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Gegen ihr Buch "Axolotl Roadkill“ gibt es massive Plagiatsvorwürfe.
Helene Hegemann, die 17-jährige Autorin des Überraschungsbestsellers "Axolotl Roadkill", hat sich in einer vom Ullstein-Verlag verbreiteten Stellungnahme zu den gegen sie erhobenen Plagiatsvorwürfen geäußert.
Sie sei "total gedankenlos und egoistisch“ gewesen, weil sie nicht alle Menschen erwähnt habe, deren Gedanken und Texte ihr geholfen hätten.
Zugleich verteidigte sie jedoch auch ihre Arbeitsweise. "Das, was wir machen, ist eine Summierung aus den Dingen, die wir erleben, lesen, mitkriegen und träumen", schrieb Hegemann. "Originalität gibt's sowieso nicht, nur Echtheit."
Ullstein bemüht sich nun um Nachdruckrechte
Auf einer Internetseite wirft ihr der Blogger Deef Pirmasens vor, ganze Passagen ihres Buches aus dem im vergangenen Jahr erschienenen Roman "Strobo - Technoprosa aus dem Berghain“ übernommen oder lediglich leicht paraphrasiert zu haben.
Der Roman der Nachwuchsautorin über ein Teenagerleben in Berlin war auf Anhieb auf den Bestsellerlisten gelandet. Ullstein-Geschäftsführerin Siv Bublitz erklärte, ihr Haus versuche beim Verlag des anderen Romans eine nachträgliche Genehmigung zum Abdruck zu erhalten.
Stand vom 08.02.2010
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 08.02.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2010_02/berliner_autorin_hegemann.html