Die Musikbrauerei in der Greifswalder Straße (Quelle: rbb/Jana Göbel)

Mieter vs. Musiker in Prenzlauer Berg - Wie Townhouses die Berliner Musikbrauerei bedrohen

Eigentlich soll die Berliner Musikbrauerei in Prenzlauer Berg ein größeres Konzerthaus werden. Ihr Besitzer Jens Reule kämpft seit Jahren um die Baugenehmigung. Zwei Säle in der Brauerei-Ruine sind bereits saniert, ein Tonstudio ist eingezogen, ein Café in Planung. Doch rundherum entstehen neue Stadtvillen, die das Projekt immer mehr gefährden. Von Jana Göbel

Panzersperren stehen am 27.11.2014 auf der Glienicker Brücke in Potsdam (Brandenburg). Für den Filmdreh eines Agenten-Thrillers von Hollywood-Regisseur Spielberg wird die Glienicker Brücke von Donnerstag bis zum Montag komplett gesperrt (Quelle: dpa).

Sperrung bis Montag - Hollwood-Ikonen drehen auf Glienicker Brücke

10. Februar 1962: Die Sowjets übergeben auf der Glienicker Brücke den US-Piloten Francis Gary Powers in die Hände der USA, erhalten im Gegenzug einen sowjetischen Top-Spion. 28. November 2014: Steven Spielberg erweckt diese Geschichte für einen Hollywood-Spielfilm zum Leben - und lässt für die Dreharbeiten drei Tage lang die Glienicker Brücke sperren. Von Anne Demmer  

David Chipperfield (Bild: imago)

Architekt David Chipperfield saniert Neue Nationalgalerie - Mit der Handschrift Mies van der Rohes

Mit "Sticks and Stones" präsentiert Architekt David Chipperfield derzeit die Abschlussausstellung in der Neuen Nationalgalerie. Ein Wald voller deckenhoher Baumstämme strukturiert den Raum, den Mies van der Rohe säulenlos konzipiert hat. Chipperfield wird die Neue Nationalgalerie im kommenden Jahr sanieren. Wie er Barbara Wiegand im Gespräch verrät, will er dabei ganz im Sinne des Ursprungsarchitekten vorgehen.

Künftiger Standort des Museums der Moderne (Bild: dpa)

Suche nach Standort - Museum der Moderne an der Potsdamer Straße?

Lange wurde darum gestritten, doch nun steht fest: In Berlin soll es ein Museum der Moderne geben. Der Bund will 200 Millionen Euro in das Projekt investieren. Doch über den genauen Standort wird noch diskutiert. Der Vorsitzende des Kulturausschusses im Bundestag, Siegmund Ehrmann (SPD), präferiert die Potsdamer Straße. Beim angepeilten Zeitplan hat er allerdings Bedenken.

Angelina Jolie stellt ihren Film "Unbroken", ihre zweite Regiearbeit, in Berlin vor (Quelle: dpa)

"Unbroken" kommt Ende Januar in die Kinos - Angelina Jolie stellt neuen Film in Berlin vor

Berühmt wurde sie als Actionstar durch ihre Rolle als "Lara Croft". Inzwischen arbeitet Angelina Jolie aber auch als Regisseurin - und ist regelmäßig in Berlin zu Gast. So auch am Donnerstag, um ihren neuen Film vorzustellen: "Unbroken" erzählt die Geschichte eines US-Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg. Doch wie so oft, interessierten sich die Medienvertreter mehr für die 39-Jährige als für ihren Film.

Neue Obermaschinerie am Ende der Baumarbeiten am 21.11.2014 in der Deutschen Oper Berlin (Quelle: Marcus Lieberenz/bildbuehne.de)

Sanierung an der Deutschen Oper abgeschlossen - Die Auswärtssaison ist beendet

Sechs Monate lang wurde an der Bühnenmaschinerie der Deutschen Oper gearbeitet - jetzt ist die Sanierung beendet. Am Donnerstag nimmt das größte Berliner Opernhaus den Spielbetrieb unter dem eigenen Dach wieder auf. Doch auch während der Bauarbeiten hatte man sich einiges einfallen lassen, um den Publikum neue Inszenierungen zu zeigen.

Stiftungskurator Matthias Harder über neue Foto-Ausstellung - "Hier ist ein neuer Helmut Newton zu entdecken"

Coole Porträts, elegante Mode und natürlich die "Big Nudes" haben den Fotografen Helmut Newton berühmt gemacht. Seine Stiftung in Berlin feiert nun ihren zehnten Geburtstag mit 200 Werken, die hier noch nie zu sehen waren. Alle Fotos zeigen die Kunst Newtons, sagt Stiftungskurator Matthias Harder im Interview. Egal, wie berühmt die Models sind.

Filmstarts der Woche

Die Amerikanischen Reisetagebücher des Naturforschers Alexander von Humboldt (1769-1859) werden am 04.03.2014 im Rara-Lesesaal der Staatsbibliothek in Berlin ausgestellt. (Quelle: dpa)

Die Staatsbibliothek stellt aus - Humboldts Reisetagebücher für alle

Als die Staatsbibliothek ihre jüngste Neuererwerbung im März zum ersten Mal vorstellte, verschlug es den Fachleuten beinahe den Atem - so begeistert waren sie von den Tagebüchern, die Alexander von Humboldt 1804 von seiner Südamerika-Reise zurück nach Berlin gebracht hatte. Anfang Dezember werden die neun Bände nun für kurze Zeit in einer Ausstellung gezeigt - und danach auch online.

Die britische Sängerin Marianne Faithfull (Bild dpa)

Marianne Faithfull im Berliner Tempodrom - "Ihr liebt mich doch?"

Sie hat das Kokain, einen Selbstmordversuch, Depressionen, Affären mit Mick Jagger und Keith Richards und hunderttausende von Zigaretten überlebt. Mit einer großen Tour zu ihrem aktuellen Album "Give my Love to London" feiert Marianne Faithfull nun ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum. Im Berliner Tempodrom sorgte sie für einen Abend der Extreme. Von Hendrik Schröder

Der Stiftungsrats-Präsident des Kunstmuseums Bern, Christoph Schäublin (l-r), Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und der bayrische Justizminister Winfried Bausback (CSU) zeigen am 24.11.2014 in Berlin die unterzeichnete Vereinbarung zum Nachlass des Kunstbesitzers Cornelius Gurlitt. (Quelle:dpa)

Vereinbarung in Berlin vorgestellt - Kunstmuseum Bern nimmt Gurlitt-Erbe an

Fast ein halbes Jahr hat sich das Kunstmuseum Bern für seine Entscheidung Zeit genommen. Am Montag gab es in Berlin bekannt: Der letzte Wille des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt soll in Erfüllung gehen. Eine Vereinbarung zwischen dem Museum, Bayern und dem Bund in Berlin soll den Umgang mit dem NS-Bilderschatz regeln.Von Maria Ossowski

Premieren

Im Kurz-Check

Ein Szenenauschnitt mit Susanne Wolff als Ellida Wangel in "Die Frau vom Meer" im Deutschen Theater Berlin (Quelle: imago).

Deutsches Theater: "Die Frau vom Meer" - Die Gemahlin beherrscht den Möwenschrei

Henrik Ibsens 125 Jahre altes Schauspiel liest sich heute zunächst etwas wurmstichig und ranzig. Ellida Wangel fühlt sich in ihrer Ehe mit einem Provinzarzt unbefriedigt. Sie träumt einem geheimnisvollen Seemann nach. Als der unverhofft wieder aufkreuzt, ist der Bann gebrochen. Stephan Kimmig sucht jetzt am Deutschen Theater einen eigenen Dreh für das symbolschwere Drama. Von Peter Hans Göpfert

104 Beiträge
Nürnberger Platz um 1926, von oben gesehen (Quelle: vbb, Landesarchiv Berlin)

Neues Buch über Roman-Schauplätze - Auf den Spuren von Kästners Berlin

Ob "Emil und die Detektive", "Fabian" oder "Pünktchen und Anton" - Erich Kästner und Berlin gehören untrennbar zusammen. Zu zahlreichen Roman-Schauplätzen bietet Michael Bienert seit Jahren literarische Stadtführungen an. In einem Buch hat er sich nun erneut auf Spurensuche begeben.

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Der Schriftsteller Marcel Beyer (Quelle: dpa)

Geburtstagsbescherung in Berlin - Kleist-Preis geht an Marcel Beyer

Es ist eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen hierzulande: Der Kleist-Preis ist am Sonntag im Berliner Ensemble verliehen worden. Nachdem im vergangenen Jahr die Berliner Autorin Katja Lange-Müller ausgezeichnet wurde, erhielt jetzt ein Dresdner den Preis: der als "Sprachkünstler" und "Wortmusiker" gelobte Marcel Beyer.

Innenansicht Erdgeschoss Bronzestatuette Hans Pels-Leusden (Quelle: Käthe-Kollwitz-Museum Berlin)

Ab 21. November: Erste Schau unter neuer Leitung - Kunst, Krieg, Leben - Neue Ausstellung im Kollwitz-Museum

Mütter, Menschen in Not, Armut - die Plastiken und Zeichnungen der Ostberliner Künstlerin Käthe Kollwitz haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Zu sehen sind sie im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin in der Charlottenburger Fasanenstraße. Nach immerhin 28 Jahren war dort im Februar Direktorenwechsel. Iris Berndt, die neue Leiterin, hat seither an der Neukonzeption der Dauerausstellung gearbeitet. Die Schau wirft einen frischen Blick auf das Werk der Künstlerin. Von Sigrid Hoff

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Mode Vitrine (Foot: Jürgen Gressel-Hichert)

Berlins neu gestaltetes Kunstgewerbemuseum wird eröffnet - Vom kalten Kasten zur Schatzkammer der Mode-Geschichte

Als "brutalistischer Bau" war das Berliner Kunstgewerbemuseum verschrien, seine Exponate gingen zuweilen in dem Betonungetüm unter. Doch nun wurde das Haus nicht nur drei Jahre lang komplett saniert. Auch eine neue, exquisite Dauerausstellung ist eingezogen: Drei Jahrhunderte europäischer Mode-Geschichte können ab Samstag erlebt werden. Von Maria Ossowski

Eröffnungsritual der Ausstellung "Gottfried Lindauer. Die Māori Portraits" (Quelle: rbb / Alice Lanzke)

Gottfried-Lindauer-Ausstellung in der Alten Nationalgalerie - Die Ahnen reisen mit: Maori-Porträts auf der Museumsinsel

Gesänge, Segnungen und Tänze bei Sonnenaufgang - auf ungewöhnliche Weise wurden Maori-Porträts am Dienstag in der Alten Nationalgalerie willkommen geheißen. Eine Delegation eigens aus Neuseeland angereister Maori segnete die Gemälde mit bewegenden Ritualen. Es ist nicht die einzige Besonderheit dieser Schau. Von Alice Lanzke

Berlinale Direktor Dieter Kosslick (Bild: DPA)

Vertrag bis 2019 verlängert - Dieter Kosslick bleibt Berlinale-Direktor

Seine farbenfrohen Schals bleiben den Berlinern noch länger erhalten: Dieter Kosslick leitet die Berlinale drei weitere Jahre als Intendant. Sein Vertrag wurde bis 2019 verlängert, wie die Filmfestspiele am Mittwoch mitteilten. Der 66-Jährige hat für seine langjährige Berlinale-Arbeit bisher viel Lob kassiert - aber auch Kritik.

Bauarbeiter schieben auf der Baustelle in der Eingangshalle des Berliner Schlosses in Berlin einen Container. (Bild: dpa)

590 Millionen Euro teures Bauprojekt - Wowereit bestätigt Ausstiegspläne bei Stadtschloss

Seit Monaten liefen hinter den Kulissen Gespräche, am Montag hat Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit bestätigt: Der Senat könnte sich aus der Großbaustelle Berliner Stadtschloss zurückziehen. Eigentlich plant er darin eine Zweigstelle der Zentralen Landesbibliothek - doch weil das Land das Geld dafür woanders dringender braucht, würde es dem Bund gerne seine Flächen überlassen.

Schloss Trebnitz (Quelle: dpa)

Mit 20.000 Euro dotiert - Deutsch-Polnischer Preis für Schloss Trebnitz

Das brandenburgische Bildungszentrum Schloss Trebnitz und die internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz werden mit dem Deutsch-Polnischen Preis ausgezeichnet. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke würdigte die beiden Preisträger. An diesen Orten der Begegnung würden die Grundlagen für die Freundschaft der beiden Länder gelegt.

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  • Das neu errichtete Bolfrashaus in Frankfurt/Oder (Quelle: Elke Bader)

    Renaissance-Gebäude im Krieg zerstört  

    Bolfrashaus in Frankfurt (Oder) wiedereröffnet

    Fresken drinnen und Erkertürmchen draußen: In Frankfurt (Oder) ist das im Krieg zerstörte Bolfrashaus wiederaufgebaut worden. Am Montag konnte es zum ersten Mal besichtigt werden. Im Januar 2015 sollen dann die ersten Mieter einziehen - doch um einen Kandidaten gibt es Diskussionen. Von Elke Bader

  • Moritz Gottwald, Jenny Koenig, Sebastian Schwarz und Iris Becher in "Kasimir und Karoline" an der Berliner Schaubühne (Quelle: imago)

    Schaubühne: "Kasimir und Karoline" 

    Volksstück ohne Volk

    Nur der Haupttitel steht auf dem Programmzettel: "Kasimir und Karoline". Nicht aber Ödön von Horváths Untertitel, der alles andere als eine überflüssige Zutat ist. Ein Wort nur, knapp und klar: "Volksstück". Doch an der Schaubühne regiert reiner Purismus: Oktoberfest ohne Rummelplatz und Zeppelin. Auch Horváths sprachliche Doppelbödigkeit wird ignoriert - Jan Philipp Glogers Inszenierung führt ins Leere. Von Peter Hans Göpfert

  • Horst Günter Marx ain "Kaputt" an der Berliner Volksbühne (Quelle: dpa)

    Volksbühne: "Kaputt" 

    Eitel am Zuschauer vorbei inszeniert

    Volksbühnenchef Frank Castorf hat ein Faible für radikale Künstlerbiographien mit Provokationsappeal. Nach dem faschismusnahen französischen Schriftsteller Céline und dessen Spiegelung des Ersten Weltkrieges ist jetzt der Deutsch-Italiener Curzio Malaparte mit seinem Zweiter-Weltkriegs-Roman "Kaputt" an der Reihe. Das Ergebnis: eine sechsstündige Tortur. Von Ute Büsing

  • Ein Bühnenausschnitt zeigt die beiden Waisen, auf die das junge, neue Kindermädchen aufpassen soll (Quelle: © Monika Rittershaus).

    Staatsoper: "The Turn of the Screw" 

    Wenig überraschend, aber klug gebaut

    Erleben wir in Berlin gerade einen Briten-Boom? Staatsoper und Deutsche Oper bringen an einem Wochenende nacheinander zwei Kammeropern des britischen Komponisten heraus. Der Blick in die Seelenwelten des 19. Jahrhunderts wird in "The Turn of the Screw" zur Fallstudie über die Unfähigkeit, Wirklichkeit von Wahn zu unterscheiden. Von Harald Asel

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    Das brandenburgische Bildungszentrum Schloss Trebnitz und die internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz werden mit dem Deutsch-Polnischen Preis ausgezeichnet. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke würdigte die beiden Preisträger. An diesen Orten der Begegnung würden die Grundlagen für die Freundschaft der beiden Länder gelegt.

  • Christiane Hagedorn (Die ältere Vorschwimmerin, links) und Patrizia Carlucci (Die jüngere Vorschwimmerin) in "Das permanente Wanken und Schwanken von eigentlich allem" im Hans-Otto-Theater Potsdam (Quelle: Hans-Otto-Theater)

    Hans Otto Theater: "Das permanente Wanken und Schwanken von eigentlich allem" 

    Dr. No und die nackte Schwimmerin

    John von Düffel hat schon ganze Bücherregale dramatisiert: Thomas Mann, Joseph Conrad, Esther Vilar. Jetzt hat hat er seinen erst kürzlich erschienenen eigenen Band "Wassererzählungen" für das Hans Otto Theater in Potsdam bearbeitet. Die drei hier verwendeten Szenen spielen natürlich alle irgendwie am Wasser - und wachsen in der Regie von Intendant Tobias Wellemeyer über die Vorlage hinaus. Von Peter Hans Göpfert

  • Streit mit Döpfner schwelt weiter 

    Bauzaun auf dem Pfingstberg war offenbar nicht genehmigt

    Es wird schon geschlichtet, Verträge wurden offengelegt - dennoch: Um den Bauzaun auf dem Potsdamer Pfingsberg gibt es weiter Ärger. Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs zufolge ist die Einfriedung um den Park der Villa Henckel nicht mit der Stadtverwaltung abgestimmt worden. Die Villa gehört Springer-Chef Döpfner, einen anderen Teil des öffentlichen Parks lässt er auf eigene Kosten sanieren.

  • Architekturwettbewerb Umgestaltung St. Hedwigs Kathedrale: Der Siegerentwurf des Architekturbüro Sichau & Walter Architekten GmbH (Quelle: Erzbistum Berlin/Foto: Walter Wetzler)

    Streit um Umbauplan für St. Hedwigs-Kathedrale 

    Wowereit versteht das Kirchenverständnis des Ostens nicht

    Die Gemeinde der St. Hedwigs-Kathedrale hinter der Staatsoper will umbauen. Die Nachkriegsgestaltung mit einer breiten Treppe in die Unterkirche soll verschwinden. Der Denkmalschutz und Architekturexperten protestieren. Berlins Regierender Noch-Bürgermeister aber findet die Pläne gut. Er will den Umbau. Und er will ihn noch erleben. Zwar nicht in seiner Amtszeit, aber doch lebendig.

  • Das Werk "Masken und Phantasmen" des Künstlers Max Ernst in der Ausstellung "20 Werke für das 20. Jahrhundert" am 20.10.2014 in der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Alle gezeigten Kunstwerke stammen aus der Sammlung Pietzsch. (Bild: dpa)

    "Museum der Moderne" wird in Berlin gebaut 

    Parzinger glaubt an Museumseröffnung bis 2021

    Stadtschloss, Staatsoper, Sanierung des Pergamonmuseums - an kulturellen Baustellen ist Berlin wahrlich nicht arm. Schon im nächsten Jahr soll mit dem "Museum der Moderne" eine weitere dazukommen. Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, glaubt, dass der Bau bis 2021 fertig sein kann. Dabei ist unklar, wo er eigentlich stehen soll.

  • Cro-Konzert (Quelle: dpa)

    Wenigstens nicht Helene 

    Dorfdisco-Attacke: Cro in der Schmeling-Halle

    Cro ist ein deutscher Rapper aus Baden-Württemberg, der Ihnen vielleicht schon mal im Fernsehen aufgefallen ist, weil er grundsätzlich immer eine Panda-Maske trägt. Eben dieser Cro wurde in den letzten paar Jahren mit zwei Nummer-eins-Alben zu einem der bekanntesten Rapper in Deutschland - und gilt trotz der Maske als Teenieschwarm. Aktuell ist Cro auf Deutschland-Tour, am Donnerstag war er in Berlin in der Max-Schmeling-Halle. Hendrik Schröder wurde enttäuscht. 

  • 66. Bambi-Verleihung 2014 

    Große Freude und goldene Pants

    Der Abend begann "Atemlos" - mit ihrem Superhit eröffnet Helene Fischer die diesjährige Preisgala - und ging auch so weiter. In stolzen 20 Kategorien wurden die Bambis am Donnerstagabend im Stage Theater am Potsdamer Platz verliehen. Da konnten sich nicht nur internationale Künstler wie die Hollywood-Schauspielerin Uma Thurman und die irische Rockband U2 über ein goldenes Rehkitz freuen. Nein, diese Gala strahlte gar in royalem Glanz. Von Ula Brunner

  • Jerry Hoffmann und Mareike Beykirch am 11.10.2014 bei der Fotoprobe in einer Szene des Stücks »Entertaining Mr. Sloane _ Seid nett zu Mr. Sloane« von Joe Orton, das am 13.11.2014 im Gorki Theater Berlin in der Regie von Nurkan Erpulat seine Premiere hat (Quelle: dpa)

    Maxim Gorki Theater: "Entertaining Mr. Sloane" 

    Verkorkste Klamotte ohne Aha-Effekt

    In dieser Spielzeit hat das Theater des Jahres, das Berliner Gorki, bisher keine glückliche Hand bewiesen. Jetzt hat man dort Hausregisseur Nurkan Erpulat, der mit "Verrücktes Blut" einen preisgekrönten Dauerbrenner inszeniert hat, ein Boulevardtheaterstück aus den 60er Jahren anvertraut. Doch er weiß mit "Entertaining Mr. Sloane" nichts anzufangen. Von Ute Büsing

  • Das Gemälde "Massacre" des Künstlers André Masson in der Ausstellung "20 Werke für das 20. Jahrhundert" (Bild: dpa)

    Bund gibt Millionen für die Hauptstadtkultur 

    Berlin bekommt ein "Museum der Moderne"

    Lange war nicht klar, wo und wie in Berlin moderne Kunst präsentiert werden soll - jetzt ist der Weg frei: Am Donnerstag hat der Haushaltsausschuss des Bundestags 200 Millionen Euro für das "Museum der Moderne" auf dem Kulturforum bewilligt. Dort soll auch die Surrealisten-Sammlung Pietzsch eine neue Heimat finden. Doch auch andere Projekte, wie zum Beispiel die Erweiterung des Bauhaus-Archivs, werden gefördert.

  • Die Slawenburg Raddusch von außen (Quelle: rbb/Marcel Engelmann)

    Slawenburg Raddusch muss saniert werden 

    Pilz belagert Lausitzer Burgwall

    Nach der Stilllegung des Braukohletagebaus wurde in der Stadt Vetschau vor elf Jahren die Slawenburg Raddusch eröffnet: die Rekonstruktion einer slawischen Burg aus dem 9. und 10. Jahrundert. Doch inzwischen ist der Wiederaufbau morsch und bröckelig, der Dachstuhl von Pilz befallen. Für eine Sanierung fehlt das Geld - die Stadt sucht nun Hilfe beim Land und Bund. Von Iris Wußmann

  • Der Erfinder des legendären DDR-Comics «Mosaik», Johannes Hegenbarth (Hannes Hegen), aufgenommen am 20.04.2012 während der Ausstellung «Dig, Dag, Digedag. DDR-Comic Mosaik» im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (Quelle: dpa).

    Hannes Hegen ist tot 

    Schöpfer der Digedags gestorben

    Dig, Dag und Digedag, drei kleine Helden, die Generationen von Kindern und Jugendlichen in der DDR begleiteten. Der Zeichner Hannes Hegen hatte sie für sein "Mosaik"-Comicheft erfunden. Am Donnerstag wurde bekannt, dass Hegen vor einigen Tagen im Alter von 89 Jahren in Berlin gestorben ist.

  • Der Moderator Ulli Zelle bei den 64. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2014 (Quelle: rbb/Thomas Ernst)

    Ulli Zelle über den Mythos West-Berlin 

    "So eine Stadt gab es nirgendwo in der Republik"

    Das alte West-Berlin war ein eigener Mikrokosmos, den es in dieser Form seit dem Mauerfall vor 25 Jahren nicht mehr gibt. Ulli Zelle, Reporter bei der rbb-Abendschau, kam in den 1970er Jahren hier her. Im Interview erinnert er sich an eine pulsierende Stadt mit einem ganz eigenen Lebensgefühl - und er verrät, warum er sich heute nicht mehr als West-Berliner sieht.