Als seine Freundin Emma (Lia von Blarer) völlig unerwartet stirbt, ist Metin (Max Mauff) mit seiner kleinen Tochter Lene allein. (Bild: rbb/Joyn/Carolin Weinkopf)
Bild: rbb/Joyn/Carolin Weinkopf

- Mapa

Sadcom Deutschland 2020, 6 x 30 Min.

Drehbuch: Head-Autor und Creator der Serie ist Alexander Lindh. Weitere Drehbücher stammen von Laura Bull, Jano Ben Chaabane, Luisa Hardenberg, Daniel Hendler und Donna Sharpe
Regie: Jano Ben Chaabane

Mit Max Mauff, Lia von Blarer, Lina Wendel, Maryam Zaree, Bastian Reiber, Christin Nichols u. a.

Das rbb Fernsehen zeigt die erste deutsche Sadcom "Mapa" als Free-TV-Premiere. Am 17. April um 22.00 Uhr und am 18. April um 22.20 Uhr laufen je drei Folgen der sechsteiligen Serie. "Mapa" ist nach Ausstrahlung der ersten Folge 30 Tage lang in der ARD-Mediathek abrufbar.

Was passiert, wenn man von einem Tag auf den anderen alleinerziehender Vater ist? Metin Müller (Max Mauff) findet sich in der Serie "Mapa" genau in dieser Extremsituation wieder. Als seine Freundin Emma (Lia von Blarer) völlig unerwartet stirbt, ist er mit seiner kleinen Tochter Lene allein. Mehr schlecht als recht schlägt sich der junge Mann aus Berlin-Prenzlauer Berg durch den Alltag, versucht, Kind, Haushalt und Job unter einen Hut zu bekommen. Zu allem Übel drängt sich auch noch seine Mutter (Lina Wendel) hartnäckig zurück in sein Leben.

In sechs berührend-absurden Episoden stellt die Serie – mal lustig, mal traurig, mal dramatisch, mal völlig überdreht, aber immer ehrlich – die großen Fragen des Lebens: Kann Papa auch Mama sein? Was heißt es, ein Kind großzuziehen? Und wie zur Hölle schaffen Eltern das eigentlich alles?

Martina Zöllner, Leiterin des Programmbereichs "Dokumentation und Fiktion" (Bild: rbb/Thomas Ernst)
Bild: rbb/Thomas Ernst

Doku- und Filmchefin Martina Zöllner

"Nichts Spektakuläres passiert in Mapa, außer dass ein junger Mann mit dem Alltag als alleinerziehender Vater zurechtkommen muss. Und mit seiner Trauer und Erinnerung. Das haben Autor Alexander Lindt und Regisseur Jano Ben Chaabane so fein gesponnen und jenseits aller Klischees entfaltet, dass man beim Schauen das Gefühl hat, diese Geschichte sei noch nie erzählt worden. Nach 'Warten auf‘n Bus' nun eine zweite Serie des rbb, die in gewisser Weise eine Antiserie ist: Sie ist langsam, lakonisch, schwermütig, manchmal unverhofft komisch, arm an action, formal eigenwillig, und sie bewegt sich an die Aufmerksamkeitsränder des Gesellschaftlichen. Als 'erste deutsche Sadcom' hat sie die Produzentin Laura Bull bezeichnet - und wie im richtigen Leben schlägt die Tristesse manchmal unverhofft um in Komik oder Ironie. 'Mapa' ist auch eine junge Familienserie; die Hauptfigur Metin ist knapp über Dreißig und Drehbuchautor in Berlin. Wir hoffen, mit 'Mapa' auch viele Menschen seiner Generation zu erreichen. Zum ersten Mal hat der rbb mit einer Plattform koproduziert, mit Joyn, eine durchweg gute, unkomplizierte Zusammenarbeit in unseren Augen. Nachdem 'Mapa' ein Jahr lang auf Joyn zu sehen war, freuen wir uns sehr, dass diese kleine große Serie nun im Free-TV Premiere hat und auch in der ARD-Mediathek zu sehen sein wird und deren Serien-Angebot verstärkt."

Produziert wurde die Sadcom von Readymade Films, Produzentin ist Laura Bull, Regie führte Jano Ben Chaabane, Tobias Koppe übernahm die Bildgestaltung. Head-Autor und Creator der Serie ist Alexander Lindh. Weitere Drehbücher stammen von Laura Bull, Jano Ben Chaabane, Luisa Hardenberg, Daniel Hendler und Donna Sharpe. Die Redaktion haben Lena Wickert (Joyn) und Kerstin Freels (rbb).

"Mapa" ist eine Koproduktion von Joyn und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und wurde durch das Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert.

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