musik: Bei einer glanzvollen Gala wurden in Berlin in 28 Kategorien die begehrten Echo-Trophäen verliehen. Shakira und Kylie Minogue rockten das Publikum und bei der Preisvergabe ging es Schlag auf Schlag. Echo folgte auf Echo und auch Gastgeberin Helene Fischer musste nicht mit leeren Händen nach Hause gehen.

  • Flanke auf der Kinoleinwand

    Union fürs Leben (Quelle: Frank Marten Pfeiffer)

    Kaum Filme, wenig Zuschauer, keine Öffentlichkeit: So startete 2004 das weltweit erste Internationale Fußballfilmfestival. Zehn britische Spiel- und Dokumentarfilme waren es damals. Bei der inzwischen 11. Ausgabe des Festivals hat die Jury nun die Qual der Wahl: Über 200 Filme laufen im Programm. Gestartet ist das Festival am Donnerstag mit einem echten Knaller. Von Jakob Rüger

  • Mit der Kamera durch den Brandenburger Alltag

    "Deutschboden" Filmstill (Quelle: W-film/florianfilm/dpa)

    In seinem Buch "Deutschboden" beschreibt Moritz von Uslar eine Kleinstadt im Osten und stellt dabei Klischees und Vorurteile der Realität gegenüber - dem oft recht harten und eintönigen Alltag. Regisseur André Schäfer hat "Deutschboden" verfilmt. Schäfers Brandenburger sind dabei die Zehdenicker und ihr Alltag im Landkreis Oberhavel. Ivo Ziemann war auf der Premiere.

  • Rembrandt Bugatti - Tierisches auf der Museumsinsel

    Die Skulpturen "Asiatischer Elefant" (1907) und "Bettelnder Elefant (1908) des italienischen Bildhauers Rembrandt Buggatti (Quelle: dpa)

    Panther, Flamingos und Elefanten sieht man normalerweise eher im Zoo als im Museum. Doch der italienische Bildhauer Rembrandt Bugatti (1884 bis 1916) schuf in seinem kurzen Leben mehr als 300 Tiere aus Bronze. Seine schönsten Plastiken zeigt nun die Alte Nationalgalerie in einer ungewöhnlichen Schau.

  • 40 Kilometer Kabel, ein Rekordversuch und: Shakira!

    Die kolumbianische Sängerin Shakira (Quelle: dpa)

    Auf der Gästeliste stehen Kylie Minogue, James Blunt, Birdy - und ganz neu dazugekommen: Pop-Ikone Shakira! Sie alle kommen am Donnerstag zum Echo nach Berlin. Für die Aufbaucrew läuft bereits der Countdown. Allein 40 Kilometer Kabel müssen für die Bühnentechnik verlegt werden, damit die Fantastischen Vier beispielsweise einen musikalischen Rekord aufstellen können und Moderatorin Helene Fischer womöglich wieder über dem Publikum schwebt.

  • Ai Weiwei lädt Chinas Staatschef ein

    Der chinesische Künstler Ai Weiwei gibt am 25.03.2014 ein Interview in seinem Pekinger Studio. (Quelle: dpa)

    Ein unbequemer Künstler ist Ai Weiwei - jedenfalls in den Augen der chinesischen Staatsführung. Die lässt den Regimekritiker seit Jahren nicht mehr aus dem Land. Es ist deshalb höchst unwahrscheinlich, dass Ai Weiwei Anfang April zu seiner weltgrößten Ausstellung in Berlin kommen kann. Nun schlug der Künstler vor, Staatschef Xi Jinping solle seinen Deutschlandbesuch nutzen, um sich mit seinem Werk auseinanderzusetzen.

  • Hans Richter - ein Berliner Dadaist

    Foto mit dem Künstler Hans Richter in der Ausstellung "Hans Richter - Begegnungen" (Quelle: dpa)

    Im Nationalsozialismus verfemt, später weltberühmt: Hans Richter, 1888 in Berlin geboren, gehörte zu den wichtigsten Künstlern der Moderne. Berlin, Paris, München, Zürich, Moskau und New York – das sind Stationen seines Lebens. Erstmals seit 30 Jahren ist dem großen Avantgardisten wieder eine Ausstellung in seiner Heimatstadt gewidmet.

  • Iffland-Nachlass kehrt nach Berlin zurück

    Rechtsanwalt Klaus Gerlach (l-r) von der Akademie der Wissenschaften, Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei, Uwe Schaper, Direktor des Landesarchivs, und Rechtsanwalt Peter Raue und präsentieren am 26.03.2014 bei einer Pressekonferenz in Berlin. Vor ihnen liegen Schriftstücke des Theatermachers August Wilhelm Iffland. (Quelle: dpa)

    August Wilhelm Iffland gilt als einer der bedeutendsten Theatermacher Berlins. Der Schauspieler und Theaterdirektor des Schauspielhauses am Gendarmenmarkt wirkte bis 1814 in der Stadt und hinterließ tausende Briefe und Manuskripte. Um die Herkunft des Nachlasses gab es lange Streit.