Premieren

Im Kurz-Check

Bühnenstück "Die Ratten": Susann Thiede (Frau John) und Jochen Paletschek (Bruno Mechelke) (Foto: Marlies Kross)

Staatstheater Cottbus: "Die Ratten" - Elegant über Abgründe getänzelt

Während die Ratten die Fundamente des Hauses zerfressen, kämpfen seine Bewohner mit den Ungerechtigkeiten der Welt und hoffen auf ein besseres Leben. Und wo die sozialen Beziehungen zerbrechen, löst sich auch die Gesellschaft auf. Gerhart Hauptmanns naturalistische Tragikomödie birgt einigen zeitlos politischen Zündstoff. Man muss ihn nur suchen. Leider hat man ihn im Staatstheater Cottbus nicht gefunden. Von Frank Dietschreit

67 Beiträge
Abriss des Lenin-Denkmals 1991 (Quelle: dpa)

Ausstellung "Berlin und seine Denkmäler" - Lenins Kopf wird nun doch ausgegraben

Zunächst lehnte der Senat die Pläne der Ausstellungsmacher ab, nun gibt es doch noch grünes Licht: Der Kopf der Lenin-Statue, die in Ost-Berlin auf dem damaligen Leninplatz stand, wird Kernstück der geplanten Dauerausstellung "Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler". Zunächst aber muss Lenins Schädel erst einmal ausgebuddelt werden - aus einem Wald am Müggelsee.  

Ausstellung zu Zwangsadoptionen in der DDR in Cottbus (Quelle: Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.)

Ausstellung zu Zwangsadoptionen in der DDR - "Entwurzelung wirkt ein Leben lang"

Mutter sucht Tochter, Sohn sucht Vater: Eine neue Open-Air-Dauerausstellung vor der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus widmet sich den Opfern von Zwangsadoptionen in der DDR. Die Schau besteht größtenteils aus Suchanzeigen von Betroffenen und soll auf ein Thema aufmerksam machen, das bisher weniger bekannt ist.

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Eine Frau putzt in der Akademie der Künste in Berlin in der Ausstellung "Schwindel der Wirklichkeit" neben dem Kunstwerk "Kontrollraum" von Thomas Demand, 2011. (Quelle: dpa)

Abendschau | 18.09.2014 | Jochen Kienbaum - Auf der Berliner Kunstwoche

Im Rahmen der Art Week stellen Künstler ihre Werke auch auf zwei Messen aus: Sowohl bei der abc (Art Berlin Contemporary) als auch bei der Positions Berlin erhalten die Besucher Einblicke in neue Entwicklungen der internationalen Gegenwartskunst. Wir zeigen, was es dort zu entdecken.

Ein Besucher der Berlin Music Week hört am 04.09.2013 im Postbahnhof in Berlin Musik, die aus riesigen Kopfhörern kommt. (Bild: dpa)

Music Board wird GmbH - Senat baut Berliner Musikszene um

Berlin ist Musikhauptstadt, aber wirtschaftlich spielt dieser Bereich noch keine so große Rolle wie man angesichts der vielen Clubs und Künstler meinen möchte. Der Senat will hier weiter vorangehen und baut das sogenannte Music Board um. Aus der Stelle der 2012 berufenen Popbeauftragten wird eine GmbH, das Festival "Music Week" wird zudem umgekrempelt und findet im nächsten Jahr im Berghain statt. Von Christoph Reinhardt

Filmstarts der Woche

Moshe Gershuni, Porträt, 2012 (Quelle: Uri Gershuni)

Werke von Moshe Gershuni in der Neuen Nationalgalerie - "Gott ist die schlimmste Erfindung der Menschheit"

Hierzulande ist sein Name kaum jemand ein Begriff, doch Moshe Gershuni ist einer der wichtigsten Maler Israels. Nun widmet ihm die Neue Nationalgalerie in Berlin eine umfassende Ausstellung – die erste seit über 30 Jahren in Europa. Alice Lanzke hat den Künstler interviewt und mit ihm über seine Bewunderung für Büchners "Woyzeck", die Farbe Rot und seine ganz eigene Malweise gesprochen.

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Eine Frau fotografiert in der Akademie der Künste in Berlin in der Ausstellung "Schwindel der Wirklichkeit" die Kunstinstallation Three Camera Participation, 1969/2000 von Nam June Paik. (Quelle: dpa)

Zentrale Ausstellung der Berlin Art Week - Die vielen Ichs der digitalen Welt

Die große Eröffnungsausstellung der diesjährigen Berlin Art Week betrachtet den "Schwindel der Wirklichkeit". Mit ausgesuchten Arbeiten von rund 40 zeitgenössischen Künstlern geht die Akademie der Künste am Hanseatenweg dem Verhältnis zwischen Werk und Publikum im Zeitalter der digitalen Medien nach. Mit überraschenden Eindrücken. Von Maria Ossowski

Der Schweizer Künstler Roman Signer steht am 12.09.2014 unter seiner Installation "Kitfox Experimental" im Kesselhaus des neu eröffneten Kindl-Zentrums für zeitgenössische Kunst in Berlin. (Quelle: dpa)

Kindl-Kunstzentrum eröffnet - Kunst braut sich in Neukölln zusammen

Statt Bier gibt es seit Samstag Kunst in der ehemaligen Kindl-Brauerei. Unter dem Namen "Kindl - Zentrum für Zeitgenossische Kunst" belebt ein Schweizer Ehepaar die Kunstszene in Berlin-Neukölln. Den Beginn macht eine waghalsige Rauminstallation von Roman Signer. Im Frühjahr folgt ein Café, eingerichtet zwischen den größten Sudpfannen Europas.

Reimar Lenz (© Ingeborg Ullrich)

Protagonist aus "Berlin - Ecke Bundesplatz" - Abschied von Reimar Lenz

1967 schrieb er einen Aufsehen erregenden Aufsatz über den Massenmord am Homosexuellen im Dritten Reich: Reimar Lenz war eine wichtige Figur in der Schwulenbewegung - und ein Publikumsliebling im Fernsehen. Lenz war einer der Protagonisten der Langzeit-Doku "Berlin - Ecke Bundesplatz". Jetzt wurde bekannt, dass er Ende August verstorben ist.

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Paper Bullets: Berlin 2012 (Quelle: Hatch)

Aufkleber mit Botschaft in Berlin - Ausstellung zeigt politische Sticker

Das Stickermuseum Hatch in Berlin Friedrichshain zeigt ab Samstag eine Ausstellung mit politischen Aufklebern aus der Zeit des Arabischen Frühlings, von den Maidan-Protesten in Kiew oder 100-Jahre als Gewerkschaftssticker. Kuratorin ist die US-Künstlerin Catherine Tedford, die ihre Leidenschaft vor einigen Jahren in Berlin entdeckt hat.

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Pier Paolo Pasolini auf dem Set von "Teorema", 1968 (Quelle: Angelo Novi / Fondazione Cineteca di Bologna)

Pasolini-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau - Unversehrte Träume von Poesie

Nachdem im Erdgeschoss des Gropiusbaus die spektakuläre Wikingerausstellung eröffnet hat, beginnt am Donnerstagabend im ersten Stock das Kontrastprogramm: "Pasolini Roma", eine Ausstellung über den großen italienischen Filmemacher und Schriftsteller Pier Paolo Pasolini und die 25 Jahre, die er in der "ewigen Stadt" Rom gelebt und gearbeitet hat. Von Maria Ossowski

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Archiv - Als Wikinger verkleidete Karnevalisten in Köln (Quelle: dpa)

Interview mit Wikinger-Expertin Ute Drews - "Die waren nicht auf Familienausflug unterwegs"

Trotz Mega-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau: Das eigentliche Wikinger-Kompetenzzentrum Deutschlands ist nicht Berlin, sondern das rekonstruierte Dorf Haithabu in Schleswig-Holstein. Wie echte Wikinger hier einst lebten, zeigt heute ein einzigartiges Museum. Dessen Direktorin Ute Drews könnte nun etwas neidisch nach Berlin schauen - tut es aber nicht.

Dimitrij Schaad (Foto: rbb/Fabian Wallmeier)

Eine Begegnung mit dem Nachwuchsdarsteller des Jahres - Dimitrij Schaad im "Gorki-Glück"

Bester Nachwuchsschauspieler des Jahres - mit diesem Titel darf sich Dimitrij Schaad schmücken. Im Garten des erfolgsverwöhnten Maxim Gorki Theaters hat uns der so selbstbewusste wie reflektierte Shooting Star erzählt, wie er einst vor dem Fernseher Deutsch gelernt hat - und welche Parallelen er zwischen dem Gorki und Borussia Dortmund sieht. Von Fabian Wallmeier

Thomas Böhm © Jenny Sieboldt

Literaturfestival 2014 - Von Kafka-Nachfolgern und Axt-Mördern

In Berlin herrscht wieder literarischer Ausnahmezustand. Beim internationalen Literaturfestival liest alles, was Rang und Namen hat - und zwar aus und in aller Welt. Nicht nur renommierte Großschriftsteller laden ins Haus der Berliner Festspiele, es gibt auch jede Menge Neuentdeckungen. Es geht um Themen, die die Welt in Atem halten, sagt Thomas Böhm im rbb-Interview. Er hat das Programm zusammengestellt

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Potsdamer Garnisonkirche

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    Heiteres Versatzstücke-Raten

    Die Berliner Volksbühne startet mit einem Stück in die Saison, das unter anderem Titel schon Ende der letzten Spielzeit laufen sollte. In "House for Sale" sampelt  René Pollesch nun in bewährter Manier dramatisches, popkulturelles und theoretisches Material zu einer postmodernen ergebnisoffenen Gewaltfragestunde. Von Ute Büsing

  • Historische Aufnahme: Otto Sander und Sylvia Broermann an der Schaubühne, 1979 (Bild dpa)

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    Als Theater ist die Schaubühne über die Grenzen Deutschlands bekannt. Doch wie es hinter den Kulissen läuft, erfahren die meisten Menschen nie. Nun stellt die Akademie der Künste erstmals das Archiv der Schaubühne aus: Fotos, Kritiken, Regieanweisungen für teilweise legendäre Inszenierungen.

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  • Eine junge Frau sitzt auf einem Steg an der Havel im brandenburgischen Ketzin und liest in ihrer Mittagspause in einem Buch, aufgenommen am 11.04.2011. (Quelle: dpa)

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    Die Jury für den Deutschen Buchpreis hat ihre nächste Vorauswahl getroffen: Sechs Romane schafften den Sprung von der Longlist auf die Shortlist. Vier von ihnen stammen von Autorinnen und Autoren, die in Brandenburg oder in Berlin leben. In ihren Büchern geht es um die Pfaueninsel, DDR-Geschichte und um Liebe in der Großstadt.

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  • Ein Mann schiebt sein Rad an der rekonstruierten Wetterfahne der ehemaligen Garnisonkirche vorbei (Quelle: dpa)

    Reaktion auf Wiederaufbau-Gegner  

    Befürworter der Garnisonkirche starten Website

    Der Streit um den Wiederaufbau der Garnisonkirche geht in eine neue Runde. Als Reaktion auf den Aufruf "Christen brauchen keine Garnisonkirche" haben nun auch die Befürworter eine Unterschriftenliste im Internet gestartet. Nahezu 1.000 Unterstützer stehen bereits namentlich auf der Website.  

  • Katharina Maschenka Horn in "Never Forever" an der Berliner Schaubühne (Quelle: imago)

    Schaubühne: "Never Forever" 

    Wenn die Festplatte futsch ist

    Was wir immer schon wussten oder wissen wollten: Das Internet mit seinen tausend Möglichkeiten schadet den menschlichen Beziehungen. Falk Richter arbeitet bei seinem jüngsten Projekt an der Schaubühne mit dem israelischen Choreographen Nir de Volff zusammen. Das Ergebnis ist hochprofessionell gestylt, steckt aber auch knietief in der Banalität. Von Peter Hans Göpfert

  • Sofia Pintzou (r - als Elektra) und Alexander Fend (als Orest) vom Ensemble der Deutschen Oper Berlin zeigen bei einer Fotoprobe Szenen aus dem Stück "Oresteia" von Iannis Xenakis auf dem Parkdeck der Deutschen Oper in Berlin. (Quelle: dpa)

    Deutsche Oper: "Oresteia" 

    Wilde Rachegöttinnen auf dem Parkdeck

    Umbaumaßnahmen setzen kreative Energien frei. Zur Spielzeiteröffnung der Deutschen Oper wird das Parkdeck hinter dem Haupthaus zur Bühne. Keine Verlegenheitslösung, sondern der rechte Ort für das Spiel um Schuld, die immer neue Schuld gebiert. Und für ein Stück, das mit seiner archaischen Wucht so gar nicht aus dem 20. Jahrhundert zu kommen scheint. Von Harald Asel

  • Große Wikinger-Ausstellung in Berlin eröffnet 

    Die Königin, der Präsident und die Seekrieger

    Grobschlächtige Kerle, die brutal auf Beutezug gingen - das Image der Wikinger ist immer noch arg ramponiert. Die neue Berliner Ausstellung "Die Wikinger" will neben Kriegswaffen und Schiffen auch die Seefahrerkultur und ihre vielfältige Glaubenswelt zeigen. Am Dienstagabend wurde die Schau von der dänischen Königin Margrethe II. und Bundespräsident Joachim Gauck im Martin-Gropius-Bau eröffnet.

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    Wenn die Segel der Wikingerschiffe am Horizont auftauchten, herrschte vor 1.000 Jahren  Angst und Schrecken an Land. Die räuberischen Krieger aus dem Norden waren aber auch große Entdecker und geschickte Händler. Eine neue Ausstellung im Martin-Gropius-Bau will alle Facetten der sagenumwobenen Wikinger zeigen und mit einigen Vorurteilen aufräumen. Von Maria Ossowski

  • Installationsansicht Verena Schmidt (Quelle: ARNDT Berlin, Verena Schmidt)

    Berliner Meisterschüler zeigen ihre Kunst  

    Eingetrocknete Flecken und ein aufgedrehter Wasserhahn

    Bevor Mitte September mit der "Berlin Art Week" der Kunstzirkus wieder in Berlin einzieht, bietet die Galerie Arndt in Berlin-Mitte ein Kontrastprogramm fernab des hochpreisigen Kunstmarkts. In der Ausstellung "Berlin Masters" zeigen zehn Absolventen von Berliner Kunsthochschulen ihre Arbeiten, die von Reflexion und Kritik bestimmt sind. Von Patrick Hansen

  • Die Sängerin Lary freut sich am 07.09.2014 beim New Music Award 2014 im Rahmen der Berlin Music Week im Admiralspalast in Berlin über die Auszeichnung. (Quelle: dpa)

    Nominiert von Radio Fritz 

    Berliner Sängerin Lary gewinnt "New Music Award"

    Er gilt als das Sprungbrett ins Musikbusiness: Die Berliner Sängerin Lary hat den "New Music Award" abgeräumt und tritt damit in die Fußstapfen von Kraftclub, Bonaparte und OK KID. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde zum Abschluss der "Berlin Music Week" verliehen.  

  • Peter Miklusz als Woyzeck und Traute Hoess als Narr stehen am 05.09.2014 im Berliner Ensemble (BE) in Berlin während die Fotoprobe zum Drama "Woyzeck" auf der Bühne. (Quelle: dpa)

    Berliner Ensemble : "Woyzeck" 

    Mit Rasierschaum ins Manöver

    Leander Haußmann ist nicht gerade der Regisseur für Verzweiflung und Traurigkeit. Für "Woyzeck" rekrutiert er jetzt eine Kompanie Soldaten, als handelte es sich um ein Antikriegsstück. Zum Kern des Dramas dringt er nicht vor. Er verspielt sich mit Niedlichkeiten. Darstellerisch bleibt die Aufführung hinter den Erwartungen deutlich zurück. Von Peter Hans Göpfert

  • Regisseur Kaan Mujdeci ist für seinen Film "Sivas" beim Filmfestival in Venedig am 06.07.2014 mit dem Spezialpreis der Jury geehrt worden. (Quelle: Imago)

    Regisseur Mujdeci für Debütfilm geehrt 

    Spezialpreis des Festivals in Venedig geht nach Berlin

    Er erzählt die Geschichte eines Jungen und seines Kampfhundes in einem türkischen Dorf. Gleich mit seinem Erstlingswerk ist dem in Berlin lebenden Regisseur Kaan Mujdeci bei den Filmfestspielen in Venedig ein großer Erfolg gelungen: Der 33-Jährige wurde am Samstag für seinen Beitrag "Sivas" mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet.

  • Interdisziplinäres Kunstprojekt in Luckenwalde 

    Kunst in der Hutfabrik

    Den Potsdamer Einsteinturm oder die Berliner Schaubühne kennen viele. Gebaut hat sie der Berliner Architekt Erich Mendelsohn. Sein eigentliches Hauptwerk - die alte Hutfabrik "Friedrich Steinberg Hermann und Co" in Luckenwalde - ist hingegen in Vergessenheit geraten. Sie beherbergt die aufwendig restaurierte Mendelsohn-Halle, die nun mit Kunst wiederbelebt werden soll.