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Im Berliner Hotel Intercontinental sind am Freitag rund 2500 Gäste aus Politik, Medien und Wirtschaft zum 60. Bundespresseball gekommen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bundespräsident Christian Wulff. Traditionell tanzte Wulff den ersten Walzer mit der Frau des Vorsitzenden der Bundespressekonferenz, Sonja Mayntz.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte wie in den vergangenen Jahren ab. Aus ihrem Kabinett kamen aber unter anderen Vizekanzler Philipp Rösler (FDP), Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Die Opposition war hauptsächlich durch SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier vertreten.
Das Motto des Balls lautete "Metamorphosen" und spielt auf den Wandel der Bundespolitik in mehr als sechs Jahrzehnten an. Musikalischer Höhepunkt war ein Auftritt von Nena.
Der Bundespresseball wird über den Verkauf der Eintrittskarten und durch die Unterstützung von Sponsoren finanziert. Die Tickets kosten 450 Euro pro Flanierkarte und 690 Euro pro Saalkarte. Sie sind nicht auf dem freien Markt erhältlich, sondern nur auf Einladung der Bundespressekonferenz.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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