Das nachgestaltete Glockenspiel der ehemaligen Garnisonkirche in Potsdam (Quelle: dpa)

Garnisonkirchen-Stiftung gelassen trotz Millionenabsage - "Er ist seit Jahren der größte Nicht-Spender"

Ein Spender, der bislang 6,3 Millionen Euro für den Wiederaufbau der Garnisonkirche in Aussicht gestellt hat, will nicht zahlen. Er hatte zuvor gefordert, die frühere Militärkirche in Potsdam zu einem "Symbol des christlichen Preußens" zu machen und war auf Widerstand gestoßen. Die Garnisonkirchen-Stiftung reagierte gelassen: Mit dem Geld habe man eh nicht gerechnet.

Kinder verlassen nach einem Besuch das Ehm Welk- und Heimatmuseum in Angermünde (Uckermark). (Quelle: dpa)

Noch kein Termin für Umzug - Ehm-Welk-Museum öffnet wieder tageweise

Auch für die Besucher kann sich die Schließung eines Museums lohnen: Das Ehm-Welk-Museum in Angermünde, seit vergangenen Sommer zu, machte in den vergangenen Monaten offenbar einige interessante Entdeckungen in seinen Depots. Davon können sich die Fans des uckermärkischen Schriftstellers bald selbst überzeugen - ab Mitte Mai wird das Museum wieder tageweise öffnen.

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Filmstarts der Woche

Max Liebermann im Salon der Villa am Wannsee, 1934 (Quelle: Walter Israel)

rbb zeigt "Kunstkrimi" - Wo sind die Bilder der Sammlung Liebermann?

Max Liebermann war nicht nur ein bedeutender Maler, sondern auch ein wichtiger Kunstsammler. Heute sind seine Bilder Millionen wert. Doch viele Stücke seiner Sammlung sind heute verschollen. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden sie in alle Winde zerstreut. Eine Dokumentation im rbb Fernsehen macht sich auf die Suche nach den Kunstschätzen.

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Das Berliner Stadtschloss

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Die Sängerin Judith Holofernes (Bild: imago)

Judith Holofernes präsentiert Soloalbum live - Kratzig, wo es kratzen soll

Die Berliner Musikerin Judith Holofernes hatte mit "Wir sind Helden" einen riesigen Erfolg, bis die Band vor drei Jahren eine Pause unbestimmter Dauer ankündigte. Ein Grund dafür: Judith Holofernes fühlte sich ausgebrannt, wollte nicht mehr. Jetzt ist sie mit einem Solo-Album zurück und stellte dies am Osterwochenende im Astra vor. Hendrik Schröder war dabei.

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ARCHIV - Die Schriftstellerin Christa Wolf (Archivfoto vom 07.07.1971) (Quelle: dpa)

Diskurs über das Schaffen der Autorin - Christa Wolf Gesellschaft gegründet

Ihr Werk sorgte in Ost- wie in Westdeutschland für Aufmerksamkeit und große Anerkennung: Christa Wolf. Nach der Wende begann eine breite Debatte über Wolfs Rolle als Intellektuelle und Kritikerin. Nun will die neu gegründete Christa Wolf Gesellschaft das Schaffen und Wirken der Autorin genauer untersuchen.

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Besucher sehen sich am 28.01.2012 im Berliner Museum für Naturkunde in Berlin den Sauriersaal an. (Quelle: dpa)

Gedenkstätten legen am stärksten zu - Berliner Museen ziehen deutlich mehr Besucher an

Berlins Museen ziehen immer mehr Besucher an - die Gedenkstätten legen sogar noch stärker zu. So haben im vergangenen Jahr mehr als eine Million Menschen die Gedenkstätte Topographie des Terrors besucht. Berlins Regierender Bürgermeister nannte das stetig steigende Interesse an zeitgeschichtlichen Themen bemerkenswert.

Schauspieler Peter Schiff anlässlich der Premiere von "Sugar Daddys" am 13.10.2005 im Theater am Kurfürstendamm in Berlin (Quelle: imago)

Todesnachricht aus Freundeskreis - Schauspieler Peter Schiff gestorben

Er war die deutsche Stimme des Raumschiffcomputers "HAL 9000" in Stanley Kubricks "2001: Odyssee im Weltraum". An der Seite von Manfred Krug spielte er den Anwalt Dr. Wolter in der Fernsehserie "Liebling Kreuzberg". Jetzt ist der Berliner Schauspieler Peter Schiff an einer Lungenentzündung gestorben, wie der rbb am Donnerstag erfuhr.

Armin Mueller-Stahl bei der Premiere seines Buches "Dreimal Deutschland und zurück" (Quelle: dpa)

Armin Müller-Stahl veröffentlicht neue Autobiografie - Schlagfertig, gelassen und bescheiden

Als Thomas Mann in Breloers Porträt der Dichterfamilie ist er unvergessen. Ebenso als Taxifahrer in Jim Jarmuschs "Night on Earth": Armin Müller-Stahl ist einer der beliebtesten deutschen Schauspieler. Mit 83 hat er eine weitere Autobiografie vorgelegt. Bei der Buchvorstellung im Berliner Ensemble war Maria Ossowski dabei.

Entwurfszeichnung von Johannes Hegenbarth für die drei kleinen Helden des "Mosaik", 1955 (© Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland)

Mosaik-Comic Ausstellung - Mit Mosaik ging's nach Venedig

Drei Kobolde namens Dig, Dag und Digedag entführten zwanzig Jahre lang Klein und Groß in eine Comicwelt voller Abenteuer. Von 1955 bis 1975 boten die "Mosaik"-Hefte ihren Lesern eine bunte Zuflucht im DDR-Alltag. Bis zum 3. August zeigt das neue Museum in der Kulturbrauerei eine Wechselausstellung über die beliebte Heftreihe.

Hans-Werner Meyer und Gesine Cukrowski in "Wir lieben und wissen nichts" im Berliner Renaissance Theater (Copyright: Barbara Braun/drama-berlin.de)

Kurz-Check: "Wir lieben und wissen nichts" - Paare am Rande des Beziehungswahnsinns

Moritz Rinke schrieb mit „Wir lieben und wissen nichts“ eines der erfolgreichsten deutschen Stücke der Gegenwart. Mit der Premiere am Renaissance-Theater kommt die turbulente Beziehungskomödie um zwei Paare am Rande des Beziehungswahnsinns endlich da an, wo sie hingehört: In die Hauptstadt der Karriere-Individualisten und gescheiterten Selbstverwirklicher. Von Robin Avram

Weitere Meldungen

  • Parzinger und sein Bild

    Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Quelle: dpa)

    Täglich schaute Hermann Parzinger auf dieses Gemälde: "Pariser Platz in Berlin" von Oskar Kokoschka, das in seinem Büro hing. Wie das Bild aus der Galerie der jüdischen Kunstsammlerin Anna Caspari in den Besitz der Preußenstiftung kam und ob es sich möglicherweise um Raubkunst handelt, soll nun geklärt werden. Das Bild hat der Stiftungspräsident erst einmal abgehängt. Und jetzt? Burkhard Müller-Ullrich kommentiert.

  • "Es ist ein besonnener Start - kein langsamer"

    Der designierte Intendant des Staatsballetts Berlin, der Spanier Nacho Duato (Quelle: dpa)

    Nacho Duato, designierter Intendant des Staatsballetts Berlin, geht seine erste Spielzeit in der deutschen Hauptstadt vorsichtig an. Statt auf Neuinszenierungen setzt er erst einmal auf Altbewährtes. Der spanische Tänzer und Choreograph folgt ab August auf Vladimir Malakhov, der nach Japan wechselt.

  • "Ein Festival ohne Absperrgitter"

    Hajo Schäfer: Veranstalter des 9.Achtung Berlin Festivals (Quelle: Imago)

    Das Filmfestival "Achtung Berlin" ist anders als andere: Hier gibt es keine Absperrgitter, und die deutschen Stars kommen auch mal mit dem Fahrrad ins Kino. Was das Filmfest im Kino Babylon noch zu bieten hat, weiß Festivalleiter Hajo Schäfer.

  • Der Kampf um den Suhrkamp-Verlag

    Seit Jahren tobt im Suhrkamp-Verlag ein Machtkampf der Gesellschafter. Ulla Unseld-Berkéwicz, Verlagschefin seit 2003, und Hans Barlach haben sich mehrfach verklagt. So wehrt sich Barlach auch in weiteren Verfahren gegen seine Entmachtung. rbb online gibt einen Überblick.

  • Barlach zieht Klage gegen Suhrkamp-Chefin zurück

    Suhrkamp-Miteigentümer Hans Barlach sitzt 05.09.2013 im Flur vor dem 9. Kammergericht des Landgerichts Frankfurt in Frankfurt am Main (Hessen) auf einer Bank. (Quelle: dpa)

    Im ausufernden Streit um den Suhrkamp-Verlag ist zumindest ein Kapitel abgeschlossen worden: Minderheitsgesellschafter Barlach zog am Dienstag seine Klage gegen Mehrheitsgesellschafterin Unseld-Berkéwicz zurück. Er wollte ihr verbieten lassen, über ihren eigenen Sanierungsplan abzustimmen. Doch der Richter machte ihm wenig Aussicht auf Erfolg.

  • "Gestatten, das sind wir!"

    Roma in Berlin (Quelle: dpa)

    Rund 70.000 Sinti und Roma leben in Deutschland - oft wird ihnen mit Vorurteilen begegnet. Dem wollen nun die Sinti und Roma mit einer Kulturwoche in Berlin entgegentreten. Dabei spielt selbstverständlich auch die aktuelle Zuwanderungsdebatte eine Rolle.

  • Das filmische Tor zur eigenen Stadt

    Filmszene aus "Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste" - Achtung Berlin 2014 (Quelle: achtung berlin 2014)

    Filmfestivals gibt es in Berlin wie Sand am Meer. Während die meisten sich aber als Tor zur Welt verstehen und das internationale Kino nach Berlin holen, will das "Achtung Berlin"- Filmfestival es genau andersherum machen: Vom 9. bis 16. April laufen hier nur Filme, die in Berlin produziert worden sind. Das Konzept geht auf, immerhin feiern die Macher in diesem Jahr ihr Zehnjähriges. Von Anna Wollner

  • Lallen, hacken, Leichen schänden

    Till Wonka in der Titelrolle in "Woyzeck !!! - Magical Murder Mystery" am Berliner Maxim Gorki Theater (Quelle: imago)

    Mirko Borscht hat am Maxim Gorki Theater aus Motiven von Georg Büchners "Woyzeck" eine dumpfe Metzel-und-Meuchel-Show gebastelt und ihr einen mindestens drei Nummern zu groß geratenen Überbau verpasst. Fünf Darsteller torkeln wie Zombies durch gut zwei Stunden düster dräuende Zumutungen. Einzig ein furioser Monolog bringt etwas Licht in diesen schwer erträglichen Abend. Von Fabian Wallmeier

  • Konzerte und Führungen auf der Staatsoper-Baustelle

    Staatsoper Baustellenbesichtigung: Orchesterprobensaal (Foto: rbb/Karo Krämer)

    Wann die Sanierungsarbeiten an der Staatsoper Unter den Linden abgeschlossen sein werden, ist noch ungewiss. Dennoch wird bald wieder kulturelles Leben in das Haus einkehren: Mehrere Konzerte sind im ehemaligen Probesaal geplant. Und wer die Baufortschritte begutachten will, hat ab Mai dazu regelmäßig Gelegenheit.

  • Zwei rbb-Koproduktionen ausgezeichnet

    Grimme-Preis 2014 (Quelle: dpa)

    In Marl wurden am Freitag zum 50. Mal die Grimme-Preise verliehen. Dabei wurden auch zwei rbb-Koproduktionen ausgezeichnet: Der Film "Betongold" von Katrin Rothe, in dem die Autorin von ihren Erfahrungen als Mieterin in einem Berliner Altbau erzählt - und der Tatort "Angezählt", der im Prostituiertenmilieu spielt.

  • Warum Wilhelm II. in Wünsdorf eine Moschee bauen ließ

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund - unter dieser Devise schrieb das Deutsche Reich ein heute kaum noch bekanntes Kapitel des Ersten Weltkriegs: Muslimische Kriegsfangene aus der englischen und französischen Armee sollten in eigenen Lagern auf die Seite der Deutschen gezogen werden. Es gab dort Imame, der Ramadan wurde eingehalten - und jede Menge politische Propaganda.

  • Bode-Museum würdigt Berlins verkannten Schlossbaumeister

    Foto: Jürgen Gressel-Hichert

    Das Relief aus dem Haupttreppenhaus des Berliner Schlosses ist erst vor wenigen Monaten entdeckt worden - in einem Depot der Schlossbauhütte. Nun rankt sich gleich eine ganze Ausstellung um die spektakuläre Fundsache und ihren Schöpfer Andreas Schlüter - erst gefeiert, dann gefeuert. Von Jürgen Gressel-Hichert

  • Berliner Malerpoeten in der Kreuzberger Marheinekehalle

    "Malerpoet" Kurt Mühlenhaupt 1996 in seinem Atelier in Berlin (Quelle: dpa)

    Sie waren weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt: die Berliner Malerpoeten, 14 malende Schriftsteller und schreibende Maler. Zu der Gruppe gehörten Günter Grass, Christoph Meckel und Wolfdietrich Schnurre. 40 Jahre nach ihrer Gründung ruft eine Kreuzberger Ausstellung die Zeit der Berliner Bohème in Erinnerung. Von Maria Ossowski.

  • "Evidence" - Nichts als die Wahrheit

    Besucher betrachten am 02.04.2014 im Martin-Gropius-Bau in Berlin im Lichthof die Installation "Stools" (Hocker) des Konzeptkünstlers Ai Weiwei (Quelle: dpa)

    Der bekannteste chinesische Künstler darf in China selbst nicht ausstellen. Doch in Berlin wird Ai Weiwei mit seiner weltweit größten Einzel-Werkschau gefeiert: Der Martin-Gropius-Bau stellt dem regimekritischen Künstler insgesamt 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung: 18 Räume im Erdgeschoss und das riesige Atrium. Hier zeigt der Bildhauer, Architekt, Dokumentarfilmer und Dissident eigens für das Gebäude entworfene Installationen. Von Marie Kaiser

  • Der Kühn-Nachlass ist gerettet

    Skulpturen von Fritz Kühn im Bohnsdorfer Atelier (Quelle: imago)

    Wer kennt nicht den Brunnen auf dem Strausberger Platz oder das A-Portal der Stadtbibliothek - die eindrucksvollen Werke des großen Metallkünstlers Fritz Kühn prägen das Berliner Stadtbild. Allerdings gab es um den riesigen Nachlass Kühns jahrelangen Streit, der nun endlich beigelegt werden konnte.

  • Einblicke in die "Werkstatt" von Erwin und Eva Strittmatter

    Das Dichterpaar Eva und Erwin Strittmatter (vorn) während einer Lesung im Berliner Schloss Friedrichsfelde (undatiertes Archivfoto von 1980) (Quelle: dpa)

    Erwin Strittmatter war einer der bedeutendsten Schriftsteller der DDR. Kritisch diskutiert wurde auch immer wieder seine Rolle während des 2. Weltkriegs und seine Tätigkeit als SED-Funktionär. Seit Mittwoch zeigt die Akademie der Künste in Berlin den Nachlass des 1994 verstorbenen Bestsellerautors und seiner Ehefrau Eva, die 2011 verstarb.

  • Darf Ai Weiwei doch nach Berlin?

    Ai Weiwei; Foto: Gao Yuan

    Es ist seine weltweit bislang größte Ausstellung – an einem Ort, an dem er noch nie war. Weil Regimekritiker Ai Weiwei keine Ausreisegenehmigung bekam, musste er die 18 Räume im Gropius-Bau aus der Ferne bespielen. Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen - auch wenn der Besucherandrang sich am ersten Ausstellungstag in Grenzen hielt. Jetzt weckt Kunstförderer Raue Hoffnung, dass Ai Weiwei doch noch nach Berlin reisen darf.

  • Ai Weiwei-Hype in Berlin

    Ein Video mit dem Konzeptkünstlers Ai Weiwei ist am 02.04.2014 im Martin-Gropius-Bau in Berlin an einer Wand mit Schuldscheinen zu sehen (Quelle: dpa)

    Es ist die weltweit größte Einzelausstellung von Ai Weiwei, einem der bekanntesten Künstler unserer Zeit: "Evidence" heißt sie und öffnet am Donnerstag im Martin-Gropius-Bau für Besucher. Allerdings ohne den Künstler selbst: Der durfte nicht ausreisen, als Dissident wird er in China weiterhin überwacht und hat seit drei Jahren keinen Pass. Welche Rolle der chinesische Ausnahmekünstler in seinem Heimatland spielt, erklärt Peking-Korrespondentin Ruth Kirchner im Gespräch bei Radioeins.

  • "Wir streben alle nach Freiheit"

    Ai Weiwei (Foto: Alison Klayman)

    Er ist Chinas bekanntester Künstler der Gegenwart, zugleich ein scharfer Kritiker der Pekinger Regierung. Deswegen wird er vom offiziellen China seit Jahren totgeschwiegen. ARD-Korrespondentin Ruth Kirchner hat im Vorfeld seiner Berliner Werkschau mit Ai Weiwei gesprochen.

  • Ai Weiwei in China: Macht und Ohnmacht der Kunst

    Ai Wei Wei (Quelle: imago)

    Im Berliner Martin-Gropius-Bau wird am Mittwochabend die große Werkschau von Ai Weiwei eröffnet. Er ist Chinas bekanntester Künstler der Gegenwart, zugleich ein scharfer Kritiker der Pekinger Regierung. Daher darf er in China seit Jahren nicht ausstellen, wird im Internet zensiert und von den staatlichen Medien ignoriert. Trotzdem mischt er sich ein in gesellschaftliche Debatten. Allerdings etwas leiser als früher. Ein Porträt von Ruth Kirchner, ARD-Korrespondentin in China.

  • Berlin vorbildlich bei Suche nach NS-Raubkunst

    Kombo mit Werken aus dem spektakulären Münchner Kunstfund (Bild: dpa)

    Noch immer müssen in den Berliner Museen, Archiven und Bibliotheken tausende Werke lagern, die von den Nazis gestohlen wurden. Seit dem Fall Gurlitt spricht man wieder über das Thema „Raubkunst". Auch im Berliner Abgeordnetenhaus, das sich am Montag über den aktuellen Stand der Suche nach entwendeter Kunst informieren ließ. Von Christoph Reinhardt.

  • Kulturkick per Klick

    Blick auf die Startseite der Deutschen Digitalen Bibliothek (Quelle: dpa)

    Historische Fotos, alte Filme, seltene Notenblätter oder vollständige eBooks: Die Deutsche Digitale Bibliothek ist seit Montag mit einer Vollversion am Start. In der Datenbank sollen künftig zehntausende Museen, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland Exponate für jedermann kostenlos zugänglich machen.

  • Mehr als Holocaust und Schläfenlöckchen

    Vater und Sohn in "A strange course of events" (Foto: jffb2014/Avenue b-Transfax films-Laila films)

    Juden sind reich, Juden sind clever und Juden sind besonders religiös - das sind laut Festival-Leiterin Nicola Galliner die gängigen Vorurteile.  Vielleicht lautet gerade deshalb das Motto des diesjährigen Jüdischen Filmfestivals in Berlin und Potsdam "Achtung gläubig - 20 Jahre Filme ohne Klischees". Im Mittelpunkt stehen bei der 20. Ausgabe Filme aus und über Polen.

  • "Eine Wurstfabrik muss es nicht werden"

    Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff bei der Fotoprobe für die Oper «Carmen» bei den Berliner Seefestspielen im Jahr 2012 (Quelle: dpa)

    Für Volker Schlöndorff war Film immer etwas Besonderes. Er wehrte sich vehement gegen die TV-Verwurstung von Filmen, war widerspenstig und unbequem in seiner Branche. Heute sieht er sich längst nicht mehr als Mitglied der A-Liga der Regisseure. Ein Zwischenbericht zum 75. Von Alexander Soyez

  • Ai Weiwei hat die Koffer für Berlin gepackt

    Ai Weiei (Quelle: Ruth Kirchner)

    Chinas berühmtester Künstler Ai Weiwei ist seit Jahren mit einem Reiseverbot belegt. Doch er hofft, zur Eröffnung seiner Werkschau am Mittwoch nach Berlin kommen zu können. Er ist auf alles vorbereitet, sagt Ai Weiwei. Doch er braucht seinen Pass, den ihm die chinesischen Behörden bislang verweigern.

  • Berlinale-Film "Das finstere Tal" kann auf neun Lolas hoffen

    Filmstill: Das finstere Tal

    In 16 Kategorien wird der Deutsche Filmpreis verliehen. Mehr als die Hälfte davon könnte theoretisch an "Das finstere Tal" gehen. Andreas Prochaskas Alpen-Western, der im Februar auf der Berlinale lief, erhielt neun Nominierungen. Und auch ein Berliner Urgestein könnte am 9. Mai mit einer Lola-Statue nach Hause gehen.

  • Schwule Cafés und Westberlins letzter Kuhstall

    Kinder spielen mit den Wasserfontänen am Kaiser-Wilhem-Platz (Foto: Museen Tempelhof-Schöneberg/Archiv, Frank Silberbach)

    Schöneberg gilt unter Berlinern und in allen Reiseführern als Schwulen-Mekka. Doch wie seine Geschichte zeigt, hat der freigeistige Bezirk viel mehr zu bieten: revolutionäres Theater, Industriedenkmäler und hohe Weltpolitik. Anlässlich seines 750. Geburtstags zeigt eine neue Fotoausstellung die bewegte Geschichte Schönebergs.

  • Helene räumt beim Echo ab

    Die Sängerin Helene Fischer freut sich bei der Verleihung des Musikpreises Echo über die Auszeichnung in der Kategorie "Deutschsprachiger Schlager" (Quelle: dpa)

    Glitzer, Freudentränen, viele Dankeschöns und natürlich auch Musik: Bei einer glanzvollen Gala wurden in Berlin in 28 Kategorien die begehrten Echo-Trophäen verliehen. Shakira und Kylie Minogue rockten das Publikum und bei der Preisvergabe ging es Schlag auf Schlag. Echo folgte auf Echo und auch Gastgeberin Helene Fischer musste nicht mit leeren Händen nach Hause gehen.