Archivbild: Das Ensemble des Staatsballetts Berlin tanzt eine Szene aus dem Stück "Masse" (Quelle: dpa)

Tänzer am Staatsballett streiken wieder - Protest statt Pirouetten

Sie fordern mehr Geld, anderes geregelte Arbeitszeiten und einen besseren Gesundheitsschutz: Weil die Tarifgespräche mit der Stiftung Oper nicht so vorankommen, wie sie sich das vorstellen, haben die Tänzerinnen und Tänzer des Berliner Staatsballetts am Wochenende erneut gestreikt.

Thema

Berliner Philharmoniker

Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker; Foto: © Kai Bienert

Berliner Philharmoniker und die Nachfolge von Simon Rattle - Grandioser Alleskönner gesucht

Einen neuen Chefdirigenten zu finden ist ähnlich spannend wie die Wahl des Papstes – jedenfalls wenn es sich um einen weltberühmten Klangkörper wie die Berliner Philharmoniker handelt. Ab 2018 braucht das Orchester den neuen Dirigenten, denn der jetzige – Sir Simon Rattle – will seinen Vertrag nicht verlängern. Die Klassikwelt fragt sich, wer wohl der auserwählte Nachfolger sein wird. Von Maria Ossowski

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  • ARCHIV: Der Musiker Udo Lindenberg (l-r), die Jessy-Darstellerin, das "Mädchen aus Ost-Berlin", Josephin Busch, und Udo-Darsteller Serkan Kaya posieren am 12.01.2011 bei einem Fototermin zum neuen Musical "Hinterm Horizont" in Berlin. (Quelle: dpa)

    Streit um Autorenschaft 

    Gericht sieht "Hinterm Horizont" keine Urheberrechtsverletzung

    Die anrührende Liebesgeschichte mit Songs des Panikrockers Udo Lindenberg ist eines der erfolgreichsten Musicals in Berlin. Vor Gericht gibt es jedoch Streit um eventuell geklaute Ideen. Ein Autor will erreichen, als Miturheber von "Hinterm Horizont" genannt zu werden, allerdings mit wenig Chancen auf Erfolg, wie nun das Gericht deutlich gemacht hat.

  • Blick auf ein Grundstück in südwestlicher Richtung an der Sigismundstraße in Berlin. Links ist die Neue Nationalgalerie zu sehen (Quelle: dpa)

    "Museum der Moderne" in Berlin 

    Architekturleuchtturm mit 14.000 qm für die Kunst

    Die Vorarbeiten für Berlins neues Prestigeobjekt laufen auf Hochtouren. Im Mai startet ein internationaler Ideenwettbewerb für künftige "Museum der Moderne". Die besten Vorschläge kommen eine Runde weiter. Der für 200 Millionen Euro geplante Bau nahe der Neuen Nationalgalerie soll bis 2021 fertig sein.

  • Komische Oper Berlin: Moses und Aron mit Robert Hayward (Moses) und Chor; Foto: © Monika Rittershaus

    Premiere von "Moses und Aron" an der Komischen Oper 

    Eine gewisse Ratlosigkeit bleibt

    Fast 200 Darsteller, über 100 Chorproben und eine sperrig schöne Partitur: Es ist nicht leicht, Arnold Schönbergs Opus magnum "Moses und Aron" auf die Opernbühne zu bringen. Regisseur Barrie Kosky präsentiert eine Inszenierung, die so vielgestaltet ist, dass ein einmaliger Besuch kaum reicht, um all ihre Rätsel und Geheimnisse zu lösen. Von Maria Ossowski

  • "Moses und Aaron", Komische Oper Berlin - Foto: Monika Rittershaus

    Komische Oper zeigt "Moses und Aron" 

    Die Raserei findet nur im Kopf statt

    In den 1930er Jahren schrieb Arnold Schönberg mit seiner biblischen Oper "Moses und Aron" ein Werk, das bis heute die Ausführenden vor schwierige Aufgaben stellt. Die Oper benötigt viele Mitwirkende und stellt an alle höchste Herausforderungen. Bei der Premiere in der Komischen Oper blieben peinliche Orgien aus. Von Harald Asel 

  • Eine Person mit Helm schaut in den Zuschauerraum der Staatsoper in Berlin, die saniert wird (Quelle: dpa)

    Parlamentarische Anfragen beantwortet 

    Fast 50 Gutachten vor Beginn der Staatsoper-Sanierung

    Ab dem 8. Mai befasst sich ein Untersuchungsausschuss des Abgeordentenhauses mit der Kostenexplosion an der Berliner Staatsoper. Der Ausschuss hat nun ein bisschen mehr Futter bekommen: Laut Senatsverwaltung haben sich vor Beginn der Sanierung fast 50 Gutachten mit der Baustelle befasst. Das spätere Debakel konnten sie nicht verhindern.

  • In der Alten Fahrt in Potsdam drehen sich am 17.02.2015 die Kräne über Baustelle des Palais Barberini (Quelle: dpa)

    Software-Milliardär will Haus Anfang 2017 eröffnen 

    Plattners Museum Barberini in Potsdam feiert Richtfest

    In Potsdams Mitte, gleich neben dem Landtag, entsteht das künftige Museum Barberini, finanziert von der Hasso-Plattner-Stiftung. Bis 2017 will sie das im Krieg zerstörte Palais nach historischen Plänen wieder aufbauen. Am Freitag gab der Software-Unternehmer Einzelheiten bekannt. Von Lisa Steger

  • "Das Cottbus-Projekt", Euphorie'89 (Quelle: Staatstheater Cottbus/Fotos: Marlies Kross)

    Premiere im Staatstheater Cottbus 

    "Cottbus-Projekt" macht die Wendezeit lebendig

    Im Staatstheater Cottbus dreht sich ab Samstag alles um die eigene Stadt: Über ein Jahr haben die Macher des "Cottbus-Projekts" mit Bürgern verschiedenster Generationen gesprochen. Ihre Wünsche, Hoffnungen und Enttäuschungen seit der Wendezeit haben sie dann zu diesem Theaterabend verarbeitet. Von Jana Gebauer

  • Paul Weller live © dpa - Bildfunk (Bild)

    Paul Weller im Admiralspalast 

    Irgendwie ansteckend lebensbejahend

    Er gilt als "Godfather des Britpop". Mit seinen Bands "The Jam" und "The Style Council" schrieb Paul Weller Musikgeschichte. Seit den 90ern ist er als Solokünstler unterwegs und machte auf seiner Europatour nun auch im Admiralspalast Station. Susanne Bruha erlebte einen energetischen Abend.  

  • Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte (Quelle: imago/PEMAX)

    Haus soll "Vorreiterrolle" spielen 

    Renner will Etat der Volksbühne deutlich erhöhen

    Anfang April musste sich Kulturstaatssekretär Tim Renner einiges an Kritik von BE-Intendant Claus Peymann anhören. Er sei visionslos, und die Volksbühne drohe zum "Event-Schuppen" zu verkommen. Im Interview mit dem rbb verdeutlicht der SPD-Politiker nun, was er mit der Volksbühne noch so vorhat.

  • Sanierung und Grundinstandsetzung der Staatsoper Unter den Linden (Quelle: imago/Thomas Lebie)

    Offener Brief an Kollatz-Ahnen 

    Berliner Kunstszene "fassungslos" über Finanzsenator

    Derzeit laufen für den neuen Berliner Doppelhaushalt die Beratungen mit den Ressorts. Der Kulturbereich fordert mehr Geld. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) hat aber schon auf die Bremse getreten - als Grund nennt er die Kostenexplosion an der Staatsoper. Der Rat für die Künste hat seinem Ärger jetzt in einem offenen Brief Luft gemacht.

  • Pinguine springen 2009 auf den Südlichen Sandwichinseln nacheinander ins Wasser 2009 (Quelle: C/O Berlin/Sebastião Salgado)

    Fotos von Sebastião Salgado im C/O Berlin 

    Bilder einer fast unberührten Welt

    Jahrelang dokumentierte er die Schattenseiten der Welt in eindrucksvollen Reportagen. Dann kam der Zusammenbruch des weltberühmten Fotografen Sebastião Salgado - und ein künstlerischer Neuanfang. Sein fotografisches Werk "Genesis" ist auf mehreren Reisen entstanden. Es zeigt die ungewöhnliche Schönheit der letzten unberührten Winkel dieser Erde.   

  • Achtung Berlin - New Berlin Film Awards im Babylon (Quelle: achtung berlin /Christine Kisory)

    Filmfestival "achtung berlin" gestartet 

    "Lauter kleine Perlen"

    Das Filmfest "achtung berlin" gibt es in diesem Jahr schon zum elften Mal. Für Kinofans eine gute Gelegenheit, neue Produktionen aus Berlin und Brandenburg kennenzulernen. Gewagt werden auch Ausflüge in die Ferne, selbst wenn das Geld knapp ist. Von Anna Wollner

  • Proben zum Musical "I am Jonny" im Stage Theater am Potsdamer Platz (Quelle: rbb/ Doris Anselm)

    Premiere von "I Am Jonny" im Stage Theater Berlin 

    Eine zwiespältige Angelegenheit

    Vor zweieinhalb Jahren wurde der 20-jährige Jonny K. am Alexanderplatz brutal zu Tode geprügelt. Seine Schwester Tina K. sorgt seitdem dafür, dass er nicht vergessen wird – nun sogar mit einem Musical. Der Tod eines jungen Menschen als Tanz- und Gesangsspektakel? Die Premiere von "I am Jonny" löste gemischte Gefühle aus. Von Nadine Kreuzahler

  • Zerstörte Garnisonkirche kurz nach dem Luftangriff auf Potsdam (Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-J31422 / CC-BY-SA)

    "Nacht von Potsdam" vor 70 Jahren 

    Potsdam zwischen Opfergedenken und Kirchenstreit

    Brandenburgs Landeshauptstadt erinnert an den schweren Luftangriff vor 70 Jahren: In der so genannten "Nacht von Potsdam" starben hunderte Menschen und auch ein Potsdamer Wahrzeichen wurde zerstört - die Garnisonkirche. Deren Wiederaufbau sorgt noch immer für Streit, der auch im Gedenken nicht zu übertünchen war.

  • Günter Grass (© imago/Sven Simon)

    Zum Tod von Günter Grass 

    "Er war ein richtiger Friedenauer"

    Günter Grass ist tot. Der Literaturnobelpreisträger starb am Montag im Alter von 87 Jahren. 1959 erschien sein Roman "Die Blechtrommel", er wurde zum Welterfolg. Bekannt war Grass auch für sein politisches Engagement. Viele Jahre lebte er mit seiner Familie in Berlin-Friedenau. Dort ist er bis heute als freundlicher und liebenswerter Nachbar in Erinnerung geblieben. Von Daniel Marschke

  • Deutsches Symphonie-Orchester Berlin bei Proben (Quelle: Thomas Meyer)

    Programm für Spielzeit 2015/16 vorgestellt 

    Besucherrekord für Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

    Es steht immer etwas im Schatten der Berliner Philharmoniker - dennoch kann sich das Deutsche Symponie-Orchester Berlin über eine Bestmarke freuen: Im vergangenen Jahr kamen so viele Besucher wie nie zuvor zu den DSO-Konzerten. Für die kommende Spielzeit hat sich das Orchester 68 Konzerte vorgenommen, unter anderem im rbb.

  • Der Schriftsteller Günter Grass 2014 bei einer Ausstellungseröffnung in München (Bild:dpa)

    Nachruf auf Günter Grass 

    "...notfalls als Splitter im Auge"

    Er war einer der wichtigsten und berühmtesten Gegenwartsautoren, ein streitbarer Geist und unglaublich vielfältiger Künster. Am Montag ist Günter Grass im Alter von 87 Jahren verstorben. Ein Nachruf. Von Anne-Dore Krohn

  • Proben zum Musical "I am Jonny" im Stage Theater am Potsdamer Platz (Quelle: Stage Theater am Potsdamer Platz / Anne Laxy)

    Premiere des Musicals "I am Jonny" 

    Getanzte Erinnerung an Jonny K.

    Der Tod von Jonny K. hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt: Der 20-Jährige starb im Oktober 2012 nach einer Prügelei am Alexanderplatz. Das Musical "I am Jonny" soll nun an das kurze Leben des jungen Mannes erinnern - und daran, dass es jeden hätte treffen können.

  • Weiß gekleidete Besucher kommen am 11.04.2015 im Martin-Gropius-Bau in Berlin zur Langen Performance Nacht in die ZERO-Ausstellung (Quelle: dpa)

    Rund 1.000 Besucher bei Performance-Nacht 

    Ganz in Weiß zur Museumsnacht im Gropius-Bau

    Der Künstler Otto Piene träumte schon 1960 davon, dass das Museums-Publikum die Gelegenheit haben müsste, im Museum zu übernachten. Auch über 50 Jahre später begeistert die Nacht im Museum: Samstagnacht strömten rund 1.000 Besucher in Weiß zur Performance-Nacht anlässlich der ZERO-Ausstellung in den Martin-Gropius-Bau.

  • Stelen als Infotafeln zur Geschichte des Kessels von Halbe (Brandenburg), aufgenommen am 11.03.2015 an der Kriegsgräberstätte in Halbe (Brandenburg) (Quelle: dpa/Bernd Settnik)

    Neue Freiluftausstellung öffnet 

    Der Streit um die Schlacht von Halbe

    Zehntausende starben im April 1945 bei der Kesselschlacht von Halbe. Seit Freitag erinnert eine neue Freiluftausstellung daran. Doch deren Entstehungsgeschichte wird von einem Streit überschattet. Es geht um die Frage, wie weit sich Lokalpolitik in die wissenschaftliche Aufarbeitung der eigenen Geschichte einmischen darf. Von Fabian Wallmeier

  • Schauspieler Lucas Gregorowicz als Jan in "Das Missverständnis" in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin (Quelle: imago/DRAMA-Berlin.de)

    Neuer "Polizeiruf-110"-Kommissar Gregorowicz 

    Der Grenzgänger

    Hauptkommissar Horst Krause verabschiedet sich im Mai aus dem "Polizeiruf 110" - nun steht sein Nachfolger fest: Lucas Gregorowicz geht für den rbb mit seiner Kollegin Maria Simon auf Verbrecherjagd im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Für den 38-Jährigen ist es eine Rückkehr zu seinen Wurzeln.

  • Der Rohbau des Berliner Stadtschlosses im Dezember 2014 (Quelle: dpa)

    Erste große Personalentscheidung 

    MacGregor wird Gründungsintendant des Humboldtforums

    Der britische Kunsthistoriker Neil MacGregor soll als erster Leiter dem Berliner Humboldtforum vorstehen. Der 68-Jährige war schon länger für den Posten im Gespräch.  Kulturstaatsministerin Grütters verkündete die neue Personalie mit Stolz und nannte MacGregor einen "exzellenten Deutschlandkenner". Ein Berliner Wissenschaftler soll als enger Mitarbeiter für MacGregor berufen werden.  

  • Besucherin betrachtet im Museum Junge Kunst in Frankfurt (Oder) das Bild "Der Redner" (Bild: DPA)

    DDR-Kunst in Brandenburg 

    Neues Landesmuseum für Moderne Kunst geplant

    Aus zwei mach eins: Das Dieselkraftwerk in Cottbus und das Museum Junge Kunst in Frankfurt (Oder) könnten möglicherweise für ein neues Landesmuseum für Moderne Kunst zusammengelegt werden. Ein entsprechendes Konzept liegt vor. Allerdings muss das Land Brandenburg die Pläne noch bewilligen.

  • Neil MacGregor bei der Frankfurter Buchmesse (Quelle: dpa)

    Kommentar | Zur Berufung von Neil MacGregor  

    Universalgeist mit großer Liebe zum deutschen Kulturkreis

    Der renommierte britische Museumsexperte Neil MacGregor soll mit dem Humboldtforum in Berlin Deutschlands ehrgeizigstes Kulturprojekt voranbringen. Kulturstaatsministerin Grütters berief den 68-Jährigen zum Gründungsintendanten für das Kulturzentrum im rekonstruierten Stadtschloss. rbb-Kulturexpertin Maria Ossowski ist begeistert.  

  • Eine Restauratorin arbeitet im Spiegelsaal im Schloss Rheinsberg (Quelle: dpa)

    Brandenburg muss Geld erst zusammenbekommen 

    Kein Notfonds für Denkmäler mehr in diesem Jahr

    Wenn ein Gemälde plötzlich abblättert oder im Schloss das Dach leckt, ist schnelle Hilfe nötig. Denn greifen Restauratoren nicht rechtzeitig ein, wird der Schaden oft noch größer. Doch Brandenburg hat für solche Notfälle beim Denkmalschutz kein Geld zurückgelegt.

  • ARCHIV - Die Kapelle an der Potsdamer Garnisonkirche (r.), aufgenommen am 16.07.2014 in Potsdam (Quelle: dpa)

    Tonnenschwere Sandsteinelemente bei Bauarbeiten gefunden 

    Überreste der Potsdamer Garnisonkirche an Stiftung übergeben

    Bei Bauarbeiten in Potsdam sind wieder einmal Originalteile der historischen Garnisonkirche gefunden worden. Am Dienstag wurden die Sandsteinüberreste an die Garnisonkirchenstiftung übergeben, die nach der Zerstörung der Kirche vor knapp 70 Jahren für ihren Wiederaufbau kämpft.

  • Tim Renner, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin, zieht am 19.01.2015 in Berlin zu Beginn der Sitzung des Kulturausschusses seinen Schal aus (Quelle: dpa)

    Kritik an Kulturstaatssekretär Renner 

    Berliner Grüne werfen Senat kulturpolitische Stagnation vor

    Der Zoff auf Berlins Kulturbühne geht in eine neue Runde: Nachdem BE-Intendant Claus Peymann Staatssekretär Tim Renner als "die größte Fehlbesetzung des Jahrzehnts" bezeichnet hat, kritisieren auch die Grünen die Kulturpolitik des Senats. Sabine Bangert wittert eine kulturpolitische Stagnation.

  • Fotoprobe zum Stück "Musa Dagh": Falilou Seck auf der Bühne des Berliner Maxim Gorki Theaters (Quelle: dpa)

    Programmschwerpunkt an und nach Ostern 

    Maxim Gorki Theater erinnert an Völkermord an den Armeniern

    Die Vertreibung und Ermordung von 1,5 Millionen Armeniern vor 100 Jahren sorgt bis in die Gegenwart für Kontroversen - nicht nur unter Türken. Das Berliner Gorki Theater macht den Völkermord noch bis Ende April zum Programmschwerpunkt und nähert sich dem Thema mit Theatervorstellungen, Konzerten, Filmen und Gesprächen. Von Ute Büsing

  • Gäste betrachten am 15.10.2014 in Berlin eine Fotoausstellung von Martin Karplus, Chemienobelpreisträger in Jahr 2013, in der Galerie Einstein Unter den Linden (Quelle: dpa).

    Verband fordert mehr Geld vom Senat 

    Immobilienpreise setzen Berliner Galerien unter Druck

    Steigende Mieten, weniger Räume: Der Boom des Berliner Immobilienmarktes wirkt sich auch auf die Kunstszene der Hauptstadt aus. Viele der etwa 400 Galerien machen nur vergleichsweise wenig Umsatz - steigen die Quadratmeterpreise, müssen sie ihr Angebot kommerzieller ausrichten, klagt der Galerienverband. Unbekannte Talente haben es deshalb schwerer.

  • Rhonda-Sängerin Milo Milone singt am 06.11.2014 bei einem Auftritt in Erfurt. (Quelle: imago/Karina Hessland)

    Konzertkritik | Rhonda im Berliner Lido 

    Keine Ecken, keine Kanten, keine Ausstrahlung

    Neo-Soul wie ihn etwa Amy Winehouse gespielt hat, ist gerade weltweit schwer im Trend. Auch in Deutschland gibt es einige Bands, die sich diesem Sound widmen, allen voran Rhonda, die aus Hamburg und Bremen kommen. Am Samstagabend ist die Band im Berliner Club Lido aufgetreten. Ein ganz schön blasses Konzert, urteilt Hendrik Schröder.

  • Der Künstler Ben Wagin steht am 17.11.2014 in Berlin auf dem Bertolt-Brecht-Platz vor frisch gepflanzten Gingko-Bäumen (Quelle: dpa)

    Interview | Berliner Aktionskünstler Ben Wagin 

    "Man muss sich doch nicht nach dem Kuhstall orientieren"

    Wandbilder am Savignyplatz, das "Parlament der Bäume" im Regierungsviertel oder tausend gepflanzte Gingkobäume: Seit Jahrzehnten ist Ben Wagin mit seinen Kunstaktionen in Berlin präsent. Gemeinsam mit seiner Autobiografin erzählt Wagin im rbb-Interview, warum er direkt an der S-Bahn wohnt - und was der heute 85-Jährige noch vor hat.

  • Tafelbild des Apa Abraham (Quelle: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Markus Hilbich)

    Stilbruch | 26.03.2015 

    Im Bode-Museum auf der Suche nach Abraham

    Das Bode-Museum auf der Berliner Museumsinsel sucht mit seiner aktuellen Schau "Ein Gott: Abrahams Erben am Nil" nach geschichtlichen Gemeinsamkeiten von Judentum, Christentum und Islam. Titelgeber der Ausstellung ist dabei Abraham als eine Art Urvater und Archetypus für den Glauben an den einen Gott.

  • Pfarrerin Petra Zimmermann (l-r), Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, Superintendent Bertold Höcker (l) und Flüchtling David aus Ghana tragen am 03.04.2015 in Berlin vor dem Berliner Dom bei der Karfreitagsprozession das Kreuz (Quelle: dpa)

    Christen erinnern an das Leid Jesu 

    Karfreitagsprozession zieht durch Berlin-Mitte

    Zum Gedenken an die Kreuzigung von Jesus Christus und an das Leiden in der Welt sind mehrere hundert christliche Gläubige am Karfreitag durch die historische Mitte Berlins gelaufen. An den sieben Stationskirchen lasen Pfarrerinnen und Pfarrer Teile aus der Passionsgeschichte vor. Die Karfreitagsprozession hat in Berlin noch keine lange Tradition.

  • Blick in die Konditorei, oben Kassenfoyer am 2.12.2014 (Quelle: imago)

    Kostenexplosion bei der Sanierung der Staatoper 

    Empfehlung für Kostenpuffer wurde offenbar ignoriert

    Die Kostenexplosion bei der Sanierung der Berliner Staatsoper ist ein Fall für den Untersuchungsausschuss. Und der könnte sich auch mit einem Gutachten beschäftigen, das schon vor Baubeginn einen üppigen Kostenpuffer empfahl - und von den damals Verantwortlichen offenbar ignoriert wurde. Unterdessen wirkt sich die enorme Kostensteigerung auf den gesamten Kulturbereich der Stadt aus.

  • Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner (Quelle: imago/Future Image)

    Zoff auf der Berliner Kulturbühne 

    Renner reagiert gelassen auf polternden Peymann

    Es könnte die Vorlage für eine Seifenoper sein: Ein scheidender Theatermacher steht derzeit auf der kulturpolitischen Bühne Berlins einem Staatssekretär in Turnschuhen gegenüber. Er sei "die größte Fehlbesetzung des Jahrzehnts" hatte Claus Peymann Staatssekretär Tim Renner in einem offenen Brief vorgeworfen. Der so Angegriffene reagiert gelassen – und stichelt zurück.